Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Fatima - Barcelona - Montserrat - Avila - Lyon - Valencia - Granada - Sevilla - Lissabon

12 Tage

6. - 17. Oktober 2011

Reiseroute

Fatima - Batalha - Nazaré - Avila - Zaragoza - Montserrat

Geistliche Leitung / Begleitung: Stiftspropst Josef Wolf

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'645.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 345.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 6. Okt.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence. Übernachtung.

Freitag, 7. Okt.

Über die spanische Grenze und der schönen Meeresküste entlang, erreichen wir mittags Barcelona. Mittagessen fakultativ. Geführte Stadtrundfahrt mit Besuch der berühmten, am 7. Nov. 2010, durch Papst Benedikt XVI. eingeweihten Kathedrale „Sagrada Familia“. Entlang der schönen „Costa Dorada“ (Orangenblüten) erreichen wir die Hafenstadt Valencia. Hotelübernachtung.

Samstag, 8. Okt.

Vormittags Aufenthalt mit hl. Messe in der Kathedrale mit der Capilla del Santo Càliz, wo der Abendmahlskelch Jesu aufbewahrt wird. Nachmittags gelangen wir, an der schönen Mittelmeerküste entlang, in die andalusische Hauptstadt Granada.

Sonntag, 9. Okt.

Die Basilika „San Juan de Dios“ birgt den Schrein des grossen Krankenpflegepatrons hl. Johannes von Gott. Die Alhambra wird als eines der modernen Weltwunder bezeichnet und ist ein majestätisches Vermächtnis der reichen Arabervergangenheit. Die Alhambra-Moschee wurde zur Kirche Santa Maria, mit der Grabeskrypta der span. Könige bis ins 16. Jh. Gang durch die Innenstadt, Gottesdienst in der Kapelle der Karmelitinnen, deren Kloster 1582 im Auftrag von Teresa von Avila durch Johannes vom Kreuz gegründet wurde. Nachmittags Weiterfahrt nach Sevilla.

Montag, 10. Okt.

Die Kathedrale von Sevilla ist die größte gotische Kirche der Welt (Grabmal König Ferdinands III. u. Christoph Kolumbus. Sie erhebt sich am Standort, wo sich im 12. Jh. eine grosse Moschee befand. Weiterfahrt in die Algarve in den Süden Portugals. Besuch des Christo-Rei-Monuments, das beschützend vor der beeindruckenden Hängebrücke steht, über die wir die Bucht nach Lissabon überqueren. Fahrt zum Seefahrerdenkmal, kurzer Aufenthalt mit Möglichkeit zum Besuch der Klosterkirche des Hieronymusklosters. Abends Fahrt nach Fatima. Viermalige Übernachtung im Pilgerhaus.

Dienstag, 11. Okt.

Besuch der Wallfahrtskirche, wo die beiden sel. Seherkinder Jacinta und Francisco, sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind, freier Aufenthalt.

Mittwoch, 12. Okt.

Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw.. Fahrt nach Aljustrel, Besuch der Geburtshäuser der Seherkinder. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Donnerstag, 13. Okt.

Am Jahrestag der Muttergotteserscheinungen, Teilnahme am Festgottesdienst (Pontifikalamt) um 10:00 Uhr. Nachmittags Ausflug über Batalha nach Nazaré ans Meer.

Freitag, 14. Okt.

Wir gelangen über die Grenzberge und die alte Festungsstadt Guarda nach Spanien. Über Salamanca erreichen wir Avila. Besuch der Klosterkirche mit Reliquien der hl. Teresia v. Avila.

Samstag, 15. Okt.

Fahrt über Madrid durch einmalige Naturlandschaften. Am Rio Ebro besuchen wir Zaragoza, den ältesten Wallfahrtsort Spaniens mit der herrlichen Kathedrale El Pilar. Am Nachmittag erreichen wir die kantabrischen Berge und Montserrat, ein wunderschöner und unvergesslicher Ort. Nachtessen und Übernachtung.

Sonntag, 16. Okt.

Hl. Messe in der Klosterkirche. Nachmittags verlassen wir das Naturwunder Montserrat. Über Perpignan führt uns der Weg nach Frankreich und Narbonne in die Provence. Übernachtung.

Montag, 17. Okt.

Vormittags erreichen wir Lyon. Auf dem Fourvière, dem schönsten Aussichtspunkt über die Stadt, besuchen wir die Basilika des ersten Bischofs Pothinus und seiner Glaubenszeugen, die im nahegelegenen röm. Theater um 177 das Martyrium erlitten. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken kehren wir über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Batalha / P

Der Name des Ortes verrät uns die Begebenheit einer Schlacht. Dank einem Gelübde, das der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin Portugals, von König D. Joao I. geleistet wurde, gingen die weit unterlegenen Truppen nach der grossen Verteidigungsschlacht gegen die Spanier als Sieger hervor. Seit damals konnte Portugal seine Unabhängigkeit bis heute bewahren. Das Kloster Santa Maria Vitoria ist ein weltbekanntes Meisterwerk der Bildhauerkunst und zählt zu den bedeutendsten gotischen Klosteranlagen Europas. Wir fahren weiter nach Nazaré ans Meer. Es besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Nazaré / P

Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.