Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

500 Jahre Heilig Rock / Passionspiel Wintrich: Trier - Rüdesheim (hl. Hildegard) - Schönstatt - St. Odilienberg

5 Tage

18. - 22. April 2012

Reiseroute

Rüdesheim - Schönstatt - Trier - St. Odilienberg

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Gerald Hauser (Hl. Messen im ausserord. röm. Ritus)

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 670.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 130.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mittwoch, 18. April

Fahrt über Basel ins Elsass und durch das Breisgau (Mittagslunch aus dem Car). Rhein abwärts gelangen wir in die Rheinstadt Rüdesheim. Hl. Messe in der Pfarrkirche von Eibingen, wo der Reliquienschrein der hl. Hildegard aufbewahrt wird. Anschl. Besuch der Abteikirche St. Hildegard, wo sie Äbtissin war. Im Klosterladen sind u.a. Heilmittel erhältlich, die nach Rezepten der Mystikerin zubereitet werden. Hotelübernachtung in Rüdesheim.

Donnerstag, 19. April

Herrliche Fahrt durch die Loreley, wo das Rheinland am schönsten ist, nach Schönstatt-Vallendar. Führung durch das Missionszentrum und die Goldschmiede-Werkstatt der Schönstätter Marienbrüder. Nachmittags Zwischenhalt in der berühmten romantischen Burgstadt Cochem an der Mosel. Weiterfahrt nach Trier, Hotelbezug für 3 Nächte.

Freitag, 20. April

Dombesuch mit Führung zur 500-jährigen Heiligrock-Wallfahrt. Nachmittags Ausflug nach Wintrich, Teilnahme am Passionsspiel in der Pfarrkirche. Nachtessen fakultativ. Rückfahrt nach Trier.

Samstag, 21. April

10.00 Uhr Pontifikalamt mit Kard. Walter Brandmüller in der ehem. Reichsabtei St. Maximin, feierliche Prozession zum Dom. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Stadtrundfahrt mit Führung durch die ehem. röm. Stadt Trier, Mögl. zum Besuch der Kirche St. Matthias mit Reliquien des hl. Apostels und zur Teilnahme an der Pontifikalvesper mit Sakramentsandacht.

Sonntag, 22. April

Heimfahrt über Saarbrücken, Strassburg. Mittags Ankunft und hl. Messe in St. Odilienberg. Nachmittags Heimfahrt über Basel zu unseren Ausgangsstationen zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Trier / D

Das „altdeutsche Rom" ist Ausgangspunkt für die Verbreitung des Christentums im Norden. Besuch der St. Matthiaskirche, wo die Gebeine des hl. Apostels Matthias (Nachfolge-Apostel des Judas Iskariot) ruhen. Im Dom wird der ungenähte Leibrock (Tunica) unseres Herrn aufbewahrt, den Jesus auf dem letzten Weg zum Kreuz getragen hat. Die letzten Schaustellungen der Tunica waren 1959, 1996 und 2000; mehrere Millionen Pilger besuchten die alte Kaiserstadt. In der Domschatzkammer wird auch ein Nagel des hl. Kreuzes Christi und eine Sandale aufbewahrt.

Rüdesheim / D

Hier befindet sich das Grab der hl. Hildegard v. Bingen. Diese mystische Heilige erhielt in ihren Visionen wunderbare Erkenntnisse über die Naturheilmedizin und die gesunde Ernährung, welche auch in den Augen der heutigen Ärzte und Medizinwissenschaftler erstaunlich sind.

Schönstatt / D

Wir besuchen die Kapelle, Urheiligtum genannt, der Schönstatt-Bewegung, die Pater Joseph Kentenich gegründet hat. Hier sind auch 2 Bündnisgefährten des Gründers begraben, die während der Nazi-Herrschaft von der Gestapo hingerichtet wurden. P. Kentenich: 1885 geboren, 1910 zum Priester geweiht, 1941 - 45 Gefangener der Gestapo in Koblenz und Dachau, 1948-51 mehrere Weltreisen, während der kirchlichen Prüfung Schönstatts Deutschenseelsorger in Milwaukee (USA) 1952 - 65. Auch deshalb wurden die Schönstätter-Marienschwestern, die schon seit 1949 in Amerika waren noch bekannter, und die ganze Schönstatt-Bewegung gut vertreten. 1968 starb P. Joseph Kentenich im Rufe der Heiligkeit.

St. Odilienberg / F

Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb töten wollte. Die Herzogin aber brachte es zu Verwandten, die dem Herzog nicht bekannt waren. Diese hatten den neuen christlichen Glauben angenommen und tauften das schon herangewachsene Mädchen, worauf es geheilt wurde. Als der Vater dies erfuhr, holte er seine Herzogs-Tochter auf das Schloss zurück. Bald bekannte auch er sich zum christlichen Glauben und liess sich taufen. Um 690 gründete die Herzogstochter mit ihrem Vater auf ihrer Hohenburg bei Barr das später nach ihr benannte (Augustiner) Chorfrauenstift Odilienberg, dessen 1. Äbtissin sie wurde. Die Verehrung der Patronin der Augenleidenden und die Wallfahrt zu ihrem Grab verbreiteten sich seit dem 9. Jh. in weite Teile Europas. Hier halten Männer, auch solche die am Passionsspiel in Masevaux mitmachen, ständige Anbetung. Die Pilger waschen sich die Augen mit dem Wasser der heilkräftigen Odilienquelle auf dem Odilienberg. Viele haben schon Linderung oder Heilung erfahren.