Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Altötting - München - St. Ottilien (Weihnachtsmärkte)

3 Tage

8. - 10. Dezember 2011

Reiseroute

Altötting - München

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Erich Camenzind

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 375.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 60.00

inkl. Vollpension (1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 8. Dez. Mariae-Empfängnis

Fahrt über Bregenz und durch das Allgäu zur Erzabtei St. Ottilien. Hl. Messe, Mittagessen und anschl. Klosterführung. Am späteren Nachmittag Ankunft in Altötting. Zweimalige Hotelübernachtung direkt am Kapellplatz.

Freitag, 9. Dez.

Aufenthalt am Gnadenort mit hl. Messe und Besuch des traditionellen Weihnachtsmarktes, mit originellem Sortiment kunsthandwerklicher Qualitäts-Produkte. Altöttinger-Krippenspaziergang. Evtl. Möglichkeit zum Besuch von Orgelkonzerten, Darbietungen verschiedener Vokal- und Instrumentalgruppen aus Altötting (Alt-Bayern) im alpenländischen Stil.

Samstag, 10. Dez.

Rückreise mit Zwischenhalt in München, Besuch des Weihnachtsmarktes. Direkt an der Hauptgasse ist die Bürgersaalkirche, in der die letzte Ruhestätte des sel. Rupert Mayer besucht wird. Mittagessen fakultativ. Heimfahrt über Bregenz zu unseren Ausgangsstationen.


Informationen zu den Reisezielen

Altötting / D

Es zählt zu den bedeutendsten Fusspilgerorten Deutschlands. Die Gnadenkapelle, welche sich mitten auf dem Kapellplatz befindet, ist der älteste Kirchenbau des Landes mit der schwarzen Muttergottes. Nach einer alten Tradition werden beim Betrachten der schmerzhaften Rosenkranzgeheimnisse Kreuze um die Kapelle getragen, bevor die Pilger das Heiligtum betreten. Besonders eindrucksvoll sind auch die unzähligen, teils gotischen Mirakeltafeln, die einen grossen Teil der Kapellenmauer bedecken. Eine alte Chronik von 1489 berichtet, dass ein ertrunkenes, lebloses Kind aufgrund des Vertrauens seiner Mutter zur Jungfrau Maria wieder lebendig wurde. Die Pilger können nicht nur die Gnadenkapelle, sondern auch die anderen zahlreichen Kirchen besuchen. Am Kirchenplatz befinden sich die Stiftskirche mit dem "senseschwingenden Tod" von Eding, die Tillygruft, die Schatzkammer mit dem goldenen Rössl, die St. Magdalenakirche, ehem. Jesuiten-, heute Kapuzinerkirche. In der Konradskirche mit dem St. Annakloster befindet sich das Grab des hl. Pförtners Konrad von Parzham, der im Jahr 1894 starb. Er hat durch sein heiligmässiges Leben, seine Ehrfurcht und seine Liebe, ganz wesentlich zum Aufschwung und zum Gelingen der Wallfahrten nach Altötting beigetragen.

München / D

In der Bürgersaalkirche befindet sich das Grab des sel. Jesuitenpaters Rupert Mayer. Er wurde am 23.01.1876 in Stuttgart geboren. Im ersten Weltkrieg war er Feldseelsorger und verlor bei einem Angriff das linke Bein. Nach dem 1. Weltkrieg widmete er sich ganz der Männerseelsorge. Unerschrocken trat er bei seinen Predigten gegen den Nationalsozialismus und Antisemitismus auf. Dafür wurde er nach der Machtübernahme Hitlers immer wieder festgenommen und aufs schärfste verhört, dann in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Gesundheitlich völlig zerstört wies man ihn dort in die Abtei Ettal, wo er 4 Jahre gezwungen war, unter Hausarrest und absolut von der Aussenwelt abgeschnitten zu leben. Pater Rupert Mayer starb an Allerheiligen 1945 während seiner Predigt stehend, nachdem er dreimal seine letzten Worte „der Herr...„ wiederholte: Die Gläubigen mussten den Priester (mit der Beinprotese) aufrecht stehend wegtragen. Man sagt: „Pater Rupert Mayer ist in seinem Leben nie umgefallen, nicht einmal beim sterben!“