Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Fatima Bodensee-Schiffsprozession

4 Tage

15. - 18. August 2008

Reiseroute

Wigratzbad - Maria Weissenstein - Spiazzi

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mehrere tausend Pilger aus Rorschach, Bregenz und Lindau treffen sich am Fest Maria-Himmelfahrt zur 26. Fatima- Schiffsprozession auf dem Bodensee – dort, wo sich die Grenzen der drei Länder treffen, um miteinander über die christlichen Wurzeln in Europa nachzudenken und zu beten.

Freitag, 15. Aug. (Maria-Himmelfahrt)

Um die Mittagszeit Fahrt über verschiedene Einladestationen nach Rorschach. Um 18.30 Uhr beginnt der Eröffnungsgottesdienst in der Kolumbanskirche mit Marian Eleganti, Abt des Benediktinerklosters in Uznach. Abendlunch aus dem Car. Ca. 20.00 Uhr Abfahrt des festlich geschmückten und beleuchteten Schiffes in Begleitung von Pfr. Roland Eigenmann und der Bläsergruppe der Musikgesellschaft Altenrhin-Staad. Die eindrückliche Fatima-Schiffsprozession auf dem Bodensee, wird für alle ein unvergessliches Erlebnis. Nach der Rückkehr der Schiffe um ca. 23.00 Uhr kurze Weiterfahrt nach Wigratzbad. Übernachtung in einfachem Pilgerhaus.

Samstag, 16. Aug.

Nach dem Frühstück und dem Besuch der Gebetstätte, Weiterfahrt durchs Vorarlberg ins Tirol. Nach dem Mittagessen in der Nähe von Innsbruck, Besuch der Klosterkirche des Benediktinerstifts Stams. Über die Brennerautobahn erreichen wir nachmittags das Südtirol und Brixen. Klosterführung im Augustinerstift. Nachtessen und Bezug der Unterkunft für 2 Nächte.

Sonntag, 17. Aug.

Beim Kalternsee fahren wir in die Südtiroler Berge, zum Zisterzienserkloster Maria Weissenstein. Mittagessen und Besuch des Gnadenortes. Abends Rückfahrt nach Brixen.

Montag, 18. Aug.

Gegen Mittag erreichen wir in den Bergen, nahe des Gardasees, die einmalig schöne Felsenkirche der gekrönten Schmerzensmutter von Spiazzi, Madonna della Corona. Nach dem Mittagessen verlassen wir diesen eindrücklichen Gnadenort und kehren über Mailand und durch den Gotthard bereichert zu unseren Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Wigratzbad / D

Die "Gebetsstätte Wigratzbad" des Bistums Augsburg wird im Auftrag des Diözesanbischofs geleitet. Es liegt im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz, was die europäische Dimension des Gnadenorts seit seinen Anfängen prägt. Gegründet wurde die Stätte von einer unscheinbaren Frau, Fräulein Antonie Rädler (1899-1991), während der bedrängten Zeit des Nationalsozialismus. Sie war überzeugt, dass die Entstehung des Gnadenorts auf eine direkte Initiative Gottes zurückgeht. Immer folgte sie den übernatürlichen Impulsen, die sie gnadenhaft erleben durfte. Erstes sichtbares Zeichen war eine einfache Lourdesgrotte, die 1936 errichtet wurde. Bald darauf entstand daneben die Kapelle "Maria vom Sieg", in der das bekannte Wigratzbader Gnadenbild verehrt wird. Im Zug des wachsenden Pilgerstroms wurde die 1976 eingeweihte grosse Sühnekirche "Herz Jesu und Mariä" gebaut, die den Gläubigen 1200 Sitzplätze bietet. Geplant wurde dieses Gotteshaus von Gottfried Böhm, dem bislang höchst dotierten Architekten der deutschen Nachkriegsgeschichte. 500'000 Pilger nehmen jährlich an den Veranstaltungen der Gebetsstätte teil. Im Mittelpunkt des Wallfahrtsgeschehens stehen die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie. Gebetsstunden und Sühnenächte sind geprägt von der Anbetung des Allerheiligsten und dem Rosenkranzgebet.

Maria Weissenstein (Pietralba) / I

Es ist nicht ein Dorf, sondern ein Wallfahrtsort, inmitten grüner Wiesen und dunkler Wälder in einer Seehöhe von 1520 m gelegen. Dem Besucher eröffnet sich hier ein prächtiges, weites Gebirgspanorama. Es ist der meistbesuchte Wallfahrtsort der Provinzen Bozen u. Trient. Von diesem Gebirgsort der Dolomiten aus segnet die Mutter der Schmerzen ihr Volk. Es ist eine Oase der Stille. Die Wallfahrer und Touristen kommen zu jeder Jahreszeit und finden herzliche Gastfreundschaft und frohen Aufenthalt. Die Geschichte des Wallfahrtsortes, der seit 1718 von den Serviten Patres betreut wird, beginnt im Jahre 1553 mit der Auffindung des Gnadenbildes, einer Pietà aus Alabaster, die am 24. August 1885 gekrönt wurde. Wertvolles Kleinod im Inneren der Barockkirche, die 1638 gebaut und 1673 geweiht wurde, ist die Auffindungskapelle. Der Klosterbau wurde 1722 erstellt. Anlässlich der 4. Jahrhundertfeier von 1953 wurde ein vollkommener Ablass gewährt, der täglich gewonnen werden kann. Die Wallfahrtskirche ist seit 1085 eine Basilika Minor. Am 17. Juli 1988 pilgerte auch Papst Johannes Paul II. nach Weissenstein.

Spiazzi / I

Die Statue der "Madonna della Corona" wurde 1432 aus Stein gehauen, ist 70 cm hoch und bemalt. Graf Ludwig v. Castelbarco hat sie anfertigen lassen. Seither kommen viele Gläubige und Kranke hierher um zu beten. Sie werden auch von der schönen Natur angelockt, die diesen Ort wunderbar ausstattet. Zum grossen Erstaunen ist die Pilgerbasilika in den Felsen gehauen.