Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

POLEN: Krakau - Tschenstochau - Wien (Maria Namenfeier) - Eisleben (die drei heiligen Frauen von Helfta)

7 Tage

9. - 15. September 2014

Reiseroute

Helfta - Tschenstochau - Auschwitz - Krakau - Wadowice - Wien

Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Patrick Hungerbühler

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 870.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Polen: Heimat des hl. Papstes Joh. Paul II.

Dienstag, 9. Sept.

Fahrt über Bregenz, Memmingen, Stuttgart und Würzburg (Mittagslunch aus dem Car). Am späteren Nachmittag Ankunft in Helfta (Eisleben-Lutherstadt). Besuch des Klosters St. Marien - viele nennen es „das Wunder von Helfta“: Nach 450 Jahren leben wieder Zisterzienserinnen im Kloster, in welchem Mystikerinnen wie Gertrud von Helfta, Mechthild von Hackeborn und Mechthild von Magdeburg gelebt und gebetet haben. Hotelübernachtung.

Mittwoch, 10. Sept.

Wir verlassen Thüringen und Niedersachsen über Dresden und Görlitz, überqueren gegen Mittag die polnische Grenze, Mittagessen fakultativ. Bei Opeln überqueren wir die Oder, fahren durch das schöne historische Oberschlesien, über Bresslau und sehen von weitem den Glockenturm des prächtigen Klosters Tschenstochau. Abendessen, Besuch der Gnadenkapelle, um 21.00 Uhr wird das Gnadenbild feierlich verschlossen. Übernachtung im Pilgerhaus.

Donnerstag, 11. Sept.

Besuch der berühmten Klosteranlage mit Besichtigung der Schatzkammer und des Museums. Hl. Messe und Mittagessen. Fahrt durch eine 30 km breite karstige Jura Hochebene, die um die Mitte des 14. Jh. von König Kazimierz III. als Schutzwall genutzt und mit Burgen befestigt wurde. Diese wurden im 17. Jh. durch schwedische Truppen zerstört und thronen jetzt wie riesige Nester auf den schroffen Felsen.

Individueller Besuch der Gedenkstätte Auschwitz. Unser Besuch gilt vor allem dem Todesbunker des hl. Franziskanerpaters Maximilian Kolbe (Block 11), der hier heroisch sein Leben für einen mitgefangenen Familienvater hingab. Abends Ankunft in der Stadt der Könige, Krakau. Zweimalige Übernachtung.

Freitag, 12. Sept. (Maria-Namen)

Hl. Messe mit Andacht im Kloster Lagiewniki, hl. Sr. Faustina. Stadtführung. Besuch der Kathedrale, des Wawel sowie der Marienkirche auf dem Altmarkt. (Sehr lesenswert ist ihr Tagebuch über die Gespräche mit Jesus, Gebete usw. ISBN 978-83-89731-63-0).

Samstag, 13. Sept.

Südlich von Krakau besuchen wir das Elternhaus des hl. Papstes Joh. Paul II. in Wadowice. Wir verlassen den schönen Nadelwald der Karpaten. Mittagessen fak. Durch das slowakische Olmütz und Brünn erreichen wir abends den Weinviertel und Wien. Zweimalige Hotelübernachtung.

Sonntag, 14. Sept.

Stadtrundfahrt, Besuch der Kapuziner­gruft, der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des „Rosenkranz-Sühnekreuzzuges“. Nach dem Mittagessen Einzug in den Stephansdom zur Teilnahme an der Maria Namenfeier, ein bedeutendes und glaubensstärkendes Erlebnis.

Montag, 15. Sept.

Frühzeitige Heimreise über Salzburg (Mittagessen fakultativ), am Kaisergebirge entlang ins Inntal und durch das Tirol in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Krakau / PL

Die ehemalige goldene Hauptstadt Polens, und die Stadt der Könige. Wir sehen den Wawel (Schloss der Jagelonenkönige) mit der Krönungskirche, dem Sarkophag des hl. Stanislaus und der hl. Hedwig v. Schlesien, dem Sigismund-Turm mit der grössten Glocke Polens (11 Tonnen). In der Altstadt befindet sich der grosse, sehr berühmte Marktplatz, eingerahmt vom Rathaus und der gotischen Marienkirche mit dem weltbekannten Flügelaltar von Veith Stoss. Wir haben Zeit, auf dem Marktplatz einen Kaffee zu trinken und der berühmten Stundenmelodie "Hejnal" von der Marienkirche zu lauschen oder auch ein schönes Andenken zu kaufen. Wir besuchen das nahegelegene Kloster Lagiewniki, in dem Sr. Maria Faustina lebte und 1938 mit 33 Jahren starb. Sie wurde am 30. April 2000 vom Hl. Vater in Rom heilig gesprochen. Diese grosse Opfer- und Sühneseele ist zu den grossen Mystikern und Sehern einzureihen. Durch Christus wurde sie zur Botin der göttlichen Barmherzigkeit berufen. In der Kapelle können wir das bekannte Gnadenbild Jesu sehen, welches Sr. Faustina im Auftrag Jesu malen liess und von dem Jesus wünscht, dass es in allen Häusern verehrt wird.

Tschenstochau / PL

Das weltbekannte Gnadenbild von Tschenstochau wird überall, wo Polen leben, z. B. im Exil, früher in Gefangenschaft oder in einer freiwillig gewählten neuen Heimat, verehrt. Es ist ihr Heiligtum und ihre Heimat zugleich. Auf dem „hellen Berg“ (Jasna Gora), im Kloster der Paulinermönche, kann sich keiner der Faszination von Tschenstochau entziehen, wo der Glaube in einer nicht zu beschreibenden Überzeugung und Feierlichkeit sichtbar wird.

Wadowice / PL

Beschreibung folgt

Wien / A

Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Heldenplatz, dem Stadtpark, Burgtheater, usw. Auf dem Rundgang durch die Innenstadt besuchen wir den Stefansdom. Besuch der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des "Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges". Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug (RSK) ist eine 1947 auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges gegründete Gebetsgemeinschaft zum Erhalt des Friedens in der Welt. Beten für den Frieden – nach diesem Wort gründete der Franziskaner P. Petrus eine Gebetsgemeinschaft, die viel Segen zu erbitten vermochte, zuerst für den ersehnten Frieden in Österreich, später über alle Grenzen hinweg. Heute gehören dem „RSK“ weltweit rund 700.000 Menschen in 132 Ländern an. „Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“ (P. Petrus / Quelle: www.rsk-ma.at) Die alljährliche Maria-Namenfeier erinnert an die Befreiung der Belagerung der Türken am 12. Sept. 1683, als die Stadt auf die Fürbitte Mariens durch die ruhmreiche, polnische Armee unter General Subiewski im letzten Augenblick gerettet werden konnte. Je nach Zeit evtl. Besuch der Kirche St. Maria am Gestade wo der Stadtpatron Wiens, hl. Clemens Maria Hofbauer seine letzte Ruhestätte fand.