Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Jakobsweg (mit Fussetappe): F A T I M A - Lourdes - Santiago de Comp. - Montserrat - Avila - Biarritz - Burgos - Ars

12 Tage

7. - 18. Juni 2013

Reiseroute

Lourdes - Santo Domingo de la Calzada - Burgos - Jakobsweg - Carrion de los Condes - Santiago de Compostela - Fatima - Batalha - Nazaré - Avila - Zaragoza

Geistliche Leitung / Begleitung: folgt

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'650.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 315.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 7. Juni (Fest Herz-Jesu)

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Im südlichen Rhônetal erreichen wir die Provence. Hotelübernachtung.

Samstag, 8. Juni

Nach dem Frühstück Fahrt über Carcassonne, Toulouse und Tarbes. Mittags erreichen wir Lourdes. Nachmittags Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Sakramentsprozession 17:00 h, Lichterprozession um 21:00 h.

Sonntag, 9. Juni

Fahrt zum berühmten „Rocher de la Vierge“ in Biarritz, Mittagessen. Weiterfahrt am Golf von Biscaya und der wilden kantabrischen Küste entlang ins Baskenland. Wir begeben uns auf den Jakobsweg, Zwischenhalt bei der wichtigen Station Santo Domingo de la Calzada. Abends Ankunft in Burgos.

Montag, 10. Juni

Fahrt auf dem Jakobsweg über Castrojeriz, Fromista, Villalcàzar de Sirga - hier verlassen uns die Pilger, welche eine Fussetappe (ca. 2-3 Std.) machen werden. Für den Rest der Gruppe, bis die Fusspilger den Car wieder erreichen, Besuch des Refugio und der Pilgerstationen in Carrion de los Condes (Mittagessen fakultativ). Wir nähern uns dem Cebreiropass. Hier richtete Alfons II. schon um 836 ein Pilgerhospital und ein Kloster ein. Abends erreichen wir das in der ganzen Christenheit bekannte Hauptziel der Jakobspilger, Santiago de Compostela, mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus. Hotelbezug für 2 Nächte.

Dienstag, 11. Juni

Führung und Aufenthalt an der Ruhestätte des hl. Apostels Jakobus.

Mittwoch, 12. Juni

Weiterfahrt der Küste entlang nach Portugal. Über Vigo und Porto kommen wir am Mittag nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unser Pilgerhaus. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die sel. Seherkinder Jacinta und Francisco sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Lichterprozession jeweils um 21:00 Uhr.

Donnerstag, 13. Juni

Am Gedenktag zur ersten Erscheinung von Fatima, Teilnahme am internationalen Gottesdienst um 10:00 Uhr - ein unvergess­liches Erlebnis.

Freitag, 14. Juni

Aufenthalt am Gnadenort, Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw. Fahrt nach Aljustrel, Besichtigung des Dorfes und der Wohnhäuser der Seherkinder. Nachmittags Ausflug über Batalha an den Atlantik. Bevor der grosse Seefahrer Vasco da Gama seine Indien-Entdeckungsreise antrat, pilgerte er zu diesem wunderschönen, auf hoher Felsklippe gelegenen, Pilgerort Nazaré, der „Stillenden Madonna“.

Samstag, 15. Juni

Wir verlassen Fatima und gelangen über Coimbra und die alte Festungsstadt Guarda nach Spanien. Über Salamanca erreichen wir Avila. Besuch der Klosterkirche und des Museums der hl. Theresia. Weiterfahrt in die Nähe von Madrid. Besichtigung der weltbekannten, zum grössten Teil durch Justo Gallego* gebauten Kathedrale. Hotelübernachtung.

Sonntag, 16. Juni

Weiterfahrt durch einmalige Naturlandschaften zum Rio Ebro, nach Zaragoza (ältester Wallfahrtsort Spaniens), der schwarzen Madonna „El Pilar“. Mittagessen. Am späteren Nachmittag erreichen wir die katalanischen Berge und den wunderschönen Marienwallfahrtsort Montserrat.

Montag, 17. Juni

Vormittags verlassen wir das Naturwunder Montserrat. Der Weg führt uns nach Frankreich, über Perpignan, Narbonne in die Provence. Fahrt Rhône-aufwärts in die Nähe von Lyon. Übernachtung.

Dienstag, 18. Juni

Über Lyon erreichen wir am Vormittag Ars. Besuch der Wirkungsstätte des hl. Pfarrers Jean Marie Vianney - Patron aller Pfarrer. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir zurück zu unseren Ausgangsorten.

*Justo Gallego Martinez ist weder Maurer noch Architekt. Trotzdem baut der heute 87-Jährige seit 52 Jahren in Mejorada bei Madrid, an seiner Kathedrale. Als Sohn einer Bauernfamilie trat er mit 27 J. in das Trappistenkloster von Santa María de Huerta ein, das er aber 1961 aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung wieder verlassen musste. Nach seiner überraschenden Heilung begann er 1961 aus Dankbarkeit eine Kirche auf einem ererbten Grundstück zu errichten. Er lebt mit seiner Schwester in der Nähe seiner Kathedrale die übrigens an der Strasse „Antoni Gaudi“ steht. Lange galt er in Mejorada als der „verrückte Mönch“, heute aber ist Mejorada wegen der Kirche zur vielbesuchten Stätte geworden.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Burgos / E

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.