Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Ligurien Pilgerfahrt Sommerferien: Oropa - Turin - Genua - Cinque Terre - Monastero Santa Croce - Portovenere

4 Tage

17. - 20. Juli 2014

Reiseroute

Mesero - Oropa - Turin - Genua - La Spezia (Santa Croce) - Cinque Terre - Portovenere

Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Christoph Casetti

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 540.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 80.00

inkl. Vollpension (1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 17. Juli

Fahrt ab der Innerschweiz, durch den Gotthard nach Italien. Mittagslunch aus dem Car. Westlich von Mailand erreichen wir Mesero. Hl. Messe in der Grabkapelle der hl. GiannaBeretta Molla, Patronin der schwangeren Frauen. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt in das nördl. gelegene Aostatal. Wir erreichen die hochgelegene berühmte Wallfahrtsstätte und Klosteranlage der schwarzen Madonna von Oropa.

Freitag, 18. Juli

Hl. Messe und Aufenthalt am Gnadenort. Weiterfahrt in die ehem. Königsstadt Turin. Mittagessen fakultativ. Besuch des Zentrums der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten. Ergreiffend ist ebenfalls die „Piccola Casa della DivinaProvvidenza“ mit der Grabeskirche des hl. Giuseppe Cottolengo, wo kranke und behinderte Menschen, die sonst nirgends aufgenommen würden, ein Zuhause haben und liebevoll gepflegt werden.

Nachmittags Fahrt durch das Weingebiet Asti an die herrliche Küste Liguriens nach Genua. Stadtrundfahrt zum Hafen, Aufenthalt und Besuch des Domes San Antonio, wo immer noch jene Granate aufbewahrt wird, welche im 2. Weltkrieg während der hl. Messe vor dem Altar einschlug und nicht explodierte! Weiterfahrt der schönen Küste entlang zum einzigartig über dem Meer gelegenen Kloster Santa Croce bei La Spezia. Zimmerbezug für 2 Nächte.

Samstag, 19. Juli

Besuch und Aufenthalt. Nachmittags Fahrt zur atemberaubend schönen Küste, zwischen CinqueTerre und dem Golf der Dichter, wo die farbigen Häuser der ehem. Fischerstädtchen sich in den hier klaren Gewässern des Meers spiegeln. Auf der kleinen Halbinsel Portovenere stand in der Vorzeit ein Tempel. Die Genueser haben aus Dankbarkeit den Einheimischen gegenüber, die massgeblich an der Einnahme des Schloßes von Lerici beteiligt waren, auf diesen Ruinen die Kirche San Pietro im gotischen Stil errichtet. In der wunderschönen Pfarrkirche San Lorenzo befindet sich ein Fresko der „Madonna Bianca“, Patronin der Stadt.

Sonntag, 20. Juli

Rückreise über den ligurischen Appennin nach Parma, Mailand, ins Tessin. Mittagessen mit einzigartiger Aussicht auf den Comersee und den Monte Bré, anschl. Heimfahrt zu unseren Ausgangsstationen.


Informationen zu den Reisezielen

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Mesero / I

Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. Okt. 1922 als 10. von insgesamt 13 Kindern in Magenta geboren, wuchs in Geborgenheit einer christlichen Familie auf, aber verlor schon früh ihre Eltern. Sie war begeisterte kath. Jugendführerin. Bereits 1949 schloss sie ihr Medizinstudium ab und wurde Doktor der Medizin. 1955 heiratete sie Pietro Molla, den Fabrikdirektor der "Jaffa" mit über 3500 Beschäftigten. Die glückliche Ehe schenkte ihr einen Sohn und drei Mädchen. Während der Schwangerschaft des 4. Kindes, Gianna Emanuela, entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter. Trotz der grossen Probleme, die ihr Leben und das Leben des Kindes bedrohten, willigte Gianna nicht zur Beendigung der Schwangerschaft und zur Entfernung der Gebärmutter ein! Die Aerzte kamen der Bitte von Gianna zur risikoreichen Operation nach, um nur den Tumor zu entfernen. Sie überliess alles der Vorsehung Gottes: "Gott wird sorgen. Wie er will, so soll es geschehen!" Da bin ich, um zu sterben. Hauptsache es geht dem Kind gut, auf mich kommt es nicht an!" Am 20. April 1962 kam die kleine Gianna Emanuela gesund zur Welt, die heute, wie ihre Mutter Ärztin ist. Eine Woche nach der Entbindung starb Gianna. Am 16. Mai 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II, in Gegenwart ihres Ehemannes und all ihrer glücklichen Kinder heilig gesprochen. (Buch: "Freude der Liebe" ISBN 3-901297-10-3.) Wir wollen an diesem Ort inständig für das ungeborene Leben beten.

Oropa / I

Die berühmte Wallfahrtsstätte, Hospiz und Klosteranlage der schwarzen Madonna von Oropa liegt auf einer Höhe von 1200 m ü. M. und zählt zu den grössten Italiens. Der hl. Eusebius hat nach der Legende das Gnadenbild im 4. Jh. hierher gebracht. Es ist eine Holzskulptur von 1,32 m Höhe, die die Madonna mit dem Kinde im Tempel und ihre Reinigung darstellt. Die Jungfrau hält den rechten Arm mit der Handfläche ausgestreckt, um darin die Münzen der Opfergaben zu bergen. (Der goldene Apfel und das Kreuz, sind spätere Weihobjekte.) Die Gesichtsfarbe und die Hände der Statue sind schwarz wie bei orientalischen Ikonen. 12 Kapellen, die das Leben der Hl. Jungfrau erzählen, stehen auf den Bergeskämmen westlich der Wallfahrtskirche. Die meteorologische Anstalt (Museum) gehört zu den ältesten Italiens.