Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Lourdes - Montserrat - Fatima - Santiago de Compostela - Avila

12 Tage

8. - 19. Oktober 2008

Reiseroute

Montserrat - Zaragoza - Avila - Fatima - Santiago de Compostela - Burgos - Loyola - Lourdes - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mittwoch, 8. Okt.

Nach der hl. Messe in der Westschweiz (Mittagslunch aus dem Car) direkte Fahrt über Genf und Lyon. Der schönen Rhône entlang, durch interessante Landschaft der Provence erreichen wir am Abend die Region Languedoc. Hotelübernachtung.

Donnerstag, 9. Okt.

Über die spanische Grenze und der schönen Meeresküste entlang, erreichen wir bei Barcelona gegen Mittag Montserrat, den einzigartig bizzaren „zersägten Berg“ mit dem Heiligtum der schwarzen Madonna. Übernachtung.

Freitag, 10. Okt.

Durch einmalig schöne Naturlandschaften gelangen wir am Rio Ebro nach Zaragoza. zum ältesten Wallfahrtsort Spaniens. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Weiterfahrt über Madrid, durch die trockenen und im Sommer sehr heissen Hochebenen (Mesetas) Mittelspaniens, nach Avila. Besuch der Klosterkirche mit Reliquien der hl. Theresia v. Avila und deren Geburtszimmer. Weiter westlich erreichen wir am Abend Alba de Tormes.

Samstag, 11. Okt.

Besuch des Klosters, in dem die hl. Theresia v. Avila starb. Hl. Messe an ihrem Grab. Weiterfahrt über das span.- portugiesische Grenzgebiet, über Guarda und Coimbra nach Fatima. Mittagessen und Bezug unserer Pilgerunterkunft für 3 Nächte. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco sowie die Schwester Maria Lucia beigesetzt sind. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Sonntag, 12. Okt.

Fahrt nach Aljustrel, Besuch der Geburtshäuser der Seherkinder, der Anbetungskapelle, der Bibliothek, Beichtgelegenheit, Kreuzwegandacht, usw. Nachmittags Ausflug über Batalha und Nazaré ans Meer.

Montag, 13. Okt.

Ein unvergessliches Erlebnis wird die Teilnahme am internat. Gottesdienst um 10.00 Uhr zur Erinnerung an die Marienerscheinungen 1917. Ganzer Tag Aufenthalt.

Dienstag, 14. Okt.

Wir verlassen Fatima und kommen vorbei an Coimbra und Porto nach Galizien/E, die westlichste Provinz der „alten“ Welt. Gegen Mittag Ankunft am Hauptziel der Jakobspilger, Santiago de Compostela, mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus. Zweimalige Übernachtung.

Mittwoch, 15. Okt.

Ganzer Tag Aufenthalt, hl. Messe und Führung am Gnadenort. Mittagessen fakultativ.

Donnerstag, 16. Okt.

Frühzeitige Weiterreise auf dem Jakobsweg über Ponferrada, Astorga und Sahagun nach Burgos. Besuch der berühmten Kathedrale. Nachmittags erreichen wir das Baskenland und die kantabrische Küste. Gegen Abend Ankunft in Loyola. Hotelübernachtung.

Freitag, 17. Okt.

Vormittags Aufenthalt beim Geburtshaus des hl. Ignatius v. Loyola. Weiterfahrt zum Golf von Biscaya und der wildromantischen Meeresküste entlang. Mittagessen fakultativ. Über Biarritz und Pau erreichen wir am späteren Nachmittag Lourdes. Lichterprozession um 21.00 Uhr.

Samstag, 18. Okt.

Vormittags Aufenthalt in Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Quelle. Fahrt über Tarbes (Mittagslunch aus dem Car), Toulouse, durch das sehr fruchtbare Südfrankreich, die Provence, ins Rhônethal. Hotelübernachtung südlich von Lyon.

Sonntag, 19. Okt.

Über Lyon erreichen wir am Vormittag Ars, Wirkungsstätte des hl. Pfarrers - Patron aller Pfarrer. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir zurück zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.