Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Sizilien: Syrakus - Palermo - Pompei - S.G. Rotondo - Alberobello - Loreto - Monte Cassino

10 Tage

27. September - 6. Oktober 2012

Reiseroute

Monte Cassino - Pompei - Neapel - Palermo - Syrakus - Catania - Tindari - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Monte S. Angelo - Ortona - Loreto

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'470.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 275.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 4 Essen u. 1 Frühstück fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 27. Sept.

Fahrt durch den Gotthard ins Tessin. Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand, die Po-Ebene und Bologna erreichen wir für einen erfrischenden Zwischenhalt die Passhöhe im Appennin. Durch die Toscana und Florenz gelangen wir am Abend ins Tibertal. Hotelbezug nördl. von Rom.

Freitag, 28. Sept.

Nach ca. 2-stündiger Fahrt erreichen wir auf dem Monte Cassino das berühmte Benediktinerkloster, Besuch mit hl. Messe in der Grabeskrypta des hl. Benedikt. Nach dem Mittagessen Fahrt durch eine malerische Gegend, vorbei am Vesuv, in die Bucht von Neapel, bis Pompei. Besuch des Heiligtums der Rosenkranzkönigin, Möglichkeit zur Besichtigung der Ausgrabungen von Pompei. Abends Fahrt zum Hafen nach Neapel, wo wir einen Eindruck der riesigen Stadt bekommen. Einschiffen auf unsere Fähre und Bezug der 2-Bettkabinen mit Toilette. Fakultatives Nachtessen und Frühstück an Bord. Nächtliche Überfahrt nach Sizilien, ein traumhaftes Erlebnis!

Samstag, 29. Sept.

Gegen 07.00 Uhr Ankunft im Hafen von Palermo. Fahrt auf den Monte Pellegrino zur Grottenkapelle der hl. Rosalia. Die Kapelle ist bis heute unverändert geblieben, genau wie schon von Goethe beschrieben. Wir geniessen eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten: Dom mit dem Sarkophag der hl. Rosalia und Friedrich II., Normannenpalast mit der Capella Palatina, Martorana (Juwel der normannischen Baukunst), Kapuzinergruft. Mittagessen. Wir verlassen die märchenhafte Nordküste und steigen sanft zur höchstgelegenen Stadt Enna, das Belvedere mitten in der Kornkammer Siziliens.

Sonntag, 30. Sept.

Über Catania erreichen wir vormittags Syrakus. Wir betreten die beeindruckende Tränen-Kirche der weinenden Madonna. Führung durch die Katakomben San Giovanni. Hier machte der Apostel Paulus von Malta herkommend drei Tage Station (Apg 28,12).

Montag, 1. Okt.

Spaziergang durch die antike Altstadt Ortigia zum Brunnen der „Aretusa“, Dombesuch (Reliquien der hl. Luzia). Besuch des Teatro Grecco mit dem berühmten Ohr des Dionysos (Schillers Bürgschaft). Nach kurzer Fahrt erreichen wir am Südhang des Vulkan Aetna die Stadt Catania. Dombesuch mit Gebet am Grab der hl. Agatha, die unter Decius im Jahre 251 wegen ihres christlichen Glaubens grausam gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Fahrt nach Giardini Naxos, zweimalige Hotelübernachtung in malerischer Bucht, Bademöglichkeit.

Dienstag, 2. Okt.

Fahrt zum grössten Wallfahrtsort und Nationalheiligtum Siziliens, der Schwarzen Madonna von Tindari. Wir besuchen das berühmte Felsenstädtchen Taormina, ein „Juwel Siziliens“. Spaziergang und Besuch des griech. Theaters, einzigartiger Ausblick auf den Aetna, die Küste, bis Kalabrien.

Mittwoch, 3. Okt.

Fährenüberfahrt nach Kalabrien. An canyonartigen Schluchten und malerischen Dörfern vorbei, gelangen wir zum Golf von Taranto. Zwischenhalt im berühmten Städtchen Alberobello mit seinen amüsanten kegelartigen Rundhäusern, „Trulli“. Mittagessen fakultativ. Über Bari und Foggia erreichen wir gegen Abend S.G. Rotondo.

Donnerstag, 4. Okt.

Besuch des Kapuzinerklosters mit der Sterbezelle des hl. P. Pio, Museums-Rundgang, Kreuzweg usw. Besuch der Kirche San Pio, in dessen Krypta die Reliquien des hl. Pio ruhen. Die Grabeskrypta ist mit eindrucksvollen Mosaikbildern ausgeschmückt, hier wird der Heilige als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen. Nachmittags fak. Ausflug nach Monte S. Angelo zur imposanten Felsenhöhle des hl. Erzengels Michael.

Freitag, 5. Okt.

Fahrt der schönen Adria entlang. Mittagshalt in der Hafenstadt Ortona, kurzer Spaziergang zum Dom, in der Krypta ruhen die Gebeine des hl. Apostels Thomas, die 1258 aus Byzanz hierher gebracht wurden. Mittagessen fakultativ. Am Nachmittag Ankunft in Loreto. Besuch der Basilika mit dem Haus der Hl. Familie.

Samstag, 6. Okt.

Nach der Frühmesse Heimfahrt über Rimini, Bologna und Mailand in die Heimat zurück.

Pauschalpreis exkl. Zuschlag Einzelkabine auf der Fähre Fr. 120.-


Informationen zu den Reisezielen

Syrakus / I (Sizilien)

Syrakus war eine antike griechische Stadt. Der Grieche Archimedes machte hier seine bis heute gültigen Kreisberechnungen. Von Malta herkommend machte hier auch der hl. Apostel Paulus drei Tage Station (Apg 28,12). In den Katakomben San Giovanni führt eine Treppe in die Krypta des hl. Marcian. Dies soll der Ort sein, wo der hl. Paulus predigte. Die Krypta wird deswegen von allen Pilgern aufgesucht. Am 29. Aug. 1953 vergoss in der bescheidenen Wohnung des Arbeiterehepaares Iannuso in Syrakus ein Gipsbild, welches das Unbefleckte Herz Mariens darstellt, menschliche Tränen. Dieses Wunder verbreitete sich schnell durch die Medien in die ganze Welt und Syrakus wurde rasch das Ziel zahlreicher Pilger. Im Oktober 1995 wurde die neue Kirche der weinenden Muttergottes von Syrakus von Papst Johannes Paul II. feierlich eingeweiht. Die Architektur der Kirche stellt eine Träne dar. Nicht weit von hier kann man die Hinrichtungs- und Begräbnisstätte der hl. Lucia, Stadtpatronin von Syrakus aufsuchen. Die Heilige wurde im Jahre 304 unter Kaiser Diokletian hingerichtet. Spaziergang in der Altstadt und Besichtigung des Domes, in dessen hintersten Seitenkapelle rechts eine Silberbüste im Altar aufbewahrt ist, in der Reliquien der hl. Lucia eingefasst sind. Sie werden immer am 14. Dezember, am Fest der hl. Lucia, feierlich in einer Prozession um die Altstadt getragen. Besuch des Teatro Grecco mit dem berühmten Ohr des Dionysos.

Palermo / I (Sizilien)

Auf dem 606 Meter hohen Monte Pellegrino hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt, den Hafen und auf das Meer. Hier ist die berühmte Höhlenkapelle der hl. Rosalia, die Goethe auf seiner Sizilienreise schon beschrieben hat, in der die Stadtpatronin bis zu ihrem Tod (1166) in Busse lebte. In der 25m tiefen Grotte wird das Wasser von den Wänden in ein Becken geleitet. Auf die Fürsprache der hl. Rosalia durften durch dieses Wasser unzählige Heilungen geschehen. Unter dem Altar liegt die mit einem Goldmantel eingekleidete Statue mit Reliquien der hl. Rosalia. Das Grab der Stadtpatronin befindet sich in der Kathedrale von Palermo. Auf der Stadtrundfahrt besichtigen wir die sehr alte Capella Palatina mit den prächtigen Mosaikkunstwerken im Regierungsgebäude (Palazzo dei Normanni). Fahrt zum alten Teatro Massimo und zur bekannten Totengruft der Kapuziner. Besuch des mit Mosaiken wunderschön ausgeschmückten Domes von Monreale.

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Pompei / I

Wir halten Andacht in der Rosenkranzkirche von Pompei vor dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin. Auf dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin, sind der hl. Dominikus und die hl. Katharina v. Siena abgebildet, wie sie vom Jesuskind und der Gottesmutter den Rosenkranz erhalten. Auch unser Hl. Vater Johannes Paul II. besuchte dieses Heiligtum. Das Grab des sel. Bartolo Longo befindet sich in der Krypta der Kirche. Pater Pio war ein sehr grosser Verehrer der Rosenkranzkönigin und betete jeden Tag die Supplica (Fürbitte zur Rosenkranzkönigin von Pompei). Je nach Zeit, Möglichkeit zum Besuch der Ausgrabungen der antiken Stadt Pompei, die beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. von Vulkanasche begraben wurde.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."