Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Bamberg - Konnersreuth - Walldürn - Volkach - Kloster Waghäusel - Schönenberg

5 Tage

27. Juni - 1. Juli 2011

Reiseroute

Konnersreuth - Walldürn

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Hermann-Josef Hubka

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 675.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 85.00

inkl. Vollpension

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 27. Juni

Fahrt durch die Ostschweiz nach Bregenz. Auf dem Gebhardsberg, schönster Aussichtspunkt am Bodensee, besuchen wir die Wallfahrtskirche des hl. Gebhard, Mittagessen. Weiterfahrt durch das Allgäu, in die schwäbische Ostalb nach Maria Schönenberg in Ellwangen. Führung durch die barocke Marienwallfahrtskirche. Übernachtung.

Dienstag, 28. Juni

Hl. Messe am Grab des P. Philipp Jeningen in der Basilika St. Vitus in Ellwangen. Fahrt durch die fränkische Schweiz nach Konnersreuth. Besuch der Wirkungsstätte der Therese Neumann (Resl), sowie der nahegelegenen Dreifaltigkeitskirche.

Mittwoch, 29. Juni

Fahrt nach Bamberg. Schifffahrt auf der Tegnitz und dem Main-Donau-Kanal. Mittagessen. Das Herzstück von Bamberg ist der Kaiserdom mit dem Kaisergrab des hl. Heinrich und der hl. Kunigunde (Patronin für werdende Mütter). Ihr Grab ist Ziel zahlreicher Pilger. Jenseits aller Legendenbildung zeichnet der Rundgang ein möglichst objektives Bild des heiligen Kaiserpaares, von der unteren Brücke über den Stephansberg, bis hin zum alten Hof. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Weingau an der Mainschleife. Übernachtung im Schloss Schwanberg.

Donnerstag, 30. Juni

Von der Vogelsburg (Augustinerinnen-Kloster), geniessen wir die herrliche Aussicht auf das älteste Weingut Frankens. Besuch von Volkach, Kreuzweg auf den Kirchberg zur Wallfahrtskirche „Unsere liebe Frau im Weingarten“ mit der berühmten „Rosenkranzmadonna“ von Tilman Riemenschneider. Dieses Kunstwerk wurde 1962 entwendet und kam nach einer spektakulären Rettungsaktion wieder in die Kirche zurück. Besichtigung der Altstadt. Mittagessen und Weinprobe. Am Rand des Odenwaldes erreichen wir nachmittags den eindrücklichen Pilgerort Walldürn. Wir dürfen zum heutigen grossen Blutfeiertag am Hochamt und nach dem Nachtessen an der Lichterprozession teilnehmen. Hotelübernachtung.

Freitag, 1. Juli

Fahrt nach Waghäusel. Hl. Messe in der Wallfahrtskirche, Besichtigung des Klosters Waghäusel mit Führung durch Pater Hermann-Josef Hubka. Das Augustinerchorherrenstift war erstes Kapuzinerkloster im Süddeutschen Raum und ehem. Sommersitz des Fürstbischofs von Speyer. Nach dem Mittagessen kehren wir über Karlsruhe und Basel an unsere Ausgangsorte zurück.

Pauschalpreis inkl. Schifffahrt


Informationen zu den Reisezielen

Walldürn / D

Das Blutwunder von Walldürn, südwestlich von Würzburg, gab den Ursprung der Wallfahrt. Alljährlich versammeln sich Tausende von Pilgern während der Wallfahrtszeit, um in der Wallfahrtskirche St. Georg das Korporale zu besichtigen. Um das Jahr 1330 stieß der Pfarrer Heinrich Otto bei der hl. Messe nach der Wandlung aus Unachtsamkeit den Kelch um. Der konsekrierte Wein ergoss sich auf das Korporale und zeichnete blutig rot das Bild des Gekreuzigten, umgeben von 11 Abbildungen des dornengekrönten Hauptes Jesu, sog. „Veronicae“. Pfarrer Otto verbarg das Korporale aus Angst. Kurz vor seinem Tod bekannte er das Geheimnis. Der Würzburger Bischof Gerhard von Schwarzenberg anerkannte das Wunder 1408. Papst Eugen IV. bestätigte das Wunder 1445, ordnete die Wallfahrt an und legte den Großen Blutfeiertag fest auf den Oktavtag von Fronleichnam. Von 1698 bis 1728 wurde die prächtige Wallfahrtskirche erbaut, die Papst Johannes XXIII. zur Basilika minor erhob.

Konnersreuth / D

Im Elternhaus-Museum ist das mystische Sühneleiden der stigmatisierten Therese Neumann, die 36 Jahre lang nur von der täglichen Hl. Kommunion lebte, eindrücklich dokumentiert. In der Fastenzeit 1926 stellten sich unerklärliche Phänomene ein: Es traten an den Händen, an den Füssen und an der Seite Stigmata auf, die bis zu ihrem Tod nicht mehr vergingen. Sie hatte Visionen über das Leben, Leiden und Sterben Jesu, das sie selber miterlebt und mitgelitten hat. 2005 wurde ihr Seligsprechungsprozess feierlich eröffnet.