Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Wien - Mariazell - Stift Göttweig – Donauschifffahrt

5 Tage

15. - 19. September 2012

Reiseroute

Feldkirch - Mariazell - Wien - Stift Göttweig - Stadl Paura

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Paul Zahner

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 690.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 145.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 15. Sept.

Durch das Fürstentum Liechtenstein erreichen wir vormittags Feldkirch im Vorarlberg. Hl. Messe im Kapuzinerkloster und anschl. Segen mit der Kopfreliquie des hl. Fidelis - Patron der Kopfleidenden. Mittagsaufenthalt und Lunch aus dem Car. Herrliche Fahrt durch das Tirol, über Kufstein, Salzburg und Linz. Wir gelangen in die östl. Voralpen der Steiermark, zum Wallfahrtsort Mariazell. Hotelübernachtung.

Sonntag, 16. Sept.

Vormittags Führung und Aufenthalt am Gnadenort. Mariazell gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtstätten Mitteleuropas (v.a. der Ungaren). Nachmittags Weiterfahrt auf dem alten Pilgerweg nach Wien. Teilnahme an der Maria Namenfeier im Stephansdom. Zweimalige Übernachtung im Pilgerhaus.

Montag, 17. Sept.

Auf der Wiener Stadtrundfahrt sehen wir u.a. die Ringstrasse und ihre Prachtbauten, die Donau und das Belvedere. Altstadtspaziergang und Aufenthalt, Mittagessen fakultativ. Besuch der Kapuzinergruft, sowie der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des „Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges“. In der Kapelle des Stammhauses „Caritas Socialis“ begegnen wir der Gründerin und neuen sel. Hildegard Burjan.

Dienstag, 18. Sept.

Herrliche Donauschifffahrt in Richtung Wachau. Vormittags Ankunft beim Benediktiner-Stift Göttweig. Mittagessen, Führung im Kloster und in der Stiftskirche. Gegen Abend herrliche Fahrt durch die Wachau nach Lambach. Hotelbezug.

Mittwoch, 19. Sept.

Hl. Messe und Führung in der wundervollen Dreifaltigkeitskirche Stadl Paura. Anschl. Heimreise über Salzburg, am Kaisergebirge entlang (Mittagessen fakultativ), durch das Tirol in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Wien / A

Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Heldenplatz, dem Stadtpark, Burgtheater, usw. Auf dem Rundgang durch die Innenstadt besuchen wir den Stefansdom. Besuch der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des "Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges". Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug (RSK) ist eine 1947 auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges gegründete Gebetsgemeinschaft zum Erhalt des Friedens in der Welt. Beten für den Frieden – nach diesem Wort gründete der Franziskaner P. Petrus eine Gebetsgemeinschaft, die viel Segen zu erbitten vermochte, zuerst für den ersehnten Frieden in Österreich, später über alle Grenzen hinweg. Heute gehören dem „RSK“ weltweit rund 700.000 Menschen in 132 Ländern an. „Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“ (P. Petrus / Quelle: www.rsk-ma.at) Die alljährliche Maria-Namenfeier erinnert an die Befreiung der Belagerung der Türken am 12. Sept. 1683, als die Stadt auf die Fürbitte Mariens durch die ruhmreiche, polnische Armee unter General Subiewski im letzten Augenblick gerettet werden konnte. Je nach Zeit evtl. Besuch der Kirche St. Maria am Gestade wo der Stadtpatron Wiens, hl. Clemens Maria Hofbauer seine letzte Ruhestätte fand.

Mariazell / A

Das österreichische "Einsiedeln" - und berühmteste Marienheiligtum Österreichs. Die in der Wallfahrts-Basilika verehrte Muttergottes von Mariazell „Magna Mater Austriae“ ist die Patronin der deutschsprachigen und slawischen Völker, hauptsächlich der Ungaren. Die weithin sichtbare Basilika Mariä Geburt mit den drei Türmen prägt das Ortsbild. Mariazell wurde zum Pilgerort, als der Mönch Magnus als Einsiedler vor über 800 Jahren, am 21. Dez. 1157, eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue aus dem Stift St. Lambrecht für die Seelsorge des Hirtenvolkes hierher brachte. Der Gnadenaltar mit der Marienstatue ist, umrahmt von einem prunkvollen Silberaltar (1727), der Mittelpunkt der Basilika; er befindet sich an der Stelle, wo einst die Zelle des heiligmässigen Magnus war. Früher befand sich hier auch das Grab des Kardinal Mindszenty im linken Kirchenschiff. Die sehr bekannte und wertvolle Schatzkammer, mit Votivgaben die bis 1000 Jahre zurückreichen, kann besichtigt werden.

Feldkirch / A

Der hl. Fidelis v. Sigmaringen ist der Patron für alle, die ein Kopfleiden haben. Im Kapuzinerkloster des in Feldkirch erhalten wir nach der hl. Messe mit dem Haupt des hl. Fidelis den Fidelis- Segen. In diesem Kloster war der Heilige Guardian; wir können seine Zelle besichtigen. Durch die ausgezeichneten Predigten des heiligen Fidelis traten viele Protestanten wieder zum katholischen Glauben über. Das war ein Grund, warum er unter den Calvinisten sehr verhasst war. So wurde er am 24.4.1622 nach der hl. Messe in Seewis im Prättigau ermordet und ist der erste Märtyrer der Kapuziner.