Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Padua - Venedig - Brescia (hl. Angela)

4 Tage

5. - 8. April 2014

Reiseroute

Brescia - Padua - Venedig

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Bruno Rieder OSB

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 530.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 85.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 5. April

Über unsere Einstiegsorte gelangen wir durch das Tessin (hl. Messe) und Mailand, Mittagslunch aus dem Car, in die berühmte Stadt Brescia, eine der schönsten Kulturstädte der Lombardei. Altstadtführung zum Dom, durch das alte römische Forum Romanum, sowie zum Tempel, dem Kapitol und zum römischen Sektor in Santa Giulia. Hotelbezug und Nachtessen.

Sonntag, 6. April

Hl. Messe in der St.-Afra-Kirche, wo die hl. Angela Merici (Gründerin der Ursulinen) in einem Glasschrein ruht. In der Krypta wurden die ersten christlichen Märtyrer in der Kapelle San Faustino ad Sanguinem bestattet. Nach dem Mittagessen Fahrt nach Padua. Besuch der Antoniusbasilika und des Kapuzinerklosters mit dem Sarkophag des hl. Beichtvaters Leopold Mandic. Zweimalige Übernachtung direkt beim Heiligtum.

Montag, 7. April

Nach kurzer Zugfahrt erreichen wir Venedig. Herrliche Schifffahrt an den Inseln Giudecca und San Michele entlang zum Markusplatz. Hl. Messe im Markusdom, Mittagessen fakultativ. Rückfahrt nach Padua. Individ. Aufenthalt beim Prato della Valle, Besuch der Kirche Santa Giustina, wo Reliquien der hl. Martyrin Justina (Stadtpatronin Paduas) und des hl. Lukas, Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte, aufbewahrt werden. Oder Spaziergang in die Altstadt, zum Rathausplatz mit der ältesten, schon 1222 gegründeten Universität, wo u.a. auch der berühmte Galileo Galilei unterrichtete.

Dienstag, 8. April

Nach der hl. Messe verlassen wir Venetien Richtung Gardasee, Mittagessen fakultativ. Heimfahrt über Mailand und durch den Gotthard.


Informationen zu den Reisezielen

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Venedig / I

Die Stadt ist auf 117 Inseln erbaut und zählt 150 Kanäle und 400 Brücken. Der Canal Grande als Hauptverkehrsader windet sich durch das historische Herz Venedigs. Seit Jahrhunderten sind die Gondeln das Wahrzeichen der Stadt, die wohl anmutigste Art der Fortbewegung. Mittelpunkt des öffentlichen Lebens ist die Piazza San Marco, der Markusplatz. Vom Busparkplatz aus fährt ein Boot direkt zum Markusplatz, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Im 9. Jh. wurde hier die Markuskirche genau über dem Grab des hl. Evangelisten Markus erbaut. Der hl. Markus ist der Stadtpatron Venedigs und sein Attribut, der Löwe, das Wappentier der Republik). In Venedig findet man unzählige Kirchen, wo die Reliquien vieler Heiligen ruhen, z. B. die Reliquien des hl. Rochus (S. Rocco) von Montpellier, und der hl. Lucia von Sizilien.

Brescia / I

Der alte Dom ist eines der eindrucksvollsten romanischen Kirchenbauwerke der Lombardei und wurde im 11. und 12. Jh. errichtet. Sehenswert sind im Innenraum die gotischen Bischofsgräber. Am Domplatz ist der Broletto (Kommunal-Palast 12. Jh.) mit der Loggia delle grida (der Schreie). In der St.-Afra-Kirche ruht die hl. Angela Merici in einem Glasschrein. Sie unterrichtete mit ihren Gefährtinnen Kinder in den Glaubenswahrheiten. 1524, mit 50 Jahren pilgerte sie nach Jerusalem. Kurz darauf bestätigte Papst Clemens VII. die von Angela ins Leben gerufene »Gesellschaft der hl. Ursula«, die 1535 endgültig gegründet wurde und 1537 Angela zur ersten Oberin wählte. Die Ursulinen widmeten sich besonders der Erziehung und dem Unterricht der weiblichen Jugend. Als »Madre« war Angela in Brescia eine Ratgeberin aller Stände. Sie starb am 27. Januar 1540.