Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Padua - Venedig

4 Tage

7. - 11. Juli 2008

Reiseroute

Padua - Venedig - Spiazzi - Mantua - Mailand

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 7. Juli

Über unsere Einladestationen gelangen wir durch das Tessin und Mailand (Mittagslunch aus dem Car) nachmittags nach Padua. Hl. Messe in der Antoniusbasilika. Übernachtung direkt beim Heiligtum im Pilgerhotel.

Dienstag, 8. Juli

Ausflug nach Venedig. Mittagessen fakultativ. Bei der Rückkehr nach Padua besuchen wir Arcella, wo der hl. Antonius starb.

Mittwoch, 9. Juli

Kurze Fahrt zum Kapuzinerkloster des hl. Leopold Mandic, der als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Nachmittags verlassen wir Padua und kommen östlich des Gardasees in die waldreiche Schlucht am Monte Baldo. Nach kurzem Fusspilgerweg besuchen wir die einmalig schöne Felsenkirche der gekrönten Schmerzensmutter von Spiazzi, Madonna della Corona. Übernachtung.

Donnerstag, 10. Juli

Wir verlassen die schönen Bergtäler und folgen dem Mincio, dem Fluss des Gardasees der in den Tiefebenen Mantua, als See umfliesst. Führung und Stadtrundgang in der mittelalterlichen und erstrangigen Kunststadt Mantua. Mittagessen. Nachmittags Weiterfahrt zum Marienwallfahrtsort Caravaggio. Hotelübernachtung.

Freitag, 11. Juli

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Mailand. In der Krypta des Domes besuchen wir das Grab des hl. Bischof Karl Borromäus. Besuch der Kirche S. Ambroggio (Grab des hl. Bischof Ambrosius). Mittagessen fakultativ. Nachmittags kehren wir durch das Tessin in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Venedig / I

Die Stadt ist auf 117 Inseln erbaut und zählt 150 Kanäle und 400 Brücken. Der Canal Grande als Hauptverkehrsader windet sich durch das historische Herz Venedigs. Seit Jahrhunderten sind die Gondeln das Wahrzeichen der Stadt, die wohl anmutigste Art der Fortbewegung. Mittelpunkt des öffentlichen Lebens ist die Piazza San Marco, der Markusplatz. Vom Busparkplatz aus fährt ein Boot direkt zum Markusplatz, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Im 9. Jh. wurde hier die Markuskirche genau über dem Grab des hl. Evangelisten Markus erbaut. Der hl. Markus ist der Stadtpatron Venedigs und sein Attribut, der Löwe, das Wappentier der Republik). In Venedig findet man unzählige Kirchen, wo die Reliquien vieler Heiligen ruhen, z. B. die Reliquien des hl. Rochus (S. Rocco) von Montpellier, und der hl. Lucia von Sizilien.

Spiazzi / I

Die Statue der "Madonna della Corona" wurde 1432 aus Stein gehauen, ist 70 cm hoch und bemalt. Graf Ludwig v. Castelbarco hat sie anfertigen lassen. Seither kommen viele Gläubige und Kranke hierher um zu beten. Sie werden auch von der schönen Natur angelockt, die diesen Ort wunderbar ausstattet. Zum grossen Erstaunen ist die Pilgerbasilika in den Felsen gehauen.

Mantua / I

Die malerische am Mincio gelegene mittelalterliche Stadt, mit seinen hervorrragenden Bauten und Kunstschätzen, ist auch kirchengeschichtlich hochinteressant. In der beeindruckenden St. Andreas Basiika befinden sich ab dem 9. Jh. das Grab des hl. Longinus mit einer Blutreliquie Christi. Der Reliquien Schrein in der Krypta, kann nur durch elf Schlüssel geöffnet werden, die von verschiedenen kirchlichen und städtischen Würdenträgern verwahrt werden. Eine Gravierung vor seinem Sarkophag zeigt den Legionär, wie er in der Rechten triumphierend einen Kelch hält; Symbol dafür, dass das heilige Blut, das ihn heilte, auch in der Eucharistie präsent ist. Gegenüber der Basiilika befindet sich interessanterweise die Rundkirche des hl. Laurentius. Hier in Mautua sind also Abendmahlskelch und Speer symbolisch vereint. Die Longinus-Lanze galt fortan als Symbol für die gottgegebene Macht der Kaiser des Ostens und des Westens.

Mailand / I

Vom 4. bis zum 5. Jh. war es Hauptstadt des römischen Westreiches und errang vor allem dank des hl. Ambrosius eine Vorrangstellung in der neuen christlichen Welt. Durch seine Predigt wurde der grosse Kirchenvater hl. Augustinus zum Christentum bekehrt. Der Mailänder Dom (1386) ist der schönste gotische Bau Italiens. In der Krypta ruhen die Gebeine des hl. Bischofs Karl Borromäus. Als 1572 in der Stadt die Pest ausbrach floh er nicht mit der Mehrheit der Bevölkerung aufs Land, sondern er half mit seinen Priestern die Kranken zu pflegen und sie bis in den Tod zu begleiten.