Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Passionsspiel Masevaux - Liebliches Luxemburg - Trier (deutsches Rom) - St. Wendel (Bauernpatron) - St. Hippolyte

4 Tage

17. - 20. März 2013

Reiseroute

Masevaux - Passionsspiele - St. Hippolyte - Luxemburg - Trier - St. Wendel

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Jeanmarc Stoop

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 525.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 85.00

inkl. Vollpension und Eintritt Passionsspiel (2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 17. März

Fahrt über Basel (hl. Sonntagsmesse), Mülhausen und durch malerische Weinberge nach Masevaux. Mittagessen im Schauspielhaus-Restaurant. Um 14:00 Uhr beginnt das Passionsspiel. Es wird seit 1930 alljährlich vor tausenden von Zuschauern jeweils sonntags in der Fastenzeit, in deutscher Sprache, aufgeführt. Man wird vom Spiel mitgerissen und erlebt das Leben, Leiden und Sterben des Erlösers auf eindrückliche Weise. Die Darsteller wollen nicht geschickte Theaterspieler, sondern einfache Christen sein, welche die Leidensgeschichte des Herrn miterleben und in den Herzen die Liebe zum Heiland vertiefen möchten. Ca. 19:00 Uhr einstündige Fahrt nach St. Hippolyte, an der historischen Weinstrasse, Nachtessen und Übernachtung.

Montag, 18. März

Besuch der Kirche St. Hippolyte wo in einem Seitenaltar Reliquien des hl. Hippolyte aufbewahrt werden. Über Metz gelangen wir ins liebliche Erzherzogtum Luxemburg. Besuch der Kathedrale mit dem Mariengnadenbild der Trösterin der Betrübten, seit 1666 Stadt- und Landespatronin. Fak. Mittagessen. Nachmittags erreichen wir das nahegelegene Trier. Besuch der Kirche St. Matthias mit Reliquien des hl. Apostels.

Dienstag, 19. März (Josefstag)

Stadtrundfahrt vorbei an der Porta Nigra, Führung durch die ehem. röm. Stadt Trier mit dem ehem. Amphitheater, der Basilika usw., Dombesuch wo die Tunica Christi unter Verschluss aufbewahrt wird. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Möglichkeit zum Besuch der Basilika, Altstadt-Spaziergang. Freier Aufenthalt.

Mittwoch, 20. März

Nach ca. einstündiger Fahrt gelangen wir zum Wallfahrtsort des grossen Bauernpatrons St. Wendel. Nach dem Mittagessen Heimfahrt über Saarbrücken, Strassburg und Basel zu unseren Ausgangsstationen zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Masevaux / F

Das Passionsspiel in Masevaux wird seit 1930 alljährlich vor tausenden von Zuschauern jeweils in der Fastenzeit am Sonntag, in deutscher Sprache aufgeführt. Man wird vom Spiel mitgerissen und erlebt das Leben und Sterben des Erlösers in eindrücklicher Weise vom Anfang bis zum Ende. Die Darsteller wollen nicht geschickte Theaterspieler, sondern einfache Christen sein, welche die Leidensgeschichte des Herrn miterleben und in den Herzen der Menschen die Liebe zum Heiland vertiefen möchten.

St. Hippolyte / F

Das an der Elsässer Weinstrasse gelegene Städtchen hat seinen Namen vom hl. Martyrer-Bischof Hippolyte. In der schönen Ortskirche werden Reliquien des Heiligen in einem Seitenaltar aufbewahrt. Hippolyt war vielleicht orientalischer Herkunft, ein Schüler des heiligen Irenäus, später Priester, Lehrer und Bischof in Rom, wo er sich dem Papst Kallistus widersetzte. Mit der Kirche ausgesöhnt, starb er während der grossen Christen-Verfolgungszeit unter Maximinus Thrax, im Jahr 235 als Zwangsarbeiter im einem Bergwerk auf der Insel Sardinien. Die "Apostolische Überlieferung" des Hippolyt ist das einzige liturgische Buch des 3. Jahrhunderts, das wir besitzen. Das Buch behandelt die Ordnung der Hierarchie des Katechumenats, der Opfergaben, der Eucharistie, der Agape, des Fastens und der Gebetszeiten. Die liturgischen Formeln Hippolyts haben den Charakter eines Musterformulars. Als solche sind sie unendlich wertvoll für unsere Kenntnis der römischen Liturgie. Die Anaphora des Hippolyt wird heute noch bei den Christen Abessiniens gebraucht. Hippolyt ist Patron der Stadt Sankt Pölten in Nieder-Österreich, die ihren Namen auch von diesem Heiligen ableitet.

Luxemburg

Beschreibung folgt

Trier / D

Das „altdeutsche Rom" ist Ausgangspunkt für die Verbreitung des Christentums im Norden. Besuch der St. Matthiaskirche, wo die Gebeine des hl. Apostels Matthias (Nachfolge-Apostel des Judas Iskariot) ruhen. Im Dom wird der ungenähte Leibrock (Tunica) unseres Herrn aufbewahrt, den Jesus auf dem letzten Weg zum Kreuz getragen hat. Die letzten Schaustellungen der Tunica waren 1959, 1996 und 2000; mehrere Millionen Pilger besuchten die alte Kaiserstadt. In der Domschatzkammer wird auch ein Nagel des hl. Kreuzes Christi und eine Sandale aufbewahrt.

St. Wendel / D

Die Wendelsbasilika von St. Wendel ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Basilika (14. Jh.) gilt als eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Westdeutschlands und ist Ausdruck der Wendelin-Verehrung im 11. und 12. Jh. Sie birgt das Hochgrab mit den Gebeinen des heiligen Bauernpatrons Wendelin, das viele Pilgergruppen anzieht. „St. Wendelin, verlass uns nie, schirm unsre Stall, schütz unser Vieh, verscheuch‘ die Seuch‘ von Mensch und Tier, St. Wendelin, wir danken dir.“ Noch heute findet man in vielen fränkischen, schwäbischen und schweizerischen Dörfern Bilder des hl. Wendelin. Zum Wendelin-Wallfahrtsbrauchtum gehört auch das Schöpfen und Mitnehmen von Wasser aus dem Wendelins-Brunnen.