Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Pilger- und Projektreise, 2.–10. September 2010, nach Rumänien über Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Österreich

9 Tage

2. - 10. September 2010

Reiseroute

Zagreb - Temeschwar (Timisoara) - Esztergom - Maria Taferl

Geistliche Leitung / Begleitung: Pater Hermann Josef Hubka (geistl. Assistent von KIRCHE IN NOT)

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'225.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 250.00

inkl. Vollpension (2 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Wir laden Sie ein zu einer Reise nach Rumänien, interessante Projekte von KIRCHE IN NOT werden besucht. Das Hilfswerk ist seit 40 Jahren vor Ort tätig und leistete einen wichtigen Beitrag zum Überleben der Kirche.

Donnerstag, 2. September

Abfahrt, Hl. Messe im Tessin, Mittagslunch. Über Venedig Fahrt nach Slowenien. Übernachtung bei Zagreb, Hauptstadt Kroatiens.

Freitag, 3. September

Hl. Messe Kathedrale Zagreb, bei der Ruhestätte des als Märtyrer geschätzten sel. Kardinal Alois Stepinac. Besuch des Heiligtums «Gottesmutter vom Steinernen Tor». Fahrt nach Belgrad, Mittagessen fakultativ, weiter Temeschwar (Timisoara) dem «klein Wien», wo wir 2x übernachten.

Samstag 4. September

Begegnung mit Bischof Martin Roos, der mit KIRCHE IN NOT sehr verbunden ist. Hl. Messe Kathedrale Temeschwar. Er wird uns Erläuterungen zu Rumänien geben. Besichtigung der Sehenswürdigkeiten des kulturellen Zentrums des Banats (1989 Ursprungsort der Revolution gegen die kommunistische Diktatur Nicolae Ceausescus).

Sonntag, 5. September

Fahrt zum bekannten Marien-Wallfahrtsort Maria Radna bei Arad. Fahrt entlang der Mures und Besuch der Kirche von Deva, wo KIRCHE IN NOT Bauhilfe leistete. Ankunft Alba Julia (Karlsburg) der «Wiege Rumäniens».

Montag, 6. September

Hl. Messe Kathedrale. Besuch des röm. kath. Priesterseminars, wo KIRCHE IN NOT die Studenten unterstützt und 2009 einen grossen Beitrag für die Küchenrenovation leistete. Besuch der sternförmigen Festung mit Garnisonsstadt. Die Hauptachse, benannt nach Mihai Viteazul (Nationalheld), wird von Prachtbauten und der St. Michaels-Kathedrale gesäumt. Weiterfahrt nach Blaj (Blasendorf), Sitz der Metropole, wo KIRCHE IN NOT Bauhilfe gewährte. Gebet in der Kathedrale, die den Katholiken des orientalischen Ritus anvertraut ist. Ueber die Region der «Königlichen Mädchentraube» (Weisswein) Fahrt nach Cluj (Klausenburg).

Dienstag, 7. September

Cluj-Napoca, alte Universitätsstadt, die von Neoklassizismus/Spätbarock werden Ihre Anmeldung unverzüglich an Drusberg Reisen, Einsiedeln, weiterleiten geprägt ist, lädt zum Flanieren ein. Vom Einheitsplatz mit den stilvollen Fassaden gelangen wir zur dominierenden St. Michaelskirche, der grössten gotischen Kirche Transsilvaniens. Besuch des griechisch-katholischen Priesterseminars, Feier der Hl. Messe mit den von KIRCHE IN NOT unterstützten Seminaristen. Besuch beim Bischof und eines Waisenhauses. Fahrt durch eine romantische Gegend in die historische Region von Baia und Satu Mare (Sathmar), Nordwesten Rumäniens. Hier befindet sich, nebst etlichen Deutschstämmigen, eine ungarische Gemeinde, malerische Holzkirchen, die Dacia Passage im Jugendstil, der Feuerwehrturm mit Aussicht und die schöne röm. kath. Kathedrale mit den zwei Kuppeln. Übernachtung.

Mittwoch 8. September

Aufenthalt im unvergesslichen Sathmar. Fahrt über die ungarische Grenze zum alten Marien Wallfahrtsort Mariapocs (Pötsch) mit altem Gnadenbild der Weinenden Madonna, deren Kopie in Siebeneich bei CH-Kerns (Original im Stefansdom Wien) verehrt wird. Fahrt nach Gödöllö bei Budapest, historischer Pilgerort Ungarns. Übernachtung im Pilgerhaus.

Donnerstag 9. September

Fahrt nach Esztergom. Die reizvolle Stadt am Donauknie ist Sitz des Oberhaupts der ungarisch-kath. Kirche. In der Burg, erbaut 972, wurde Stephan der Heilige (1000-1038), der erste ungarische König, geboren. Hier befindet sich die wertvollste Sammlung ungarischer Kirchenschätze. In der Gruft ist die Grabstätte des als Märtyrer geschätzten Kardinals Josef Mindszenty – sein Grab wurde zur Pilgerstätte. Mittagessen, Rückfahrt nach Österreich, Übernachtung in Maria Taferl.

Freitag, 10. September

Schöne Fahrt vorbei an Salzburg, Chiemsee und Kufstein. Mittagessen fakultativ. Über Kufstein, Innsbruck, den romantischen Tirolerbergen und durch den Arlberg kehren wir in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Maria Radna / Ro

Maria Radna ist der bedeutendste Wallfahrtsort der katholischen Kirche im Banat, rund 30 km von der Kreisstadt Arad entfernt. Hier befinden sich die Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes, das über dem Altar in der Kirche angebracht ist und das ehemalige Franziskanerkloster. Das Kloster wurde im barockem Stil erbaut. Ein Kreuzweg führt zum Kalvarienberg mit 14 Stationen und zu einer Kanzel. Erste schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 1722. Der Chronist P. Stefan Novoselic berichtet von nächtlichen Lichterscheinungen, für die es keine Erklärung gab. Papst Joh. Paul II. erhob die Wallfahrtskirche 1992 zur Päpstlichen Basilika.

Maria Taferl / A

In der Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes ist am Hochaltar das grosse Wunder dargestellt, das sich im Jahre 1633 ereignete. Ein Holzfäller hat sich beim Fällen einer Eiche mit einer Axt an beiden Beinen lebensgefährlich verletzt. Durch sein innigstes Gebet zum Kreuz, das an demselben Baum auf einer Tafel schon Jahrzehnte lang hing, wurde das Blut augenblicklich gestillt, und er war auf wunderbare Weise in kurzer Zeit wieder völlig geheilt. Die Nachricht verbreitete sich schnell. Mit den Jahren verfaulte das Holzkreuz an der Tafel allmählich, und man entschloss sich, dieses mit einer Schmerzhaften Muttergottes "Jesus im Schoss Mariens" zu ersetzen. Kurz darauf ereigneten sich zahlreiche und ganz auffallende Engels- und Lichterscheinungen. Durch die Frömmigkeit und das Vertrauen der ganzen Bevölkerung in die Schmerzensmutter von der Eiche, kam es zu zahlreichen wunderbaren Gebetserhörungen, Krankenheilungen, Rettungen aus Gefahren des Leibes und der Seele und schliesslich zum Blühen der Wallfahrt bis in unsere Tage. In der Schatzkammer bei der Sakristei sind unzählige Votiv-Gaben und Kunstgegenstände zu bewundern.

Esztergom / H

An diesem geschichtsrächtigen Ort ist im Jahre 973 der Sohn des Grossfürsten Géza auf der Burg geboren, und 997 in der von ihm gestifteten und dem hl. Stephan geweihten Kirche, zum ersten ungarischen König Stephan I. gekrönt worden. Besuch der Basilika mit dem Grab des Kardinals Mindszenty und evtl. der Schatzkammer des Doms.