Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

La Salette - Pisa - Lucca – Turin - Sacra di San Michele - Montallegro - Bobbio (hl. Kolumban)

6 Tage

1. - 6. August 2009

Reiseroute

La Salette - Sacra di San Michele - Turin - Madonna di Montallegro - Lucca - Pisa - Bobbio

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 810.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 1. Aug.

Fahrt in die Westschweiz, hl. Messe. Mittagslunch aus dem Car. Durch das ehem. Herzogtum Savoyen, über Chambéry und Grenoble erreichen wir die berühmte Route Napoleon. In atemberaubender Bergwelt (1800 m ü.M.) erlangen wir den einmaligen Wallfahrtsort La Salette. Zweimalige Übernachtung im Pilgerhaus.

Sonntag, 2. Aug.

Ganzer Tag Aufenthalt am Gnadenort. Teilnahme am Pilgerprogramm, Lichterprozession.

Montag, 3. Aug.

Frühzeitig verlassen wir La Salette, überqueren den durch die „Tour de France“ berühmten Col de Montgenèvre (1854 m.ü.M.) und das franz. Grenzgebirge. Der Po führt uns schon in die Nähe von Turin, wo wir das von weitem sichtbare, auf einem hohem Felskegel erbaute Heiligtum des hl. Erzengels, Sacra di San Michele besuchen. Mittagessen. Fahrt nach Turin, zum Zentrum der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Im Dom, wo das Grabtuch Christi aufbewahrt wird, können wir eine Kopie der Reliquie betrachten. Hotelübernachtung.

Dienstag, 4. Aug.

Durch kastanienreiche Täler des ligurischen Appennin gelangen wir an die schöne Riviera. Südlich von Genua, in einer lieblichen Bucht oberhalb eines malerischen Fischerstädtchens, beherbergt uns das Santuario di Montallegro, mit unvergleichlicher Sicht auf das Meer und mittelalterliche Bergdörfer. Zweimalige Übernachtung in klösterlicher Unterkunft.

Mittwoch, 5. Aug.

Ausflug in die erstrangige und geschichtlich hochinteressante Festungsstadt Lucca. Mittagessen fakultativ. Stadtrundgang mit Besuch der Kirche S. Frediano, dem Dom und der Passionistenkirche, wo die grosse hl. Gemma Galgani ihre Ruhestätte fand. Auf der Rückfahrt Zwischenhalt beim schiefen Turm von Pisa.

Donnerstag, 6. Aug.

Wir überqueren die ligurische Bergkette, mitten im Trebbiatal liegt der Marktflecken Bobbio. Besuch der berühmten Benediktinerabtei S. Colombano, das ehem. geistige Zentrum des Mittelalters. In der Krypta ruhen die Gebeine des grossen irischen Missionars des hl. Kolumban. Durch die von Weingärten überzogenen Niederungen des Po treten wir unsere Heimreise an und kehren über Mailand und das Tessin in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

La Salette / F

Der Ort zählt mit Lourdes und Fatima zu den bekanntesten marianischen Erscheinungsstätten der Welt. Am 19. September 1846 weiden zwei Hirtenkinder, Maximin und Melanie, ihre Herden hoch über dem Dorf La Salette auf den Weideplätzen. Unerwartet sehen sie über dem Stein, auf dem sie eben noch schliefen, eine geheimnisvolle Feuerkugel schweben. Im Gefunkel des Lichtes erscheinen zwei Hände, in den Händen aber verbirgt sich ein Gesicht. Eine Frau voll Hoheit und Majestät und doch voll Mütterlichkeit steht vor ihnen. Sie trägt ein Sonnengewand, auf dem zahllose Sterne strahlen. Das edle Antlitz der Frau ist von einer Anmut, die kein Künstler je nachbilden kann. Es leuchtet im hellsten Glanz. Sie wendet sich den Kindern zu, die unbeweglich stehen und kein Auge von ihr wenden können. Sie spricht mit den Kindern und gibt ihnen eine für die ganze Welt wichtige Botschaft. An der Erscheinungsstelle befindet sich eine Quelle, die seit damals ununterbrochen fliesst.

Pisa / I

Beschreibung folgt

Lucca / I

Vom römischen Lucca sind noch die Ruinen des im 2. Jh. n. Chr. erbauten Amphitheaters und Überreste der Stadtmauern erhalten. Im Mittelalter erlebte Lucca eine außergewöhnliche Blütezeit, der Wohlstand der Stadt beruhte auf der Seidenfabrikation, dem Handel und dem Geldgeschäft, Lucca war eines der ersten Bankzentren. Von Pisa wurde der röm. Kirchenbaustil übernommen, jedoch mit lokaltypischem Stil, reicherer Ausschmückung und Ornamentierung gebaut: der Dom (hl. Martin) die Kirche S. Frediano, S. Michele usw. Auf der grossen Piazza Napoleone steht das Denkmal der Maria Luisa von Bourbon-Parma, sie erhielt 1805 von ihrem Bruder Napoleon die Stadt als Herzogtum geschenkt. Die hl. Gemma GALGANI wurde am 12.3. 1878 in Camigliano bei Lucca (Mittelitalien) geboren und starb am 11.4. 1903 in Lucca. Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. "Christus lebt in mir", kommentierte sie ihre Schmerzen. Sie starb am Karsamstag 1903. Ihr Fest ist der 14. Mai. Sie wird dargestellt als Jungfrau mit dem Herz-Kreuz-Symbol auf der Brust. Ihr Grab ist in der Kirche des dortigen Passionistinnenklosters.

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Sacra di San Michele / I

Beschreibung folgt

Madonna di Montallegro / I

Beschreibung folgt

Bobbio / I

Beschreibung folgt