Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Fatima - Santiago - Montserrat - Zaragoza - Lourdes - Avila - Loyola - Lyon

11 Tage

9. - 19. Mai 2011

Reiseroute

Montserrat - Zaragoza - Avila - Alba de Tormes - Fatima - Santiago de Compostela - Burgos - Loyola - Lourdes

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Joseph Gong

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'525.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 285.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 9. Mai

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence.

Dienstag, 10. Mai

Über die spanische Grenze und der schönen Meeresküste entlang, erreichen wir bei Barcelona gegen Mittag Montserrat, den einzigartig bizarren „zersägten Berg“ mit dem Heiligtum der schwarzen Madonna. Durch einmalig schöne Naturlandschaften gelangen wir am Rio Ebro nach Zaragoza, zum ältesten Wallfahrtsort Spaniens.

Mittwoch, 11. Mai

Fahrt durch die Hochebenen (Mesetas) Mittelspaniens über Madrid nach Avila. Besuch der Klosterkirche mit dem Geburtszimmer der hl. Theresia v. Avila. Mittagessen fakultativ. Weiterfahrt nach Alba de Tormes. Besuch des Klosters mit dem Sterbezimmer und dem Reliquienschrein der hl. Theresia v. Avila. Hotelübernachtung.

Donnerstag, 12. Mai

Weiterfahrt über das span.- portugiesische Grenzgebiet, über Guarda und Coimbra nach Fatima. Besuch der Wallfahrtskirche, wo die beiden sel. Seherkinder Jacinta und Francisco, sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Für drei Nächte beziehen wir das gutes Pilgerhaus der Steylermissionare. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Freitag, 13. Mai

Am Jahrestag der ersten Muttergotteserscheinung, Teilnahme am Festgottesdienst (Pontifikalamt) um 10:00 Uhr. Nachmittags freier Aufenthalt.

Samstag, 14. Mai

Aufenthalt am Gnadenort. Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw.. Fahrt nach Aljustrel, Besuch der Geburtshäuser der Seherkinder. Nachmittags Ausflug nach Nazaré ans Meer.

Sonntag, 15. Mai

Frühzeitige Abreise über Coimbra nach Santiago de Compostela. Aufenthalt am Hauptziel der Jakobspilger mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus.

Montag, 16. Mai

Frühzeitige Weiterfahrt auf dem Jakobsweg über Ponferrada, Astorga und Sahagun nach Burgos. Besuch der berühmten Kathedrale. Nachmittags erreichen wir das Baskenland und die kantabrische Küste. Abends erreichen wir unser Hotel in der Nähe von Loyola.

Dienstag, 17. Mai

Aufenthalt beim Geburtshaus des hl. Ignatius v. Loyola. Weiterfahrt zum berühmten Golf von Biscaya, Mittagessen fakultativ. Über Biarritz und Pau erreichen wir am späteren Nachmittag Lourdes. Lichterprozession um 21.00 Uhr.

Mittwoch, 18. Mai

Aufenthalt bei der Grotte, Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Quelle. Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse, am berühmten Canal du Midi entlang durch die Wein-Region der Provence. Hotelübernachtung im Rhônetal.

Donnerstag, 19. Mai

Vormittags erreichen wir Lyon. Beim Fourvière, dem schönsten Aussichtspunkt über die Stadt, steht die Basilika des ersten Bischofs Pothinus und seiner Glaubenszeugen, die im nahegelegenen röm. Theater um 177 das Martyrium erlitten. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken kehren wir über Genf zu unseren Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Loyola / E

Wir besuchen das Geburts- und Elternhaus des hl. Ignatius (1491-1556). Hier war er als tapferer Ritter durch eine schwere Beinverwundung während der Belagerung der Stadt Pamplona (1521) auf das Krankenlager gefesselt. Während seiner Genesungszeit las er das erste Mal in seinem Leben in einer Bibel. Das Wort Gottes fiel in sein Herz wie ein Feuerfunke, worauf er das Leben vollkommen änderte und mit einigen Mitgefährten die Gesellschaft Jesu, die Jesuiten gründete.

Burgos / E

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.

Alba de Tormes / E

Das an einem Hügel auf der rechten Seite des Rio Tormes erbaute altertümliche Städtchen Alba de Tormes liegt 22 km südöstlich der Provinzhauptstadt Salamanca. Hier starb 1582 die hl. Theresa von Avila. Der Ort ist voller Erinnerungen an das Wirken der grossen Mystikerin und Kirchenlehrerin Santa Theresa de Avila. Das Grab befindet sich in der reich ausgestatteten Kirche des 1570 von ihr gegründeten Karmelitinnenklosters La Anunciacion. Das Kloster mit dem schönen Renaissanceportal liegt unterhalb der sehr hübschen Plaza Mayor. Die Karmeliterpatres unterhalten im Nebengebäude ein kleines Museum, in dem Reliquien der Heiligen und des hl. Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz) ausgestellt sind.