Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

LOURDES - St. Baume - Turin

7 Tage

2. - 8. September 2012

Reiseroute

Lourdes - St. Baume - Arenzano - Turin

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Paul Schuler

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 920.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 195.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 2. Sept.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence. Hotelübernachtung.

Montag, 3. Sept.

Nach dem Frühstück interessante Fahrt über Carcassonne, Toulouse und Tarbes. Gegen Mittag erreichen wir unser Hauptziel Lourdes. Hotelbezug für 3 Nächte.

Dienstag, 4. und Mittwoch, 5. Sept.

Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Am Mittwoch Teilnahme am internat. Gottesdienst um 09.30 Uhr. Sakramentsprozession jeweils 17.00 Uhr. Lichterprozession 21.00 Uhr.

Donnerstag, 6. Sept.

Fahrt über Toulouse und am berühmten Canal du Midi entlang, Mittagessen fakultativ. Durch die Provence mit wunderschöner Aussicht auf das Meer gelangen wir zur Hochstätte St. Baume. Aufstieg zur Grotte der hl. Magdalena, wo sie nach der Legende ihre letzten Lebensjahre verbracht haben soll.

Freitag, 7. Sept.

Weiterfahrt über Nizza und Cannes an der Côte d‘Azur an die ital. Riviera, wo uns das Blau des Meeres, das Gelb der Mimosen, das Rot der Felsen ins Staunen versetzen und der Duft des lilafarbenen Lavendels tiefer durchatmen lässt. Mittagsaufenthalt beim Heiligtum des Prager Jesulein in Arenzano. Durch die Kastanienwälder des zerklüfteten ligurischen Apennin erreichen wir am Nachmittag Turin. Besuch des Zentrums der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Übernachtung in Pilgerhaus.

Samstag, 8. Sept.

Fahrt zum Dom, wo das Grabtuch Christi aufbewahrt wird, wir werden eine originalgetreue Kopie der Reliquie betrachten können. Über Mailand, das Tessin und durch den Gotthard kehren wir zu unseren Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

St. Baume / F

Die Wallfahrt zu diesem Gnadenort geht in die Zeit des Frühchristentums im 5. Jh. zurück. Nach der Legende hat die hl. Magdalena hier in einer Grotte ihre letzten Lebensjahre verbracht. Päpste, Könige und Fürsten kamen hierher, um die heilige Apostolin der Auferstehung zu verehren. Auch viele Heilige haben diesen Ort besucht: u.a. die hl. Katharina von Siena, die hl. Brigitte v. Schweden, der hl. Vinzenz v. Paul, der hl. Benedikt Josef Labre usw.

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.