Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Sacro Monte - Turin - Piemont - Varallo - Mesero (Schwyzer Lourdespilgerverein)

3 Tage

29. September - 1. Oktober 2009

Reiseroute

Mesero - Varallo - Turin

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Matthias Rey

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 358.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 65.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Dienstag, 29. Sept.

Fahrt ab der Innerschweiz, durch den Gotthard nach Italien. Mittagslunch aus dem Car. Westl. von Mailand erreichen wir Mesero. Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla, Patronin der schwangeren Frauen. Im Sesiatal, bei einer beeindruckenden Berggruppe südöstlich des Monte Rosa gelangen wir zum hl. Berg „Sacro Monte“ in Varallo, ein wunderschöner Ort mit 44 Kapellen, die das Leben Jesu eindrücklich, mit kunstvoll gefertigten Bildnissen aufzeigen. Übernachtung im Pilgerhotel unweit der Basilika.

Mittwoch, 30. Sept.

Vormittags Ankunft in der ehem. Königsstadt Turin. Nach dem Mittagessen Besuch des Zentrums der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten. Ergreiffend ist ebenfalls die „Piccola Casa della Divina Providenza“ mit der Kirche des hl. Giuseppe Cottolengo. Übernachtung in klösterlicher Unterkunft.

Donnerstag, 1. Okt.

Im Dom, wo das Grabtuch Christi aufbewahrt wird, werden wir eine Kopie der Reliquie betrachten. Aufenthalt beim Königspalast und in der Altstadt. Nach fakultativen Mittagessen, Rückfahrt durch das bezaubernde Piemont, an üppigen Weingärten, Dörfern und Burgen vorbei. Abends Heimkehr.


Informationen zu den Reisezielen

Varallo / I

Varallo - Sacro Monte; ein wunderschöner Ort mit 44 Kapellen, die das Leben Jesu eindrücklich, mit kunstvoll gefertigten Bildnissen aufzeigen. Nach einem Aufenthalt im Heiligen Land, begann im Jahre 1491 der sel. Bernardino Caimi sein grossartiges Werk: er bildete die Stätten von Palästina nach, die an die Höhepunkte im Leben Jesu erinnern. Der Pilger kann sich selbst überzeugen, dass ihm diese Kunstwerke einmalig gelungen sind. Wir haben die Möglichkeit uns an diesem Gnadenort, im Geiste ins Heilige Land zu versetzen.

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Varallo / I

Varallo - Sacro Monte; ein wunderschöner Ort mit 44 Kapellen, die das Leben Jesu eindrücklich, mit kunstvoll gefertigten Bildnissen aufzeigen. Nach einem Aufenthalt im Heiligen Land, begann im Jahre 1491 der sel. Bernardino Caimi sein grossartiges Werk: er bildete die Stätten von Palästina nach, die an die Höhepunkte im Leben Jesu erinnern. Der Pilger kann sich selbst überzeugen, dass ihm diese Kunstwerke einmalig gelungen sind. Wir haben die Möglichkeit uns an diesem Gnadenort, im Geiste ins Heilige Land zu versetzen.

Mesero / I

Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. Okt. 1922 als 10. von insgesamt 13 Kindern in Magenta geboren, wuchs in Geborgenheit einer christlichen Familie auf, aber verlor schon früh ihre Eltern. Sie war begeisterte kath. Jugendführerin. Bereits 1949 schloss sie ihr Medizinstudium ab und wurde Doktor der Medizin. 1955 heiratete sie Pietro Molla, den Fabrikdirektor der "Jaffa" mit über 3500 Beschäftigten. Die glückliche Ehe schenkte ihr einen Sohn und drei Mädchen. Während der Schwangerschaft des 4. Kindes, Gianna Emanuela, entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter. Trotz der grossen Probleme, die ihr Leben und das Leben des Kindes bedrohten, willigte Gianna nicht zur Beendigung der Schwangerschaft und zur Entfernung der Gebärmutter ein! Die Aerzte kamen der Bitte von Gianna zur risikoreichen Operation nach, um nur den Tumor zu entfernen. Sie überliess alles der Vorsehung Gottes: "Gott wird sorgen. Wie er will, so soll es geschehen!" Da bin ich, um zu sterben. Hauptsache es geht dem Kind gut, auf mich kommt es nicht an!" Am 20. April 1962 kam die kleine Gianna Emanuela gesund zur Welt, die heute, wie ihre Mutter Ärztin ist. Eine Woche nach der Entbindung starb Gianna. Am 16. Mai 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II, in Gegenwart ihres Ehemannes und all ihrer glücklichen Kinder heilig gesprochen. (Buch: "Freude der Liebe" ISBN 3-901297-10-3.) Wir wollen an diesem Ort inständig für das ungeborene Leben beten.