Pilgerreisen, Carfahrten und Wallfahrten

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Paris - Lisieux - Nevers - Vézelay - Mont Saint Michel - Pontmain - St. Laurent – Tours  

7 Tage: 

9. - 15. Juni 2012

Reiseroute

Vézelay - Paris - Lisieux - Mont Saint Michel - Pontmain - St. Laurent s. Sèvre - Tours - Nevers

Geistliche Leitung / Begleitung

P. René Klaus


Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: 

CHF 945.00 

Zuschlag Einzelzimmer: 

CHF 170.00 

 

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Informationen


Samstag, 9. Juni

Fahrt über Basel, dem franz. Jura entlang, ins Burgund. Mittagslunch aus dem Car. Nachmittags Ankunft beim grossen Wallfahrtsort Vézelay (am Beginn des Jakobsweges). Besuch der weltbekannten roman. Basilika Maria Magdalena. Abends Ankunft in Paris. Hotelbezug für 2 Nächte.

Sonntag, 10. Juni

Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei am Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, der Champs-Elysées, dem Louvre, Place de la Concorde, der Kathedrale Notre Dame, dem Eiffelturm usw. Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle „Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen.“ Die Heilige der Schweigsamkeit, Katharina Labouré, erhielt von der Muttergottes den Auftrag, Medaillen mit der Inschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ prägen zu lassen, damit die Menschen diese tragen, um so unter dem besonderen Schutz Mariens zu stehen. In der Kapelle ruht die hl. Katharina Labouré und die hl. Louise von Marillac. Fahrt zum Montmartre (Märtyrer-Berg) im Norden der Stadt. Unter den Römern starben hier die ersten Christen als Märtyrer. Ein Wahrzeichen von Paris ist die Basilika Sacré Coeur, wo die Benediktinerinnen ewige Anbetung halten.

Montag, 11. Juni

Weiterfahrt nach Lisieux in die Normandie, zum zweitgrössten Wallfahrtsort Frankreichs. Besuch des Karmelitinnenklosters mit dem Schrein der hl. Theresia v. Kinde Jesu, wir sehen weiters die wunderschöne Basilika Sainte-Thérèse und das Elternhaus „Les Buissonnets“, wo Therese elf Jahre lang lebte.

Dienstag, 12. Juni

Wir verlassen die Region des Calvados, durchqueren die Halbinsel Cotentin, wir erblicken das “Wunder des Abendlandes” die Insel Mont Saint Michel. Mittagessen und Aufenthalt. Fak. Besuch beim deutschen Soldatenfriedhof von 1944. Am späteren Nachmittag Weiterfahrt zum eindrücklichen Muttergottes-Pilgerort Pontmain. Übernachtung im Pilgerhaus.

Mittwoch, 13. Juni

Nach dem Besuch des Gnadenortes, Fahrt an den Atlantik mit Zwischenhalt im berühmten Hafenstädtchen Saint-Nazaire an der Loiremündung. Am Nachmittag Ankunft an der Wirkungs- und Grabstätte des grossen Marienverehrers hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort (1673-1716), in St. Laurent sur Sèvre. Er verfasste das „goldene Buch“ über die wahre Marienverehrung und gründete zusammen mit der sel. Sr. Marie Louise Trichet die Kongregation „Töchter der Weisheit“, mit über 30 Niederlassungen zur Unterstützung der Ärmsten. Klösterliche Übernachtung.

Donnerstag, 14. Juni

Wir folgen der zauberhaften naturbelassenen Loire, mit ihren zahlreichen Schlössern und Burgen. Möglichkeit zum Besuch des Loireschlosses Langeais. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Ankunft in Tours. In der Krypta der Kathedrale ruhen die Gebeine des hl. Martin, dem röm. Soldaten, der seinen Mantel für einen Bettler mit dem Schwert teilte. Abends Ankunft im Kloster St. Gildard in Nevers, wo die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang bis zu ihrem Tod weilte. Einfache klösterliche Übernachtung.

Freitag, 15. Juni (Herz-Jesu-Fest)

Aufenthalt und hl. Messe am Schrein der hl. Bernadette. Fahrt über Beaune, Belfort und Basel an unsere Ausgangsorte zurück.

Paris / F

Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei an der Kathedrale Notre-Dame, am Montmartre, dem Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, der Champs-Elysées, Louvre, Place de la Concorde, dem Eiffelturm usw. Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle "Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen." Die Heilige der Schweigsamkeit, Katharina Labouré, erhielt von der Muttergottes den Auftrag, Medaillen mit der Inschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ prägen zu lassen, damit die Menschen diese tragen, um so unter dem besonderen Schutz Mariens zu stehen. In der Kapelle befindet sich das Grab der hl. Katharina Labouré und der hl. Louise von Marillac. Sie gründete die Kongregation der Vinzentinerinnen zusammen mit dem hl. Vinzenz von Paul, dessen Sarkophag sich in einer Kapelle in unmitelbarer Nähe befindet. Im Norden der Stadt liegt der Montmartre (Märtyrer-Berg). Ein Wahrzeichen von Paris ist die heutige wunderbare Basilika Sacré Coeur, sie wurde unter der Mithilfe des hl. Don Bosco um die Jahrhundertwende erbaut. Die Entstehung geht zurück auf ein Gelübde, das während dem Deutsch-Französischen Krieg 1870, unter der Führung eines Bischofs von vielen Gläubigen geleistet wurde. Hier halten die Benediktinerinnen ständig Anbetung. Von hier aus hat man eine herrliche Sicht über die ganze Stadt.

Lisieux / F

Der zweitgrösste Wallfahrtsort Frankreichs liegt westl. von Paris in der Normandie. Es ist die Wirkungsstätte der hl. Theresia von Lisieux (1873-1897), die vom Heiligen Vater zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kirche des Karmels aufgebahrt, in dem sie bis zu ihrem Tode, 9 Jahre lang weilte. Gebrauchsgegenstände und einige sehr schöne Handarbeiten der hl. Theresia sind in einem kleinen Museum ausgestellt. Dort ist auch der unversehrte Palmzweig, der in ihrem Sarg gefunden wurde, zu sehen. Wir besuchen die wunderschöne Basilika Sainte-Thérèse, das Elternhaus „Les Buissonnets“, wo die Theresia 11 Jahre lang lebte.

Nevers / F

Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers auf dem Hügel St. Gildard an. Bernadette wurde am 29. Juli 1866 unter dem Namen Schwester Marie-Bernard eingekleidet. Schwer krank, machte sie am 25. Oktober 1866 die Profess und legte am 22. September 1878 ihre ewigen Gelübde ab. Hier lebte die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang, bis sie am 16. April 1879 an Knochentuberkulose starb. Sie wurde in der St. Josephs-Kapelle im Klostergarten begraben. Im Jahre 1909 wurde ihr Körper zum erstenmal exhumiert und intakt befunden. Heute, über 120 Jahre nach ihrem Tod, ruht sie unversehrt in einem Glasschrein. In einem kleinen Museum ist ihr Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Rundgang im Klosterpark, wo die grosse Heilige auch ihre Gartenarbeiten verrichtete. (Buch: "Die über alles schöne Frau" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0752-6).

Vézelay / F

Beschreibung folgt

Mont Saint Michel / F

Der Klosterberg Mont-Saint-Michel, das "Wunder des Abendlandes" erdentrückt zwischen Wasser und Himmel schwebend, Jahrhunderte lang nur bei Ebbe vom Festland zu erreichen, 900 m Umfang, 78 m hoch über dem Ärmelkanal an der bretonischen Grenze zur Normandie gelegen, gründet sich auf die Erscheinung des hl. Erzengels Michael. Um die Jahre 705 erschien St. Michael dem französischen Bischof Aubert von Avranches in einer Vision auf dem Felsen im Kanal; drei Mal wiederholte er seinen Besuch und befahl, auf der Granitfelsen-Insel eine Kapelle zu bauen. Dies geschah: Die kleine, kreisrunde Andachtsstätte, 706 geweiht, bot rund 100 Gläubigen Platz und lag als Höhle im Fels. Ein vorromanischer Bau vom Ende des 10. Jh. trug deshalb später den Namen Notre Dame sous terre und diente einer grösseren romanischen Kirche als Krypta. Auberts Stiftung, erst von wenigen Eremiten bewohnt, denen die unzugängliche Lage sehr willkommen war, kam 966 an die Benediktiner. Das später erbaute Klosterschloss Mont-Saint-Michel entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte zu einem blühenden Zentrum der Kultur und zur vielbesuchten Wallfahrt. An diesem Ort sind die beeindruckenden Niveauschwankungen des Meeresspiegels, mehr als ein Meter innerhalb von 24 Stunden beim Übergang von Ebbe zu Flut, sehr gut zu sehen.

Pontmain / F

Muttergotteswallfahrtsort

Tours / F

In dieser grossen Stadt an der Loire wurde der hl. Martin Bischof. Wir besuchen die alte Kathedrale mit dem Grab des hl. Martin. Dargestellt wird der Heilige als römischer Soldat, der hoch zu Ross für einen Bettler seinen Mantel mit dem Schwert teilt.


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