Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Internationale Militärwallfahrt PMI Lourdes - Ars

6 Tage

14. - 19. Mai 2009

Reiseroute

Lourdes - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung: Feldprediger der PMI

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 890.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 205.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 14. Mai

Frühe Abfahrt ab Einsiedeln, über Zürich, Zofingen und Genf. Mittagslunch aus dem Car. Direkte Fahrt über Lyon, der Rhône entlang durch die schöne Provence und die Region Languedoc direkt nach Lourdes. Ca. 22.00 Uhr Nachtessen und Hotelbezug für 4 Nächte.

Freitag, 15. Mai bis Montag-Mittag, 18. Mai

Aufenthalt in Lourdes. Teilnahme am offiziellen Programm und den Feierlichkeiten der traditionellen 51. Militärwallfahrt. Ein gemeinsames „Nach-Jubiläums-Nachtessen“. Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Jeden Abend spielen verschiedene Musikkorps Märsche und Unterhaltungsstücke in den Restaurants und in den Gassen.

Sonntag, 17. Mai

Internationaler Abschlussgottesdienst. Nachmittags Konzerte der Militärmusikkorps, abendliche Abschiedsfeier, Lichterprozession.

Montag, 18. Mai

Nach dem Mittagessen verlassen wir Lourdes. Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Bezièrs und Nimes. Am Abend erreichen wir die Provence. Hotelbezug und Nachtessen.

Dienstag, 19. Mai

Über Lyon erreichen wir Ars (150 Jahre). Hl. Messe und Mittagessen an der Wirkungsstätte des hl. Pfarrers von Ars - Patron aller Pfarrer. Mit unvergesslichen Erlebnissen kehren wir heimwärts, zurück zu unseren Ausgangsorten. Ankunft in Zürich gegen 20.00 Uhr.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.