Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Ruta Mariana: Fatima - Lourdes - Montserrat - Avila - Covadonga - Santiago de Compostela - Alba de Tormes - Lyon

12 Tage

8. - 19. Oktober 2013

Reiseroute

Montserrat - Zaragoza - Avila - Alba de Tormes - Fatima - Nazaré - Santiago de Compostela - Covadonga - Lourdes - Lyon (Fourvière) -

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Richard Strassmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'675.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 285.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Dienstag, 8. Okt.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence.

Mittwoch, 9. Okt.

Über die spanische Grenze und der schönen Meeresküste entlang, erreichen wir bei Barcelona gegen Mittag Montserrat, den einzigartig bizarren „zersägten Berg“ mit dem Heiligtum der schwarzen Madonna. Mittagessen, Hotelbezug.

Donnerstag, 10. Okt.

Durch einmalig schöne Naturlandschaften gelangen wir am Rio Ebro nach Zaragoza, ältester Wallfahrtsort Spaniens. Mittagessen fakultativ. Fahrt durch das zentralspanische Tafelland (Mesetas) über Madrid nach Avila. Hotelübernachtung.

Freitag, 11. Okt.

Hl. Messe in der Klosterkirche mit dem Geburtszimmer der hl. Theresia v. Avila. Weiterfahrt nach Alba de Tormes. Besuch des Klosters mit dem Sterbezimmer und dem Reliquienschrein der hl. Theresia v. Avila. Mittagessen. Weiterfahrt über das span.-portugiesische Grenzgebiet, über Guarda und Coimbra nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unser Pilgerhotel. Lichterprozession jeweils um 21:00 Uhr.

Samstag, 12. Okt.

Aufenthalt am Gnadenort. Möglichkeit zum Besuch der Erscheinungs-Kapelle, der Bibliothek usw. Besuch der Wallfahrtskirche, wo die beiden sel. Seherkinder Jacinta und Francisco, sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Nachmittags Ausflug nach Nazaré ans Meer.

Sonntag, 13. Okt.

Am Jahrestag der letzten Muttergotteserscheinung und des Sonnenwunders, Teilnahme am Festgottesdienst (Pontifikalamt) um 10:00 Uhr. Nachmittags freier Aufenthalt.

Montag, 14. Okt.

Fahrt nach Aljustrel, Besuch der Geburtshäuser der Seherkinder. Nach dem Mittagessen Abreise über Coimbra nach Santiago de Compostela. Hotelbezug für 2 Nächte.

Dienstag, 15. Okt.

Führung und Aufenthalt am Hauptziel der Jakobspilger und der Ruhestätte des hl. Apostels Jakobus.

Mittwoch, 16. Okt.

Fahrt an Asturiens (Spaniens Milchkammer) grüne Nordküste, die Costa Verde, Mittagessen fakultativ. Am frühen Nachmittag erreichen wir Covadonga, die hl. Grotte der „Santina“, Patronin Asturiens. Besuch der Pilgerstätte, Hotelbezug.

Donnerstag, 17. Okt.

Weiterfahrt zum berühmten Golf von Biscaya, Mittagessen fakultativ. Über Biarritz und Pau erreichen wir am späteren Nachmittag Lourdes. Lichterprozession um 21:00 Uhr.

Freitag, 18. Okt.

Vormittags Aufenthalt bei der Grotte, Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Quelle. Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse, am berühmten Canal du Midi entlang, durch die Wein-Region der Provence. Hotelübernachtung im Rhônetal.

Samstag, 19. Okt.

Vormittags erreichen wir Lyon. Beim Fourvière, dem schönsten Aussichtspunkt über die Stadt, steht die Basilika des ersten Bischofs Pothinus und seiner Glaubenszeugen, die im nahegelegenen röm. Theater um 177 das Martyrium erlitten. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken kehren wir über Genf zu unseren Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Covadonga / E

Covadonga - Asturiens „Santina“ in der hl. Grotte. Die Nordafrikanischen Berber und Araber eroberten in wenigen Jahren ganz Spanien. Bei der Schlacht am Rio Guadalete (Juli 711) fiel der Westgotenkönig Roderich. Der adlige Westgote Pelayo (lateinisch Pelagius) war „spat(h)arius“ (Schwertträger) und gehörte der Leibgarde Roderichs an. Nun wollte der muslimische Gouverneur Munuza die Schwester Pelayos heiraten, wohl um seine Macht in der Region durch eine Verbindung mit diesem prominenten Geschlecht abzusichern, Pelayo jedoch verweigerte seine Zustimmung. Als Munuza sich darüber hinwegsetzte, kam es zum Zerwürfnis und Pelayo flüchtete in eine entlegene Berggegend, um dort einen Aufstand zu beginnen. Vier Jahre später entsandte Munuza eine Streitmacht, um den Aufstand niederzuwerfen und Pelayos Streitmacht zu vernichten. Die Schlacht fand im Jahre 722 in Covadonga statt, wo Pelayo die hoch überlegene maurische Streitmacht besiegen konnte. Diesen ersten militärischen Erfolg der Christen, nach der muslimischen Eroberung der iberischen Halbinsel, gilt traditionell als Beginn der christlichen Rückeroberung (Reconquista). Schon vor der Schlacht befand sich in der Höhle von Covadonga ein Marienheiligtum. Nach Ansicht der Asturer stand diese Stätte immer unter dem himmlischen Schutz und konnte deshalb von den Muslimen nicht eingenommen werden. So ist die „Santina von Covadonga“ bis heute ihre Patronin.