Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Span. Märtyrer des Glaubens: Barbastro - Torreciudad - Pamplona - Lourdes -  Avignon - Kloster de Leyre - Annecy

8 Tage

2. - 9. September 2013

Reiseroute

Avignon - Provence - Barbastro - Torreciudad - Pamplona - Lourdes - Annecy

Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Patrick Hungerbühler

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 950.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 215.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 2. Sept.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Im südlichen Rhônetal erreichen wir Avignon. Spaziergang in die Altstadt, kurzer Aufenthalt beim ehem. Papstpalast. Hotelübernachtung in der Provence.

Dienstag, 3. Sept.

Auf dem Weg nach Spanien umfahren wir die Pyrenäen mit ihren ca. 200 Berggipfeln die alle über 3000 m ü.M. sind, durch die Costa Brava und über Barcelona. Mittagessen fakultativ. Nachmittags erreichen wir in den Bergen von Aragon-Huesca den Ort Barbastro. Besuch des Museums der Claretiner, das zum Gedenken der Märtyrer von 1936 eingerichtet wurde, sowie der letzten Ruhestätte auf dem Friedhof. Hotelübernachtung.

Mittwoch, 4. Sept.

Kurze Fahrt zum wunderschönen, am See gelegenen, Wallfahrtsort Torreciudad. Nach der hl. Messe Führung im Kloster des hl. Josémaria Escrivà. Mittagessen. Auf der Fahrt in die Provinz Navarra geniessen wir sensationelle Landschaften. Am herrlichen Yesa-See Besuch des alten und schon 848 vom hl. Eulogius von Córdoba (mozarabischer Prediger und Asket) erwähnten Klosters San Salvador de Leyre. In der nahen Burg Javier wurde der hl. Franz Javier (Xaver) geboren, Schutzpatron von Navarra. Abends Ankunft in der baskischen Hauptstadt Pamplona. Hotelübernachtung.

Donnerstag, 5. Sept.

Führung durch die Altstadt mit Besuch der Kapelle San Fermin, sowie der prächtigen Kathedrale, freier Aufenthalt. Nach dem Mittagessen Fahrt an die kantabrische Küste über Biarritz und Pau nach Lourdes. Hotelbezug für 3 Nächte. Lichterprozession 21:00 Uhr.

Freitag, 6. bis Samstag, 7. Sept.

Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen, Gebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte, Benutzung des Wassers der Heilquelle.

Sonntag, 8. Sept.

Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Béziers und Avignon ins Rhônetal. Hotelbezug und Nachtessen.

Montag, 9. Sept.

Fahrt über Valence, durch das Tal der Isère über Grenoble und Chambéry nach Annecy. Hl. Messe am Schrein des hl. Franz von Sales, Ordensgründer, Mystiker und Kirchenlehrer. Gegenüber ruht ebenfalls die hl. Johanna-Franziska von Chantal. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken Heimfahrt zu unseren Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Barbastro / E

Im Jahr 1936 waren 274 Claretiner Opfer des Bürgerkrieges. Schon in der Zeit des heiligen Claret (1804 - 1871) schwelte in Spanien der Hass gegen Kirche und Klerus. Morddrohungen gegen den bekannten Volksmissionar Claret waren an der Tagesordnung. 1936 wurden diese Drohungen an seinen geistlichen Söhnen wahr gemacht. Während des span. Bürgerkriegs wurden mehrere Tausend Menschen erschossen und in vorher ausgehobene Massengräber geworfen. *Ein hoher Prozentsatz von ihnen ging nicht für ihre Ideen oder ihre politische Richtung in den Tod, sondern weil sie Priester, Ordensleute oder aktive Christen waren. 51 von ihnen wurden am 25. Okt. 1992 als Märtyrer des Glaubens von der Kirche seliggesprochen. Claretiner Provinzialat, Würzburg

*Dies hat auch das Leben und die missionarische Tätigkeit des hl. Josémaria Escrivà tief geprägt - Torreciudad und Barbastro liegen nur 20 km auseinander.

Pamplona / E

Seit 1324 wird in Pamplona das Volksfest des hl. Firmin, „Encierro“ (der gefährliche Stierlauf) gefeiert. „Wir bitten Dich San Fermín, der Du unser Beschützer bist, uns während des Laufes zu leiten und uns Deinen Segen zu spenden. Es lebe San Fermín!“ Der hl. Firmin, Sohn der Stadt (Bischof und Martyrer), war ca. im 3. Jh. Missionar in der Gegend um Amiens (Frankreich). In der Firminuskapelle der Kirche San Lorenzo treffen sich, zu Ehren des Heiligen ab dem 7. Juli während einer Woche, die höchsten Vertreter der Stadtverwaltung in Festkleidung. Früher kamen die Stiere aus dem Süden Spaniens und wurden von den Hirten in die Stadt getrieben. Mit der Zeit wurde eine Tradition daraus und diese wurde letztendlich weltbekannt durch den Besuch und die Werke des Schriftstellers Ernest Hemingway, der selbst an den Stierläufen teilnahm.

Annecy / F

Das ehemalige Savoyer-Städtchen liegt am malerischen Lac d’Annecy. Oberhalb des Schlosses, beim schönsten Aussichtspunkt über die Stadt und den See, besuchen wir die Grabeskirche der hl. Franziska v. Chantal (1572-1641) und Franz v. Sales, Bischof v. Genf (1567-1622). Er war geistlicher Schriftsteller und Gründer des weltberühmten Ordens der Heimsuchung. Wer seine Schriften, „Einführung in das Leben aus christl. Glauben“ (auch „Philothea“ genannt) liest, stellt fest, dass sie für unsere heutige moderne Zeit nichts an Aktualität eingebüßt haben.