Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Bremen - Kevelaer - Köln - Antwerpen

8 Tage

21. - 28. August 2009

Reiseroute

Luxembourg - Beauraing - Antwerpen - Amoeneburg - Münster - Bethen - Bremen - Lüneburger Heide - Dülmen - Kevelaer - Köln

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Bernhard Mathis OSB / Sr. Monika Oertig

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 995.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 190.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 4 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 21. Aug.

Wir verlassen unser Land in Basel und kommen durchs schöne Elsass nach Luxemburg. Mittagslunch aus dem Car. Besuch der Kathedrale mit dem Mariengnadenbild der Trösterin der Betrübten, der Stadt- und Landespatronin. Westlich der belgischen Ardennen erreichen wir am Nachmittag Beauraing, das „belgische Fatima“. Übernachtung im Pilgerhaus.

Samstag, 22. Aug.

Weiterfahrt zur grossen Hafenstadt Antwerpen. Wir besuchen das Kloster der Töchter des Herzens Jesu. In der Herz Jesu Basilika ruht die Gründerin der Kongregation, die sel. Schweizerin Maria v. Jesus Deluil unversehrt in einem Glasschrein. Das St. Josefsklösterli in Schwyz, das Kloster La Servianne in Marseille sowie das Herz Jesu Kloster in Hall im Tirol gehören der selben Kongregation an. Nachmittags Weiterfahrt nach Amsterdam. Vom 25. März 1945 bis zum Jahr 1959 offenbarte sich Maria der vor wenigen Jahren verstorbenen Seherin Ida Peerdeman als “Vrouwe van alle Volkeren”. Besuch des Kirchleins mit dem Bild “Frau und Mutter aller Völker” wo auch die Seherin begraben ist. Hotelübernachtung.

Sonntag, 23. Aug.

Vormittags verlassen wir die Umgebung von Amsterdam und erreichen die Stadt Münster. Mittagessen fakultativ. Stadtrundfahrt mit Besuch des «Münsters», wo sich das Grab des grossen sel. Clemens-August Kardinal Graf v. Galen befindet, dem mutigen Prediger gegen das NS-Regime. Dreimalige Übernachtung bei der Lüneburgerheide südlich von Bremen.

Montag, 24. Aug.

Ausflug nach Cloppenburg zum Marienwallfahrtsort Bethen. Über Aurich und Friesland gelangen wir an die Nordsee, Halt an der ostfriesischen Küste. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Besuch der Hafenstadt Bremen mit vielen Sehenswürdigkeiten: u.a. Hafen, Marktplatz, Rathaus, Dom St. Petri mit der schönen Madonna, dem Taufbecken aus dem 13. Jh., Atlantishaus, St. Martinus- und Liebfrauenkirche, Schnoorviertel usw. Rückfahrt.

Dienstag, 25. Aug.

Das beliebte Ferien- und Erholungsgebiet, die Lüneburgerheide, ist mit den malerischen Birken-, Kiefer- und Wachholder Baumgruppen und besonders wegen der schönen Heideblüte und dem hoch interessanten Vogelpark in Walsrode (am Westrand der Heide), bekannt. Mittagessen fakultativ. In der Nähe befindet sich auch die ehem. Zisterzienserinnnen Abtei mit der Wienhäuser Madonna, dem auferstandenen Christus, und der Nachbildung des hl. Grabes. In Bergen Belsen befindet sich das Mahnmal und eine Gedenkstätte an das ehem. Konzentrationslager des letzten Weltkrieges.

Mittwoch, 26. Aug.

Wir verlassen die malerische Heide und erreichen südwestlich das Münsterland und Dülmen. In der Krypta der Pfarrkirche „Heilig-Kreuz“, befindet sich das Grab der sel. Mystikerin Anna Katharina Emmerich. Dort kann u.a. das Krankenzimmer besichtigt werden, das im Originalzustand mitsamt den Einrichtungsgegenständen erhalten blieb. In Nordrhein-Westfahlen, nahe der holländischen Grenze begegnen wir am Nachmittag erneut dem Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“, das ein Abbild der „Gottesmutter von Luxemburg“ ist. Kevelaer ist mit seiner Gnadenkapelle, der Kerzenkapelle, der Marienbasilika, dem Kreuzweg, usw. ein wunderbarer Pilgerort. Übernachtung im Pilgerhaus.

Donnerstag, 27. Aug.

Unser Pilgerweg führt uns gegen Mittag nach Köln am Rhein. Stadtrundgang mit Besuch des Kölner Doms und nach Möglichkeit weiterer wichtiger Gnadenstätten: St. Ursula, St. Andreas (hl. Albertus Magnus) usw. Hotelübernachtung.

Freitag, 28. Aug.

Durchs schöne Rheinland (Mittagessen fak.) und Basel kehren wir bereichert mit unvergesslichen Eindrücken in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Luxemburg

Beschreibung folgt

Beauraing / B

Die hl. Jungfrau hat sich hier dreiunddreissigmal fünf Kindern gezeigt und mit ihnen gesprochen. Sie offenbarte sich als die Unbefleckte und als Königin des Himmels und äusserte den Wunsch, eine Kapelle zu erbauen. Beim Abschied breitete sie die Arme aus und ein goldenes Herz wurde sichtbar: "Liebt ihr meinen Sohn? Liebt ihr mich? Dann opfert euch auf!" Dieser Gnadenort wird als das belgische Fatima bezeichnet.

Antwerpen / B

Beschreibung folgt

Amsterdam / NL

Beschreibung folgt

Münster / D

Beschreibung folgt

Bethen / D

Beschreibung folgt

Banneux / B

Hier ist im Jahre 1933 dem damals 12-jährigen Mädchen Mariette Beco die Muttergottes erschienen. "Ich bin die Jungfrau der Armen." Möglichkeit zur Benutzung der Quelle, die bei der 2. Erscheinung entstand, als die Muttergottes die kleine Mariette aufforderte: "Tauche deine Hände in das Wasser!...Diese Quelle ist mir vorbehalten, für alle Nationen, für die Kranken zur Linderung der Leiden"! Jährlich kommen sehr viele Wallfahrer nach Banneux.

Dülmen / D

Beschreibung folgt

Kevelaer / D

Beschreibung folgt

Köln / D

Diese Stadt verdankt die Entstehung und den Namen den Römern. Colonia (lat.) heisst Kolonie. Im 5. Jh. als die Stadt durch die Hunnen belagert wurde, fand die einzige Tochter des König Dionoks von Cornwall, die hl. Ursula und ihre 11‘000 Gefährtinnen, den Märtyrertod. Die Gebeine der hl. Jungfrauen ruhen in der Kirche St. Ursula, am Ort der Hinrichtung. Mit der Übertragung der Gebeine der hl. Drei Könige im Jahr 1164, begann die Wallfahrt zum Kölner Dom. Der berühmte Dreikönigsschrein, der bedeutendste Schatz des Kölner Doms, entstand bald darauf. In der spätromanischen Basilika St. Andreas sind in einem röm. Sarkophag die Gebeine des hl. Albertus Magnus aufbewahrt. Der hl. Thomas von Aquin war unter anderen der Schüler dieses grossen Scholastikers und Universalgelehrten (+ 1280). Köln war im 12./13. Jh. eine Hochburg von Gelehrten und Heiligen. Es entstanden mehr als 150 Kirchen. Je nach Zeit, evtl. Besuch der ehem. Minoritenkirche Mariae Empfängnis mit der letzten Ruhestätte des sel. Gesellenvaters Adolf Kolping (1803-65). Auch Papst Joh. Paul II. besuchte bei seinem Besuch in Köln Kolpings Grab. Auf Kolpings eigenen Wunsch stehen auf dem Grabstein u.a. die Worte: „Er bittet um Almosen des Gebets.“ Adolf Kolping, dessen Leitspruch „Nur bessere Menschen machen bessere Zeiten“ war, wurde am 27. Okt. 1991 selig gesprochen.