Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Köln - Paderborn - Werl - Fulda (1. Advent)

5 Tage

24. - 28. November 2011

Reiseroute

Köln

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Andreas Falow

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 645.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 125.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 24. Nov.

Frühzeitige Fahrt über Basel ins schöne Elsass. Mittagslunch aus dem Car. Vorbei an den grossen Industriestädten erreichen wir rheinabwärts Köln. Hotelbezug für 2 Nächte.

Freitag, 25. Nov.

Geführter Stadtrundgang mit Führung im Kölner Dom, zum Schrein der hl. Drei Könige, Basilika St. Andreas (hl. Albertus Magnus), Minoritenkirche (Adolf Kolping) usw. Mittagessen fakultativ. Köln strahlt in der Adventszeit einen ganz besonderen Charme aus und man erlebt das Marktgeschehen vergangener Zeiten. Exotische Gewürze hüllen den Markt alljährlich in eine Wolke aus ungewöhnlichen und lieblichen Düften. Es gibt den „klassischen“, den „schwimmenden“ und den Mittelalter-Weihnachtsmarkt.

Samstag, 26. Nov.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Werl, den größten Pilgerort im Erzbistum Paderborn. In der Pfarrkirche St. Walburga grüssen wir das „heilige Kreuz von Werl“, das früher als Reliquie eine Partikel vom Kreuz Jesu Christi in Jerusalem enthielt. In der nahen Wallfahrtskirche bewundern wir das ebenfalls berühmte Marienbild „Trösterin der Betrübten.“ Mittagessen. Nachmittags Ankunft und Führung im Hohen Dom zu Paderborn. Der Liborischrein enthält die Gebeine des hl. Liborius. Besuch der Busdorfkirche, die schon seit 1036, als Kopie der Grabeskirche zu Jerusalem, ein vielbesuchtes Pilgerziel war.

Sonntag, 27. Nov.

Gottesdienst zum 1. Advent im Hohen Dom mit Adventssingen der Domkantorei. Am Paderborner Weihnachtsmarkt ist das gesamte Areal zwischen Dom, Gaukirche und Schildern bezaubert durch prachtvolle Lichtinszenierungen und das historische Rathaus wird zum größten Adventskalender der Region. Einzigartig ist die „Sternengasse“, die mit bis zu 6m großen Sternen-Ensembles den Weg vom Rathaus zum Dom weist und einen „Touch von Paris“ an die Pader bringt. Paderborner Landfrauen servieren Eigenkreationen wie „Heiße Bäuerin“ und „Heißer Wilhelm“. Besondere Anziehungspunkte sind die lebendige Krippe vor der Marktkirche und das „Paderborner Pferdekarussell“, ein über 100 Jahre altes Karussell mit Holzpferden, Kutschen und Schlitten.

Montag, 28. Nov.

Frühzeitige Fahrt nach Fulda. In der Krypta steht das Grab des hl. Bonifatius, des Apostels der Deutschen. Seit 1867 treffen sich hier die deutschen Bischöfe zur Beratung. Hier ist das Herz des katholischen Deutschlands. Neben dem Dom steht die karolingisch-romanische Michaelskirche, eines der ältesten Baudenkmäler Deutschlands. Herzstück ist die um 822 errichtete Rotunde, eine Nachbildung der Anastasis-Rotunde der Grabeskirche von Jerusalem. Nach dem Mittagessen Heimfahrt über Würzburg durch das Tauberland zur schwäbischen Alp, zum Bodensee und zu unseren Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Köln / D

Diese Stadt verdankt die Entstehung und den Namen den Römern. Colonia (lat.) heisst Kolonie. Im 5. Jh. als die Stadt durch die Hunnen belagert wurde, fand die einzige Tochter des König Dionoks von Cornwall, die hl. Ursula und ihre 11‘000 Gefährtinnen, den Märtyrertod. Die Gebeine der hl. Jungfrauen ruhen in der Kirche St. Ursula, am Ort der Hinrichtung. Mit der Übertragung der Gebeine der hl. Drei Könige im Jahr 1164, begann die Wallfahrt zum Kölner Dom. Der berühmte Dreikönigsschrein, der bedeutendste Schatz des Kölner Doms, entstand bald darauf. In der spätromanischen Basilika St. Andreas sind in einem röm. Sarkophag die Gebeine des hl. Albertus Magnus aufbewahrt. Der hl. Thomas von Aquin war unter anderen der Schüler dieses grossen Scholastikers und Universalgelehrten (+ 1280). Köln war im 12./13. Jh. eine Hochburg von Gelehrten und Heiligen. Es entstanden mehr als 150 Kirchen. Je nach Zeit, evtl. Besuch der ehem. Minoritenkirche Mariae Empfängnis mit der letzten Ruhestätte des sel. Gesellenvaters Adolf Kolping (1803-65). Auch Papst Joh. Paul II. besuchte bei seinem Besuch in Köln Kolpings Grab. Auf Kolpings eigenen Wunsch stehen auf dem Grabstein u.a. die Worte: „Er bittet um Almosen des Gebets.“ Adolf Kolping, dessen Leitspruch „Nur bessere Menschen machen bessere Zeiten“ war, wurde am 27. Okt. 1991 selig gesprochen.