Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Vierzehnheiligen - Walldürn (Internationales Gebetstreffen „Mutter aller Völker“ in Heroldsbach)

4 Tage

29. Mai - 1. Juni 2008

Reiseroute

Walldürn - Vierzehnheiligen - Heroldsbach

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 29. Mai

Direkte Fahrt ab unseren Einladestationen durch die Ostschweiz und Baden-Württemberg. Mittagslunch aus dem Car. Am östlichen Rand des Odenwaldes erreichen wir den grossen Pilgerort Walldürn. Wir dürfen zum heutigen sog. Grossen Blutfeiertag am Hochamt und nach dem Nachtessen an der Lichterprozession teilnehmen. Hotelübernachtung.

Freitag, 30. Mai

Wir verlassen den eindrücklichen Gnadenort. Fahrt durch die fränkische Schweiz, gegen Mittag Ankunft in Vierzehnheiligen. Aufenthalt mit Besuch der einmalig schönen Wallfahrtskirche der 14 Nothelfer. Mittagessen fakultativ. Gegen Abend Ankunft in der Nähe von Heroldsbach, Hotelbezug und Nachtessen. Anschl. kurze Fahrt zur Gebetstätte Heroldsbach, Teilnahme am Eröffnungsgottesdienst zum Gebetstreffen der „Frau aller Völker“.

Samstag, 31. Mai

Teilnahme am eindrücklichen und unvergesslichen Gebetstag der Familie Mariens in Heroldsbach.

Sonntag, 1. Juni

Nach dem Abschlussgottesdienst frühzeitige Heimreise über Nürnberg und Ulm an unsere Ausgangsorte zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Vierzehnheiligen / D

Zu der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen" bei Lichtenfells (auch 14 Nothelfer genannt), gehören die Heiligen Christophorus, Georg, Erasmus, Blasius, Dionisius, Cyrianus, Pantaleon, Achatius, Eustachius, Vitus, Ägidius sowie Barbara, Margaretha und Katharina. Die Geschichte des Wallfahrtsortes geht auf 3 Erscheinungen zurück, welche dem Schäfer Hermann Leicht (1445 und 46) zuteil wurden. Er sah ein Kind mit einem roten Kreuz auf der Brust, umgeben von 14 anderen Kindern, welche von ihm den Bau einer Kapelle verlangten. Als dann im gleichen Jahre 1446 eine todkranke Frau durch die Anrufung der 14 Heiligen gesund wurde, hat man im selben Jahr mit dem Bau einer Kapelle begonnen. Vierzehnheiligen liegt im Erzbistum Bamberg.

Walldürn / D

Das Blutwunder von Walldürn, südwestlich von Würzburg, gab den Ursprung der Wallfahrt. Alljährlich versammeln sich Tausende von Pilgern während der Wallfahrtszeit, um in der Wallfahrtskirche St. Georg das Korporale zu besichtigen. Um das Jahr 1330 stieß der Pfarrer Heinrich Otto bei der hl. Messe nach der Wandlung aus Unachtsamkeit den Kelch um. Der konsekrierte Wein ergoss sich auf das Korporale und zeichnete blutig rot das Bild des Gekreuzigten, umgeben von 11 Abbildungen des dornengekrönten Hauptes Jesu, sog. „Veronicae“. Pfarrer Otto verbarg das Korporale aus Angst. Kurz vor seinem Tod bekannte er das Geheimnis. Der Würzburger Bischof Gerhard von Schwarzenberg anerkannte das Wunder 1408. Papst Eugen IV. bestätigte das Wunder 1445, ordnete die Wallfahrt an und legte den Großen Blutfeiertag fest auf den Oktavtag von Fronleichnam. Von 1698 bis 1728 wurde die prächtige Wallfahrtskirche erbaut, die Papst Johannes XXIII. zur Basilika minor erhob.

Heroldsbach / D

Am 1. März 1998 errichtete der Bamberger Erzbischof Dr. Karl Braun offiziell die „Gebetsstätte Heroldsbach“. Sie lädt zu Gebet, Besinnung und Stille ein. Ab dem 9. Oktober 1949 erklärten sieben Heroldsbacher Kinder vielfältige Erscheinungen und Visionen zu haben, die sich drei Jahre lang täglich wiederholt haben sollen. Obwohl sich die Kirche durch den damaligen Erzbischof von Bamberg gegen die Echtheit dieser sogenannten Erscheinungen aussprach, gab es viele Gläubige, die den Kindern Glauben schenkten und den von den Kindern übermittelten „Aufforderungen“ der Gottesmutter zu einem intensiven Gebetsleben Folge leisteten. An hohen Festen zählten die Wallfahrten zum „Heiligen Berg“ in Heroldsbach fünfzig- und sogar siebzigtausend Pilger an einem einzigen großen Gebetstag. Kuresçek / SLO Nach einer ca. 15 - 20 minütigen Wanderung auf gutem Weg erreichen wir die Bergkapelle der "Königin des Friedens". Schon seit vielen Jahrhunderten besteht sie. Während und nach dem letzten Weltkrieg zerfiel das Kirchlein zur Ruine. Dieser Zustand änderte sich bald, nachdem am 9. Dez. 1989 die Gottesmutter erstmals einem 65-jährigen Mann erschien und ihm seither oftmals Botschaften, die in engem Zusammenhang mit Medjugorje stehen, für Priester und Ordensleute überbrachte. Er war Hirte, Pferdeknecht, Offizier u. Atheist! Der Seher, dem die Gottesmutter jeweils am 1. Samstag im Monat erschien, wurde später zum Priester geweiht. In der neu aufgebauten Kirche wurden am 29. Aug. 1993 von Bischof Alois Sustar, im Beisein einer grossen Anzahl von Priestern und Gläubigen (auch Schweizer), feierlich die aus der Schweiz gespendeten Glocken eingeweiht.