Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

S.G. Rotondo - Cascia (hl. Rita) - Loreto - Lanciano (Eucharistiewunder) - Civitella (Familie Mariens) - Ravenna

7 Tage

11. - 17. April 2014

Reiseroute

Loreto - Lanciano - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Monte Sant'Angelo - Civitella del Tronto - Norcia - Cascia (hl. Rita) - Roccaporena - Ravenna

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Andreas Falow

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 850.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 190.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 11. April

Fahrt durch den Gotthard ins Tessin. Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand, die Po-Ebene und Bologna gelangen wir an die schöne Adriaküste. Am Abend Ankunft in Loreto. Nachtessen und Übernachtung.

Samstag, 12. April

Hl. Messe im Haus der Heiligen Familie. Der herrlichen Adriaküste entlang erreichen wir südlich von Pescara die Stadt Lanciano. Besuch der Kirche mit dem MiracoloEucaristico, Gelegenheit zur Anbetung dieses grossen Wunders. Mittagessen fakultativ. Weiterfahrt durch die vegeta­tionsreiche Landschaft ins Bergmassiv des Monte Gargano. Gegen Abend Ankunft in San Giovanni Rotondo. Dreimalige Übernachtung im Pilgerhotel.

Palmsonntag, 13. April

Aufenthalt am Gnadenort. Besuch des Kapuzinerklosters mit der Sterbezelle des hl. Pater Pio, Museums-Rundgang usw. Besuch der Kirche San Pio und der mit eindrucksvollen Mosaikbildern ausgeschmückten Krypta, welche den Schrein des Heiligen birgt, der hier als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen wird.

Montag, 14. April

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Monte Sant‘Angelo, den schönsten Aussichtspunkt auf dem Monte Gargano. Besuch der imposanten Felsenhöhle des hl. Erzengels Michael. Rückfahrt und Mittagessen. Nachmittags Kreuzwegandacht und freier Aufenthalt.

Dienstag, 15. April

Wir verlassen die Adriaküste durch das Tal des Tronto und gelangen in die Berge des Gran Sassod‘Italia, nach Civitella del Tronto. Hl. Messe und Begegnung mit der Familie Mariens. Nachmittags interessante Passfahrt über ein Teilgebirge der Abruzzen. Zwischenhalt in Norcia (Nursia), Besuch der Geburtskirche der hl. Benedikt und Scholastica. Abends Ankunft in Cascia. Hotelübernachtung.

Mittwoch, 16. April

Hl. Messe und Besuch des Augustinerinnen-Klosters, wo die hl. Rita als Ordensfrau gelebt und gewirkt hat. In der Pilgerkirche ist der Schrein mit ihrem unverwesten Körper. Wir erreichen Roccaporena, mit dem Wohnhaus der hl. Rita, sowie den „Scoglio“, ein hoher Felskegel, auf dem sie oft im Gebet weilte. Mittagessen fakultativ.

Nachmittags Weiterfahrt über Perugia, und den Appennin, Hotelbezug in Ravenna.

Hoher-Donnerstag, 17. April

Auf dem Stadtbesuch begegnen wir dem weströmischen Kaiser Theoderich und bewundern das Apsis-Mosaik der antiken Kirche San Appolinare in Classe mit der berühmten Darstellung Jesus als Pantokrator (Allherrscher). Über Bologna, Mailand (Mittagessen fakultativ) und das Tessin kehren wir am späteren Nachmittag an unsere Ausgangsorte zurück.


Informationen zu den Reisezielen

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Cascia / I

In der Kirche befindet sich der unverweste Körper der hl. Rita. In der Krypta sind die Spuren eines sehr eindrücklichen eucharistischen Wunders zu sehen. Daneben ist der Steinsarg, in dem die sterblichen Überreste des sel. Simone Fidati ruhen, welcher die eucharistische Reliquie an sich nahm und im Jahre 1348 starb. Besuch des Augustinerinnenklosters, in dem die hl. Rita 40 Jahre lang lebte und wirkte und mit der Dornenstigma an der Stirne starb. Evtl. besuchen wir nicht weit von Cascia das abgelegene Dorf Roccaporena. Hier hat die hl. Rita mit ihrem Ehemann und ihren zwei Söhnen gelebt und gelitten. Wir können die Taufkirche und ihr Haus mit dem Rosengarten sehen und den Scoglio-Felsen hinaufsteigen, auf dem sie oft gebetet hat.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Lanciano / I

Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen besteht die zu Fleisch gewordene Hostie aus einem Herzmuskel, und der zu Blut gewordene Wein im Kelch ist mit der festgestellten Blutgruppe auf dem Leichentuch in Turin identisch.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."