Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Polen: Krakau (hl. Faustina) - Tschenstochau - Maria Taferl - Vierzehnheiligen

6 Tage

1. - 6. Juni 2013

Reiseroute

Feldkirch - Maria Taferl - Wadowice - Krakau - Lagiewniki - Krakau - Tschenstochau - Vierzehnheiligen

Geistliche Leitung / Begleitung: Prälat Dr. Markus Walser
Mit marian. Frauen- und Müttergemeinschaft
Alle Pilger sind herzlich willkommen!

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 820.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 1. Juni

Durch das Fürstentum Liechtenstein erreichen wir morgens Feldkirch im Vorarlberg. Hl. Messe im Kapuzinerkloster und anschl. Segen mit der Kopfreliquie es hl. Fidelis – Patron der Kopfleidenden. Mittagslunch aus dem Car. Fahrt durch das Tirol über Innsbruck, Salzburg und Linz. Abends erreichen wir den Wallfahrtsort Maria Taferl an der Donau. Nachtessen und Übernachtung.

Sonntag, 2. Juni

Hl. Messe in der Basilika, Besuch der Schatzkammer. Interessante Fahrt der schönen Donau entlang durch das Nibelungengau und über die tschechische Grenze. Über Brünn und Olmütz erreichen wir nachmittags die polnische Grenze. Auf der Weiterreise machen wir in Wadowice Halt, dem Geburtsort des sel. Johannes Paul II. Besuch seines Elternhauses, das zu einem Museum wurde. Abends Ankunft in Krakau, Bezug der Unterkunft für 2 Nächte.

Montag, 3. Juni

Besuch und hl. Messe im Kloster Lagiewniki, in dem die hl. Sr. Faustina lebte und 1938 mit 33 Jahren starb. Mittagessen. Geführte Besichtigung von Krakau, der ehemaligen Hauptstadt Polens und Stadt der Könige. Besuch der Kathedrale und Wawel sowie der Marien-Kirche auf dem schönsten Marktplatz der Welt.

Dienstag, 4. Juni

Morgens Fahrt vorbei an der Industriemetropole Katowice, zum grössten Pilgerort Polens, nach Tschenstochau (Czestochowa). Nachmittags Besuch der Basilika mit der Gnadenkapelle, Führung durchs Heiligtum mit Museum und Schatzkammer. Rund um das befestigte Paulinerkloster ist ein sehr eindrücklicher Kreuzweg angelegt. Hl. Messe.

Mittwoch 5. Juni

Nach der hl. Messe und dem Frühstück fahren wir über Breslau, Dresden und Chemnitz. Mittagessen fakultativ. Abends gelangen wir an unseren Übernachtungsort in der Fränkischen Schweiz.

Donnerstag, 6. Juni

Kurze Fahrt zum Wallfahrtsort Vierzehnheiligen im Bistum Bamberg. Hl. Messe in der einmalig schönen, barocken Basilika der 14 Nothelfer. Fahrt über Würzburg zur mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber mit dem berühmten Heilig-Blut-Altar des Bildschnitzers Tilman Riemenschneider. Mittagessen. Anschl. Heimfahrt an den Bodensee und in die Schweiz zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Krakau / PL

Die ehemalige goldene Hauptstadt Polens, und die Stadt der Könige. Wir sehen den Wawel (Schloss der Jagelonenkönige) mit der Krönungskirche, dem Sarkophag des hl. Stanislaus und der hl. Hedwig v. Schlesien, dem Sigismund-Turm mit der grössten Glocke Polens (11 Tonnen). In der Altstadt befindet sich der grosse, sehr berühmte Marktplatz, eingerahmt vom Rathaus und der gotischen Marienkirche mit dem weltbekannten Flügelaltar von Veith Stoss. Wir haben Zeit, auf dem Marktplatz einen Kaffee zu trinken und der berühmten Stundenmelodie "Hejnal" von der Marienkirche zu lauschen oder auch ein schönes Andenken zu kaufen. Wir besuchen das nahegelegene Kloster Lagiewniki, in dem Sr. Maria Faustina lebte und 1938 mit 33 Jahren starb. Sie wurde am 30. April 2000 vom Hl. Vater in Rom heilig gesprochen. Diese grosse Opfer- und Sühneseele ist zu den grossen Mystikern und Sehern einzureihen. Durch Christus wurde sie zur Botin der göttlichen Barmherzigkeit berufen. In der Kapelle können wir das bekannte Gnadenbild Jesu sehen, welches Sr. Faustina im Auftrag Jesu malen liess und von dem Jesus wünscht, dass es in allen Häusern verehrt wird.

Tschenstochau / PL

Das weltbekannte Gnadenbild von Tschenstochau wird überall, wo Polen leben, z. B. im Exil, früher in Gefangenschaft oder in einer freiwillig gewählten neuen Heimat, verehrt. Es ist ihr Heiligtum und ihre Heimat zugleich. Auf dem „hellen Berg“ (Jasna Gora), im Kloster der Paulinermönche, kann sich keiner der Faszination von Tschenstochau entziehen, wo der Glaube in einer nicht zu beschreibenden Überzeugung und Feierlichkeit sichtbar wird.

Maria Taferl / A

In der Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes ist am Hochaltar das grosse Wunder dargestellt, das sich im Jahre 1633 ereignete. Ein Holzfäller hat sich beim Fällen einer Eiche mit einer Axt an beiden Beinen lebensgefährlich verletzt. Durch sein innigstes Gebet zum Kreuz, das an demselben Baum auf einer Tafel schon Jahrzehnte lang hing, wurde das Blut augenblicklich gestillt, und er war auf wunderbare Weise in kurzer Zeit wieder völlig geheilt. Die Nachricht verbreitete sich schnell. Mit den Jahren verfaulte das Holzkreuz an der Tafel allmählich, und man entschloss sich, dieses mit einer Schmerzhaften Muttergottes "Jesus im Schoss Mariens" zu ersetzen. Kurz darauf ereigneten sich zahlreiche und ganz auffallende Engels- und Lichterscheinungen. Durch die Frömmigkeit und das Vertrauen der ganzen Bevölkerung in die Schmerzensmutter von der Eiche, kam es zu zahlreichen wunderbaren Gebetserhörungen, Krankenheilungen, Rettungen aus Gefahren des Leibes und der Seele und schliesslich zum Blühen der Wallfahrt bis in unsere Tage. In der Schatzkammer bei der Sakristei sind unzählige Votiv-Gaben und Kunstgegenstände zu bewundern.

Vierzehnheiligen / D

Zu der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen" bei Lichtenfells (auch 14 Nothelfer genannt), gehören die Heiligen Christophorus, Georg, Erasmus, Blasius, Dionisius, Cyrianus, Pantaleon, Achatius, Eustachius, Vitus, Ägidius sowie Barbara, Margaretha und Katharina. Die Geschichte des Wallfahrtsortes geht auf 3 Erscheinungen zurück, welche dem Schäfer Hermann Leicht (1445 und 46) zuteil wurden. Er sah ein Kind mit einem roten Kreuz auf der Brust, umgeben von 14 anderen Kindern, welche von ihm den Bau einer Kapelle verlangten. Als dann im gleichen Jahre 1446 eine todkranke Frau durch die Anrufung der 14 Heiligen gesund wurde, hat man im selben Jahr mit dem Bau einer Kapelle begonnen. Vierzehnheiligen liegt im Erzbistum Bamberg.