Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

RUMÄNIEN - „Banat“ - Siebenbürgen - Moldauklöster - Klausenburg - Zagreb - Alba Julia - Temeschwar - Györ

11 Tage

9. - 19. September 2013

Reiseroute

Zagreb - Temeschwar (Timisoara) - Bocsa - Alba Julia - Cluj (Klausenburg) - Suceava - Satu Mare - Mariapocs - Györ - Linz -

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Rolf Schönenberger

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'480.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 275.00

inkl. Vollpension (2 x Lunch, 4 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 9. Sept.

Frühzeitige Abfahrt, hl. Messe im Tessin, Mittagslunch. Über Venedig gelangen wir nach Slowenien. Übernachtung in der Nähe von Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens.

Dienstag, 10. Sept.

Hl. Messe in der Kathedrale von Zagreb, bei der Ruhestätte des als Märtyrer geschätzten sel. Kardinal Alois Stepinac. Besuch des Heiligtums der Gottesmutter vom steinernen Tor. Mittagessen fakultativ. Fahrt über Novi Sad in den Banat, das durch „Donaudeutsche“ im 18 Jh. entsumpfte fruchtbare Ackerland im Südwesten Rumäniens. Abends Ankunft in Temeschwar, dem „Klein Wien“, wo wir übernachten.

Mittwoch, 11. Sept.

Hl. Messe in der Kathedrale von Temeschwar. Stadtbesichtigung der Sehenswürdigkeiten des wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums des Banats, wo am 16. Dez. 1989 die Revolution gegen die kommunistische Diktatur Nicolae Ceausescus ihren Ursprung hatte. Nachmittags Fahrt zum südöstlich gelegenen Bocsa. Besuch des Missionsprojektes von Pater Rolf Philipp Schönenberger. Abends Ankunft in Alba Julia (Karlsburg), der „Wiege Rumäniens“.

Donnerstag, 12. Sept.

Hl. Messe in der Kathedrale. Besuch der sternförmigen Festung mit der darin gelegenen Garnisonsstadt. Die Hauptachse, die nach Mihai Viteazul (Nationalheld) benannt ist, umgeben von Prachtbauten wie der St. Michaels-Kathedrale der Orthodoxen bzw. Wiedervereinigungs-Kathedrale, (eines der wertvollsten mittelalterlichen Architekturdenkmäler Transsilvaniens). Weiterfahrt durch die Region der „Königlichen Mädchentraube“ (Weisswein) nach Cluj (Klausenburg).

Freitag, 13. Sept.

Cluj-Napoca, die alte, lebhafte Universitätsstadt, welche von Neoklassizismus und Spätbarock geprägt ist, lädt zum Flanieren ein. Vom Einheitsplatz mit den stilvollen Fassaden gelangen wir zur dominierenden St. Michaelskirche, der grössten gotischen Kirche Transsilvaniens. Fahrt über die östlichen Karpaten in das ehem. Fürstentum Moldau (Bukovina), nach Suceava. Hotelbezug für 3 Nächte.

Samstag, 14. Sept. bis Sonntag, 15. Sept.

Stadtführung. Fahrt zum Kloster Voronet, das auch als „Capella Sixtina“ Rumäniens bekannt ist. Hier kann man eine wunderschöne Darstellung des „Jüngsten Gerichts“ bewundern. Danach Fahrt zum Kloster Moldovita, das wegen seiner Aussenwandmalereien weltbekannt ist. Anschliessend Fahrt über den Obcina Berg zum Kloster Sucevita und weiteren Moldauklöstern.

Montag, 16. Sept.

Weiterfahrt westwärts über den Tihuta Pass in Richtung Siebenbürgen (Transsilvania), das Gebiet welches u.a. auch in Bram Stokers Buch „Dracula“ eine Rolle spielt. Nachmittags kommen wir an mehrheitlich rumänisch und ungarisch besiedelten malerischen Bergdörfern vorbei, wo die Zeit still zu stehen scheint. Abends Ankunft in Satu Mare.

Dienstag, 17. Sept.

Stadtführung und Besuch der bedeutenden Stadtkirche. Anschliessend verlassen wir Siebenbürgen und erreichen vormittags den ungarischen Wallfahrtsort Mariapocs, hl. Messe, Mittagessen. Auch der sel. Papst Joh. Paul II. pilgerte 1992 hierher, sowie auch nach Györ, das wir auf unserer Weiterfahrt über Budapest am Abend erreichen.

Mittwoch, 18. Sept.

Im Dom wird das Haupt des hl. Königs Laszlo in einem kostbaren Reliquiar aufbewahrt, sowie der Sarkophag des Märtyrerbischofs Wilhelm Apor. Er wurde am 2. April 1945 von einem Sowjetoffizier ermordet, weil er die Frauen vor ihren russischen Vergewaltigern in Sicherheit brachte. Ungarisches Mittagessen. Weiterfahrt über Bratislawa, Wien nach Linz.

Donnerstag, 19. Sept.

Abschlussgottesdienst in der Wallfahrtskirche des Augustiner Chorherrenstifts. Interessante Fahrt vorbei an Salzburg, Chiemsee und Kufstein. An den wildromantischen Tirolerbergen entlang und durch den Arlberg, kehren wir in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Rumänien

Auf älteren Landkarten Rumäniens erkennt man oft deutsche Städte. Da heisst z.B. Sibiu auch Hermannstadt, von Brasov erfährt man, dass es als Kronstadt ebenfalls bekannt ist und Cluj nennt sich Klausenburg. Es waren zwar nicht bloss Sachsen, sondern Menschen aus allerlei deutschen Landen, „Siebenbürger Deutsche“, die der ungarische König im 12. Jh. in dieser Gegend ansiedelte. Rund 175‘000 Nachkommen von ihnen leben heute noch dort und sprechen weitgehend deutsch.

Moldauklöster / R

Die Moldauklöster selbst sind meist recht bescheidene Bauwerke. Sie entstanden nach byzantinischen Bauplänen. Was sie so prächtig macht, ist nicht die Architektur - die byzantinischen Fresken sind es, mit denen diese Kirchen über und über, innen und aussen bedeckt sind. Zunächst waren die Kirchlein nur innen ausgemalt. Weil die Gemeinden zu gross wurden und sich das Volk bei Gottesdiensten vor der Tür versammeln musste, wurden im 16. Jh. manche der Klosterkirchen auch aussen bemalt. So bedecken biblische Szenen die Moldauklosterwände.