Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Dolomiten - Alpenpilgerfahrt (Südtirol): Brixen - Maria Weissenstein - Schio - Trient - Feldkirch - Ossario del Monte Pasubio

4 Tage

1. - 4. Juli 2013

Reiseroute

Feldkirch - Brixen - Maria Weissenstein - Cortina d'Ampezzo - Lago di Cadore - Trient - Pasubio - Schio

Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Chr. Casetti

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 495.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 80.00

inkl. Halbpension und 1 x Lunch

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 1. Juli

Fahrt nach Feldkirch im Vorarlberg. Hl. Messe im Kapuziner-Kloster und anschl. Segen mit der Kopfreliquie des hl. Fidelis - Patron der Kopfleidenden. Mittagslunch aus dem Car. Fahrt durchs Tirol, Innsbruck und über den Brenner nach Brixen zum Augustiner Chorherren-Stift. Die lichtdurchflutete spätbarocke Stiftskirche lädt uns zum Verweilen und stillem Gebet ein. Führung und anschl. geführte Weinverkostungen im urigen Stiftskeller mit Südtiroler Spezialitäten wie Speck, Käse, Kaminwurzen, Schüttelbrot u.v.m. Gegen Abend Fahrt über Bozen und Kaltern in die Südtiroler Hochalp, zum Zisterzienserkloster Maria Weissenstein. Hotelbezug, 2-malige Übernachtung.

Dienstag, 2. Juli

Nach dem Gottesdienst, Panoramafahrt auf der grossen Dolomitenstrasse, mit atemberaubendem Panorama auf die eindrucksvollsten Berggruppen, Wildbäche und Seen usw., von St. Niklaus durchs Eggental, Langkofel, Sella-Gruppe, Karerpass, Canazei - Poroi Joch nach Cortina d‘Ampezzo. Auf den Zwischenhalten, u. a. auch am Lago di Cadore, umgeben von Edelweiss, können wir evtl. auch persönlich mit einem Murmeltier Bekanntschaft machen.

Mittwoch, 3. Juli

Fahrt nach Trient. Spaziergang durch die Altstadt, Dombesuch. Hier tagte ab 1545, ausgelöst durch die Wirren der Reformation, das unter 4 Päpsten, mit Unterbrechungen 18 Jahre andauernde Konzil. Nachmittags herrliche Fahrt durch die Bergtäler des Pasubio, Besuch des Museums mit dem Ossario (Beinhaus der 5017 Gefallenen des 1. Weltkriegs). Nachmittags Ankunft in Schio. Besichtigung des Cenacolo, der Auferstehungskapelle, der Krippe, des Hauses der Hl. Familie und des Kirchleins San Martino. Übernachtung im Pilgerhaus.

Donnerstag, 4. Juli

Hl. Messe im Kloster der Canossianerinnen. Unter dem Altar der Klosterkirche ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita. Heimfahrt über Bergamo, Mailand und durchs Tessin zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Maria Weissenstein (Pietralba) / I

Es ist nicht ein Dorf, sondern ein Wallfahrtsort, inmitten grüner Wiesen und dunkler Wälder in einer Seehöhe von 1520 m gelegen. Dem Besucher eröffnet sich hier ein prächtiges, weites Gebirgspanorama. Es ist der meistbesuchte Wallfahrtsort der Provinzen Bozen u. Trient. Von diesem Gebirgsort der Dolomiten aus segnet die Mutter der Schmerzen ihr Volk. Es ist eine Oase der Stille. Die Wallfahrer und Touristen kommen zu jeder Jahreszeit und finden herzliche Gastfreundschaft und frohen Aufenthalt. Die Geschichte des Wallfahrtsortes, der seit 1718 von den Serviten Patres betreut wird, beginnt im Jahre 1553 mit der Auffindung des Gnadenbildes, einer Pietà aus Alabaster, die am 24. August 1885 gekrönt wurde. Wertvolles Kleinod im Inneren der Barockkirche, die 1638 gebaut und 1673 geweiht wurde, ist die Auffindungskapelle. Der Klosterbau wurde 1722 erstellt. Anlässlich der 4. Jahrhundertfeier von 1953 wurde ein vollkommener Ablass gewährt, der täglich gewonnen werden kann. Die Wallfahrtskirche ist seit 1085 eine Basilika Minor. Am 17. Juli 1988 pilgerte auch Papst Johannes Paul II. nach Weissenstein.

Schio / I

Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst Joh. Paul II an der Heiligsprechung am 1. Okt. 2000). Im südwestlichen Gebiet des Sudan wurde sie in Olgossa 1869 geboren. Die Familie von Bakhita war wohlhabend und besass bebaute Felder und Vieh. Bakhita sagte selbst einmal: "Ich lebte vollkommen glücklich, ohne zu wissen, was Schmerz ist". Im Jahre 1876, als sie ca. 7 Jahre alt war, wurde sie von zwei Arabern geraubt und in den nächsten Jahren mehrmals als Sklavin verkauft und furchtbar gepeinigt. Sie glaubte zu sterben, doch "ich bin nicht gestorben, weil der Herr an mir ein Wunder getan und mich für größere Dinge bestimmt hat", sagte Bakhita einmal. Im Jahre 1882 verkaufte der türkische General in Khartoum Bakhita an den italienischen Konsul Callisto Legnani. Als Dienstmädchen kam sie nun nach Italien und fand zum christlichen Glauben. Nachdem sie die Hl. Taufe empfangen hatte, bei der ihr die Namen Giuseppina, Margherita, Fortunata, Bakhita gegeben wurden, blieb sie bei den Canossianerinnen, die sie im Glauben unterwiesen hatten. Bald verspürte sie, zu einem Leben mit besonderer Weihe berufen zu sein. Von nun an war ihr Leben gekennzeichnet von einer bedingungslosen Hingabe an den Willen Gottes und in das Wesen der Vollkommenheit. In San Martino di Schio: Besuch der kleinen Kapelle, in der dem Seher Renato Baron, wie er selber aussagte, die Gottesmutter von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004 erschien. Am 25. März 1985 betete Renato Baron (Sakristan) im Kirchlein San Martino vor der Statue der „Mutter des Rosenkranzes“. Plötzlich begann die Statue sich zu bewegen und lächelnd zu sprechen: “Von heute an komme hierher, denn ich muß dir viele Dinge sagen..., die du aufschreiben wirst.“ Trotz seiner Erschrockenheit kam Renato tags darauf zur Kirche zurück. Maria sprach wieder zu ihm: „Ich bin es. Maria, die Mutter Gottes. Nimm es ernst, wenn ich dich bitte, von jetzt an alle Worte aufzuschreiben. Eines Tages aber wirst du sprechen... denn gemeinsam müssen wir viele zur Umkehr und viele Seelen zu Jesus führen.“