Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

ROM - S. G. Rotondo - Pietrelcina - Loreto - Monte Sant‘Angelo - Manoppello

7 Tage

21. - 27. Oktober 2013

Reiseroute

Rom - Pietrelcina - Foggia (Madre di Dio Incoronata) - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Monte Sant'Angelo - Manoppello - Loreto

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Hans Buschor

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'050.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 210.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Ein jeder kann sagen: "Pater Pio ist mein!" (P. Pio)

Montag, 21. Okt.

Frühzeitige Fahrt durchs Urnerland und den Gotthard ins Tessin. Nach der hl. Messe direkte Fahrt über Mailand, durch die Po-Ebene in die Toskana. Mittagslunch aus dem Car. Am Abend Ankunft in Rom, zweimalige Übernachtung in der Nähe des Vatikan.

Dienstag, 22. Okt.

Führung im Petersdom und auf dem Petersplatz durch ehem. Schweizergardisten. Möglichkeit zum Besuch der Papstgräber, zur Besteigung der Peterskuppel oder Besichtigung der sixtinischen Kapelle in den vatikanischen Museen. Mittagessen fakultativ. Die Stadtrundfahrt führt vorbei am Kolosseum, Forum Romanum, Monument Viktor Emmanuels II., an der Piazza Venezia, und zu den verschiedenen wichtigen Sehenswürdigkeiten des antiken und christlichen Rom. Besuch der Patriarchal-Basilika S. Giovanni in Lateran (mit den Häuptern des hl. Petrus und Paulus und dem Abendmahlstisch) sowie der Scala Santa (Treppe aus Jerusalem, auf der Jesus zum Prätorium des Pontius Pilatus emporstieg) und St. Paul vor den Mauern mit den Reliquien des hl. Apostels. Evtl. Besuch der Kirche S. Maria ai Monti (Ruhestätte des hl. Bettler Benedikt-Josef Labre) und/oder Spaziergang zum Trevibrunnen, Pantheon, Besuch der Kirche S. Maria sopra Minerva mit dem Reliquienschrein der hl. Katharina von Siena, Piazza Navona.

Mittwoch, 23. Okt.

Weiterfahrt Richtung Süden. Vor dem Mittag erreichen wir Pietrelcina, das Geburtsstädtchen des hl. P. Pio, Besuch des Geburtshauses und der Taufkirche. Hl. Messe. Nachtessen und Übernachtung.

Donnerstag, 24. Okt.

Nach der Hl. Messe Weiterfahrt über den neapolitanischen Appennin. Zwischenhalt unweit von Foggia beim vielbesuchten Marienwallfahrtsort Madre di Dio Incoronata aus dem Jahre 1001, den auch der sel. Papst Joh. Paul II. 1987 aufsuchte. Nachmittags gelangen wir in das Gargano-Massiv, nach San Giovanni Rotondo. Bezug des Pilgerhotels für 2 Nächte.

Freitag, 25. Okt.

Aufenthalt am Gnadenort. Hl. Messe, Besuch des Kapuzinerklosters mit der Sterbezelle des hl. P. Pio, Museums-Rundgang, Kreuzweg usw. Besuch der Kirche San Pio, in deren Krypta die Reliquien des hl. Pio ruhen. Die Krypta ist mit eindrucksvollen Mosaikbildern ausgeschmückt, hier wird der Heilige als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen.

Am Nachmittag fakultativer Ausflug nach Monte Sant’Angelo, Besuch der imposanten Felsenhöhle des hl. Erzengels Michael.

Samstag, 26. Okt.

Rückfahrt dem adriatischen Meer entlang. In einem Seitental der Abruzzen besuchen wir in Manoppello die Kirche mit dem geheimnisvollen Muschelseidentuch, worauf das Antlitz Jesu einzigartig abgebildet ist. Hl. Messe. Am Nachmittag Ankunft in Loreto. Besuch der Basilika mit dem Haus der Hl. Familie. Nachtessen und Übernachtung.

Sonntag, 27. Okt.

Nach der Frühmesse im Haus der Heiligen Familie Antritt der Heimreise über Rimini (Mittagessen fakultativ), Bologna und Mailand in die Schweiz zurück.


Informationen zu den Reisezielen

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Rom / I

Führung im Petersdom und auf dem Petersplatz durch ehem. Schweizergardisten. Möglichkeit zum Besuch der Papstgräber und der Peterskuppel oder Besichtigung der sixtinischen Kapelle in den vatikanischen Museen. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Kolosseum, Forum Romanum, Vaterlands-Monument Viktor Emmanuels II., an der Piazza Venezia, und an verschiedenen anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten des antiken und christlichen Rom. Besuch der Patriarchal-Basiliken S. Giovanni in Lateran (mit den Häuptern des hl. Petrus und Paulus und dem Abendmahlstisch) der Scala Santa (Treppe, auf der Jesus zum Praetorium des Pontius Pilatus emporstieg) und S. Maria Maggiore (Überreste der Krippe Jesu). 2. Tag Wir fahren auf einer der ältesten noch erhaltenen Strassen der Römer, auf der Via Appia Antica, von welcher wir in eine der vielen frühchristlichen Katakomben gelangen, u.a. an die Stelle, an der die hl. Cäcilia, der hl. Sebastian und viele andere hl. Martyrer bestattet wurden. Besuch der Kirche St. Paul vor den Mauern mit Reliquien des hl. Paulus und dem Kreuz der hl. Brigitta v. Schweden. Je nach Zeit, können noch die Kirchen: S. Ignatio (Grab des hl. Ignatius), S. M. in Vallicella (Grab des hl. Philipp Neri), Aracoeli (San Bambin Gesu) besucht werden.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."

Manoppello / I

Manoppello ist eine Kleinstadt in der Provinz Pescara in den Abruzzen. Seit vier Jahrhunderten ist das Heiligtum des Volto Santo Ziel vieler Pilger aus Italien und aller Welt. Wie alle Wallfahrtsorte so ist auch dies ein „Ort der Bekehrung und der Versöhnung mit Gott und eine Oase des Friedens“ (Papst Joh. Paul II). Das "Volto Santo" ("Heilige Antlitz") wird im Kapuzinerkloster aufbewahrt. Zwischen zwei Glasscheiben befindet sich ein ganz feines Tuch, auf dem das Antlitz Christi erscheint. Am 1. Sept. 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. dieses Heiligtum und erhob es zur Basilika.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.