Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Fatima - Lourdes - Santiago de Compostela

12 Tage

7. - 18. Oktober 2009

Reiseroute

Lourdes - Jakobsweg - Santo Domingo de la Calzada - Burgos - Santiago de Compostela - Fatima - Batalha - Avila - Zaragoza - Montserrat - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Richard Strassmann
P. Gebhard Beerle

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'750.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 315.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mittwoch, 7. Okt.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence. Übernachtung.

Donnertag, 8. Okt.

Nach dem Frühstück interessante Fahrt über Carcassonne, Toulouse und Tarbes. Mittags erreichen wir Lourdes. Sakramentsprozession um 16.30 Uhr, Lichterprozession um 21.00 Uhr.

Freitag, 9. Okt.

Weiterreise an den Golf von Biscaya, über Biarritz und die spanische Grenze. Interessante Fahrt zunächst der wilden kantabrischen Küste entlang, dann verlassen wir weiter südlich das Baskenland und kommen auf den Jakobsweg. Wir besuchen Santo Domingo de la Calzada. Gegen Abend Ankunft in Burgos. Hotelübernachtung.

Samstag, 10. Okt.

Unsere Pilgerfahrt geht weiter auf dem Jakobsweg: Castrojeriz, Fromista, Villalcàzar de Sirga - hier verlassen uns die Pilger, welche eine Fussetappe (ca. 2-3 Std.) machen möchten. Wir besuchen die Pilgerstationen in Carrion de los Condes (Mittagessen fakultativ), bis unsere Fusspilger den Car wieder erreichen. Über Leòn erreichen wir am Abend das Hauptziel der Jakobspilger, Santiago de Compostela, mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus. Hotelübernachtung.

Sonntag, 11. Okt.

Ganzer Tag Aufenthalt mit Führung am Gnadenort.

Montag, 12. Okt.

Weiterfahrt der Küste entlang. Wir befinden uns nahezu am westlichsten Punkt des alten Europa und erreichen Portugal. Über Vigo und Porto kommen wir am Mittag nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unser Pilgerhaus. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco sowie die Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Dienstag, 13. Okt.

Teilnahme am internationalen Gottesdienst um 10.00 Uhr - ein unvergessliches Erlebnis. Nachmittags freier Aufenthalt.

Mittwoch, 14. Okt.

Aufenthalt am Gnadenort, Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw. Fahrt nach Aljustrel, Besichtigung der Geburtshäuser der Seherkinder. Nachmittags Ausflug über Batalha nach Nazaré ans Meer.

Donnerstag, 15. Okt.

Wir verlassen Fatima und gelangen über Coimbra und die alte Festungsstadt Guarda nach Spanien. Über Salamanca erreichen wir Avila. Besuch der Klosterkirche mit Reliquien der hl. Theresia v. Avila. Übernachtung.

Freitag, 16. Okt.

Weiterfahrt durch einmalige Naturlandschaften bis zum Rio Ebro, zum ältesten Wallfahrtsort Spaniens, nach Zaragoza. Mittagessen fakultativ. Am späteren Nachmittag erreichen wir die katalanischen Berge und Montserrat, ein wunderschöner und unvergesslicher Ort. Nachtessen und Übernachtung.

Samstag, 17. Okt.

Vormittags verlassen wir das Naturwunder Montserrat. Der Weg führt uns nach Frankreich, über Perpignan, Narbonne in die Provence. Fahrt Rhône-aufwärts in die Nähe von Lyon. Übernachtung.

Sonntag, 18. Okt.

Über Lyon erreichen wir am Vormittag Ars. Besuch der Wirkungsstätte des hl. Pfarrers Jean Marie Vianney - Patron aller Pfarrer. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir zurück zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.