Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Loreto - Lanciano - S.G. Rotondo - Manoppello (Volto Santo) - Certosa di Pavia

6 Tage

8. - 13. September 2009

Reiseroute

Loreto - Manoppello - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Monte S. Angelo - Lanciano - Certosa di Pavia

Geistliche Leitung / Begleitung: Generalvikar Markus Walser
MFM Marianische Frauen und Müttergemeinschaft

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 850.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 175.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Dienstag, 8. Sept.

Über diverse Einsteigeorte fahren wir durchs Urnerland (hl. Messe) ins Tessin. Mittagslunch aus dem Car. Weiterfahrt über Mailand, die Po-Ebene, Bologna an die Adriaküste. Abends Ankunft in Loreto. Nachtessen und Übernachtung.

Mittwoch, 9. Sept.

Besuch der Basilika mit dem Haus der Heiligen Familie, hl. Messe. Dem adriatischen Meer entlang erreichen wir in einem Seitental der Abruzzen Manoppello. Besuch der Kirche mit dem geheimnisvollen Muschelseidentuch, worauf das Antlitz Jesu einzigartig abgebildet ist. Nachmittags Weiterfahrt Richtung Süden. Mitten im Gargano-Massiv erreichen wir abends San Giov. Rotondo. Dreimalige Übernachtung im Pilgerhotel.

Donnerstag, 10. Sept.

Ganzer Tag Aufenthalt am Gnadenort. Besuch des Kapuzinerklosters mit der Grabeskrypta, wo die Reliquien des hl. Pater Pio in einem kostbaren Kristallschrein ruhen. Hier wird der Heilige von den Gläubigen besonders als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen. Museums-Rundgang, Kreuzweg usw.

Freitag, 11. Sept.

Vormittags Aufenthalt mit Gebet und Betrachtung am Gnadenort. Nachmittags fakultativer Ausflug nach Monte S. Angelo zur imposanten Felsenhöhle des hl. Erzengels Michael.

Samstag, 12. Sept.

Nach der hl. Messe und dem Frühstück verlassen wir die Wirkungsstätte des hl. Pater Pio. Südlich von Pescara erreichen wir Lanciano. Kurzer Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico. Weiterfahrt der Adriaküste entlang Richtung Norden, über Bologna, in die Umgebung von Piacenza. Nachtessen und Übernachtung.

Sonntag, 13. Sept.

Besuch des berühmten und noch heute von Kartäusermönchen bewirtschafteten Klosters Certosa di Pavia aus dem 15. Jh. Nach der hl. Messe kehren wir über Mailand und das Tessin geistig gestärkt in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Madonna del Carmine / I

Beschreibung folgt

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."

Lanciano / I

Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen besteht die zu Fleisch gewordene Hostie aus einem Herzmuskel, und der zu Blut gewordene Wein im Kelch ist mit der festgestellten Blutgruppe auf dem Leichentuch in Turin identisch.

Certosa di Pavia / I

Beschreibung folgt