Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Montserrat - LOURDES - Pamplona - Zaragoza - Valencia (Abendmahlskelch) - Biarritz - Lyon

8 Tage

30. August - 6. September 2014

Reiseroute

Montserrat - Valencia - Zaragoza - Pamplona - Lourdes - Lyon (Fourvière)

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Peter Halasz

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 990.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 215.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 30. Aug.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence.

Sonntag, 31. Aug.

Über die spanische Grenze erreichen wir gegen Mittag Montserrat, den einzigartig bizarren „zersägten Berg“ mit dem Heiligtum der schwarzen Madonna. Hl. Messe mit Gesang des berühmten Knabenchors. Mittagessen, Hotelbezug und Aufenthalt.

Montag, 1. Sept.

Wir verlassen die kantabrischen Berge, entlang der schönen „Costa Dorada“ (Orangenblüten) erreichen wir gegen Mittag die Hafenstadt Valencia. Mittagessen fakultativ. Besuch der Kathedrale mit der Capilla del Santo Càliz, wo der Abendmahlskelch Jesu aufbewahrt wird. Erwähnt sei auch die Basilika mit dem Gnadenbild u. lb. Frau der Verlassenen, dessen Ursprung auf eine 1413 gegründete Bruderschaft „der Eucharistischen Anbetung“ zurückgeht. Hotelübernachtung.

Dienstag, 2. Sept.

Fahrt durch die romantische Sierra de Javalambre und die Stadt Teruel in das ehem. Königreich Aragonien, wo im Mudéjar-Stil maurische und gotische Bauelemente vereint sind. Mittags gelangen wir zum Rio Ebro, nach Zaragoza, ältester Wallfahrtsort Spaniens mit der schwarzen Madonna „El Pilar“. Hotelbezug und Mittagessen. Aufenthalt und hl. Messe am Gnadenort.

Mittwoch, 3. Sept.

Fahrt durch unvergessliche Landschaft in die baskische Hauptstadt Pamplona, Altstadtführung mit Besuch der Kapelle San Fermin, sowie der prächtigen Kathedrale, Mittagessen fakultativ. Anschl. Weiterreise an die kantabrische Küste zum berühmten „Rocher de la Vierge“ in Biarritz. Gegen Abend Ankunft in Lourdes. Hotelbezug für 2 Nächte. Lichterprozession jeweils 21.00 Uhr.

Donnerstag, 4. Sept.

Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen,Gebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte, Benutzung des Wassers der Heilquelle. Sakramentsprozession um 17.00 Uhr.

Freitag, 5. Sept.

Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Béziers und Avignon ins Rhônetal. Hotelbezug und Nachtessen.

Samstag, 6. Sept.

Wir erreichen Fourvière, den schönsten Aussichtspunkt über die Stadt Lyon, Besuch der Basilika Notre Dame. Bei der nahegelegenen röm. Arena erlitten um 177 Bischof Pothinus und seine ersten Glaubenszeugen das Martyrium. Nachmittags kehren wir mit unvergesslichen Eindrücken über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Valencia / E

Der Abendmahlskelch, El Santo Cáliz, ist das Gefäß (el vaissel oder Gral), mit dem Jesus Christus das Abendmahl begangen hat. Joseph von Arimathäa habe dieses Gefäß nach Europa bringen lassen. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Valerian habe der Papst Sixtus II., das Gefäß im Jahr 257/58 seinem Diakon, dem hl. Laurentius anvertraut, der aus der Stadt Huesca in Aragón stammte. Er fand später auf dem Rost den Märtyrertod, doch zuvor sei es ihm gelungen, den Kelch vor dem Zugriff der Römer in Sicherheit zu bringen und in seine iberische Heimat schaffen zu lassen. Auf diese Weise blieb das Gefäß während der gesamten Herrschaft der Westgoten über die iberische Halbinsel in Huesca. Als die Eroberung von Huesca durch die Araber im Jahr 716 unmittelbar bevorstand, brachte der dortige Bischof das Gefäß in die entlegenen Pyrenäentäler von Hoch-Aragón in Sicherheit. Mehr als drei Jh. lang hüteten die Mönche der westgotischen Klöster von San Pedro de Sasave und Santa María de Siresa die kostbare Reliquie, bis sie 1063 in die neue aragónische Königsresidenz nach Jaca gelangte. Als sich Sancho, Bischofvon Jaca und Huesca, 1071 nach San Juan de la Peña zurückzog, nahm er den Abendmahlskelch in das Höhlenkloster, wo sie bis zum Jahr 1399 verwahrt wurde. Dann liess König Martín die Reliquie zunächst in seinen Palast Aljafería nach Zaragoza und später in das Schloß von Barcelona bringen. Von dort gelangte es in den Königspalast von Valencia, um endlich 1437 in der "Kapelle des hl. Kelchs" der Kathedrale von Valencia den vorerst letzten Aufenthaltsort zu finden. Das Gefäß, das sich heute in der Capilla del Santo Cáliz der Kathedrale befindet, besteht aus einer aus Achat gearbeiteten Kelchschale, ein einziger, edel strukturierter Stein orientalischer Herkunft. Die Untersuchungen, die der Archäologe und Kunsthistoriker Antonio Beltrán durchführte, haben ergeben, daß der obere und eigentliche Teil des Kelches, die Schale, durchaus irgendwo im Nahen Osten - in Ostägypten, Palästina oder Syrien - vor oder in der Zeit Christi hergestellt worden ist. „Die Entdeckung des hl. Grals“ Buch von Michael Hesemann, Pattloch- Verlag. ISDN: 3-629-01659-6. Erwähnt sei auch die Basilika mit dem Gnadenbild u. lb. Frau der Verlassenen, dessen Ursprung auf eine 1413 gegründete Bruderschaft „der Eucharistischen Anbetung“ zurückgeht, die sich auch für das christliche Begräbnis unschuldig Hingerichteter und für Schiffbrüchige einsetzte. Kein Zufall dass sich in der Ordenskirche das Grab der Günderin hl. Madre Maria Miguela Desmaisieres befindet.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Pamplona / E

Seit 1324 wird in Pamplona das Volksfest des hl. Firmin, „Encierro“ (der gefährliche Stierlauf) gefeiert. „Wir bitten Dich San Fermín, der Du unser Beschützer bist, uns während des Laufes zu leiten und uns Deinen Segen zu spenden. Es lebe San Fermín!“ Der hl. Firmin, Sohn der Stadt (Bischof und Martyrer), war ca. im 3. Jh. Missionar in der Gegend um Amiens (Frankreich). In der Firminuskapelle der Kirche San Lorenzo treffen sich, zu Ehren des Heiligen ab dem 7. Juli während einer Woche, die höchsten Vertreter der Stadtverwaltung in Festkleidung. Früher kamen die Stiere aus dem Süden Spaniens und wurden von den Hirten in die Stadt getrieben. Mit der Zeit wurde eine Tradition daraus und diese wurde letztendlich weltbekannt durch den Besuch und die Werke des Schriftstellers Ernest Hemingway, der selbst an den Stierläufen teilnahm.