Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Ostern: Lourdes - Lyon (Fourvière) - Tarascon (hl. Martha)

5 Tage

17. - 21. April 2014

Reiseroute

Tarascon - Lourdes - Lyon (Fourvière)

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Adam Serafin

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 620.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 125.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Hoher Donnerstag, 17. April

Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir bei Avignon Tarascon in der Provence. Hotelbezug und Nachtessen, anschl. Abendmahlsfeier beim Sarkophag der hl. Martha.

Karfreitag, 18. April

Mittags Ankunft in Lourdes, Hotelbezug und einfaches Mittagessen. Nachmittags Aufenthalt am Gnadenort, Karfreitags-Liturgie, Kreuzweg usw.

Karsamstag, 19. April

Teilnahme am offiziellen Programm. Rosenkranzgebet, Beichtgelegenheit prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Osternachts-Messe.

Ostern, 20. April

Teilnahme an den Osterfeierlichkeiten. Nachmittags Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Béziers und Avignon ins Rhônetal. Hotelbezug und Nachtessen.

Ostermontag, 21. April

Wir erreichen Fourvière, den schönsten Aussichtspunkt über die Stadt Lyon, Besuch der Basilika Notre Dame. Bei der nahegelegenen röm. Arena erlitten um 177 Bischof Pothinus und seine ersten Glaubenszeugen das Martyrium. Nachmittags kehren wir mit unvergesslichen Eindrücken über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Tarascon / F

Nach der Legende „Vita SS. Mariae Magdalenae, Marthae et Lazari“, eines Zisterziensermönchs im 12 Jh. soll die hl. Martha im Jahr 48 mit ihren Geschwistern und weiteren Begleitern auf der Flucht vor Verfolgung auf dem Meer ausgesetzt, nach Südfrankreich gelangt sein. In der Nähe von Marseille soll sie ein Kloster gegründet und ein asketisches Leben geführt haben. Sie reiste nach Tarascon - das damals Nerluc hiess - und bezwang dort das Ungeheuer Tarasque. König Chlodwig I. soll im Jahr 500 bei einer Wallfahrt nach Tarascon durch Berührung der Marthareliquien geheilt worden sein. Martha war die ältere Schwester der Maria von Bethanien (Luk 10, 38 - 42) und des Lazarus (Joh 11, 5 - 20). Sie war es, die nach dem Tod ihres Bruders die Initiative ergriff, Jesus um Hilfe zu bitten. Martha gehörte zum engeren Freundeskreis Jesu und es wird berichtet dass Jesus sie lieb hatte. Martha bewirtete Jesus als er bei ihr und ihrer Schwester zu Gast war. Nach (Joh 12, 1 - 3) bewirtete sie Jesus auch, als er von der unbekannten Frau gesalbt wurde.