Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Tschechien - Polen

8 Tage

11. - 18. April 2008

Reiseroute

Augsburg - Hejnice (Heindorf) - Jablonné (Gabel) - Jablonné (Gabel) - Prag - Konnersreuth

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 11. April

Fahrt über Bregenz und Ulm (Mittagslunch aus dem Car) nach Augsburg. 14.00 Uhr Pontifikal - Eröffnungsgottesdienst am Weltkirchenkongress „Kirche in Not“, Zelebrant Kardinal Hoyos aus Rom. Der Kongress mit dem Thema „Zeit, vom Schlafe aufzustehen“ (Röm 13.11) bietet ein umfangreiches Programm zu brennenden Themen, gestaltet von vielen katholischen Bischöfen, Wissenschaftlern, Künstlern und Schriftstellern aus vier Kontinenten. Mit dabei sind Dr. Otto von Habsburg, Kurien- Kardinal Dario Castillon Hoyos, Eva Herman, Bischof Prof. Dr. Karl Josef Romer und viele Andere. Das Detailprogramm ist bei uns erhältlich. Nach dem Abendessen und weiteren Kongressangeboten, ca. 22.00 Uhr kurze Fahrt zum Hotel im Zentrum der Stadt Augsburg, Zimmerbezug für zwei Nächte.

Samstag, 12. April

Ganzer Tag Möglichkeit zur Teilnahme am Kongress. Morgenlob in der Päpstlichen Basilika St. Ulrich und Afra, anschl. Pontifikal-Gottesdienst, usw. Mittag- und Abendessen in der Kongresshalle.

Sonntag, 13. April

Nach der hl. Sonntagsmesse nochmals Möglichkeit zur Teilnahme am Kongress bis mittags. Nach dem Angelus-Gebet verlassen wir Augsburg und fahren weiter (Mittagslunch aus dem Car) nach Hejnice/Heindorf, Tschechien, dem 800 Jahre alten Wallfahrtsort „Mater formosa“, auch als nordböhmisches Einsiedeln bekannt. Ca. 21.00 Uhr Abendessen und Zimmerbezug für 4 Nächte im Exerzitienhaus.

Montag, 14. April

Hl. Messe in der Basilika Maria Heimsuchung. Vorträge/ Betrachtungen unseres geistlichen Leiters P. Hubka, geistlicher Assistent von KiN Deutschland. Beichtgelegenheit, Ruhe, individuelles Gebet. Nachmittags Ausflug nach Jablonné/Gabel, Gebet am Grab der hl. Zdislava. Rückfahrt nach Heindorf,

Abendessen und geistl. Betrachtung. Nachts jeweils Möglichkeit zur individuellen Anbetung des Allerheiligsten in der Hauskapelle.

Dienstag, 15. April

Nach der hl. Messe in der Basilika Maria Heimsuchung Carfahrt über das Riesengebirge nach Polen/Schlesien. Gemeinsames Gebet in der Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz in Jelenia Gora/Hirschberg, Mittagessen. Kurzbesichtigung der Holzkirche in Karpacz/Krummhübel und des Zisterzienserklosters in Krzeszow/Grüssau. Versöhnungsgebet in der Friedenskirche zum Heiligen Geist

in Jawor/Jauer. Rückfahrt nach Heindorf, Abendessen und geistl. Betrachtung.

Mittwoch, 16. April

Hl. Messe in der Basilika des hl. Laurentius und der hl. Zdislava in Jablonné/Gabel, gemeinsames Gebet für unsere Familien in der Gruft der hl. Zdislava. Nachmittags Weiterreise nach Zittau, Deutschland, Besichtigung des grossen Zittauer Fastentuchs. Gemeinsames Gebet in der Zisterzienserinnenabtei St. Marienthal in Ostritz. Rückfahrt im Dreieckland D-PL-CZ über den historischen Grenzfluss Neisse. Abendessen in Heindorf, geistl. Betrachtung.

Donnerstag, 17. April

Frühzeitige Abfahrt nach Prag. Hl. Messe beim Prager Jesulein in der Basilika Maria vom Siege. Mittagessen im Kloster Strahov, anschl. Gebet in der Prämonstratenserbasilika Maria Heimfahrt beim hl. Norbert (Ordensgründer). Evtl. Kurzbesuch der Kathedrale St. Veit auf der Prager Burg. Nachmittags Weiterfahrt nach Konnersreuth/D. Nachtessen und Übernachtung.

Freitag, 18. April

Hl. Messe in Konnersreuth, Wirkungsstätte der ehrwürdigen Therese Neumann. Heimreise in die Schweiz, Mittagessen fakultativ.


Informationen zu den Reisezielen

Augsburg / D

Die Stadt zählt nebst Trier und Köln zu den ältesten Deutschlands. Die Siedlung Augsburg, Hauptstadt der Provinz Rätien, entstand um 15 v. Chr. aus dem Militärlager Augusta Vindelicorum, das den Namen von Kaiser Augustus erhielt. Die „via Claudia“ verband die Stadt mit Verona. Diese günstige Verkehrslage förderte die Entwicklung von Handel und Industrie. Mauerring und Türme schützten die wichtige Handelsstadt, die mit Italien und bis zum Orient Handel betrieb. Die Fugger und Welser zählten im 15. und 16. Jahrhundert zu den reichsten Fernkaufleuten der Erde. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu sehen, z.B. die Fuggerhäuser, der goldene Saal, usw. Wir besuchen den Dom, wo sich Reliquien der frühchristlichen Märtyrin, der hl. Afra und des hl. Bischof Ulrich befinden. Der hl. Ulrich bewahrte die Stadt 955 vor einem Ungarn-Einfall. In selbstloser Weise sorgte er für Kranke und Bedürftige und gründete ein Armenhospiz. Er führte ein heiligmässiges und genügsames Leben. Viermal pilgerte er nach Rom.

Prag / CZ

Die „goldene Stadt Prag“ an der Moldau, „die Mauerkrone der Welt“, wie Johann Wolfgang von Goethe zu sagen pflegte... Auf der monumentalen Burg Hradschin bewundern wir die St.Veits-Kathedrale, das Herz der böhmischen Kirche und beten an den Gräben der tschechischen Heiligen. (Hl.Wenzel, Landespatron, hl.Agnes von Böhmen, hl.Adalbert von Prag). Der gotische Dom veranschaulicht uns, dass wir wirklich im Mittelpunkt Europas stehen. (Hl.Veit, hl.Zikmund von Burgund). Unterwegs im Burgviertel geniessen wir immer wieder das traumhafte Panorama Prags. Beim Prager Jesuskind in der Kirche Maria Viktoria, im wahren Herzen Europas, nehmen wir uns Zeit für das individuelle Gebet. Wir gehen über die Karlsbrücke, und begegnen vielen Strassenkünstlern. Die Brücke ist 650 Jahre alt, hat gotische Türme und 27 Barockskulpturen der europäischen Heiligen. Sie lässt uns die Moldau überqueren und das einmalige Stadtpanorama der „hunderttürmigen Stadt“ bewundern. Hier hat der hl.Nepomuk, der „Brückenheilige“, den Märtyrertod erlitten, weil er das Beichtgeheimnis der Königin nicht preisgab. Wir besuchen den Altstädtering wo die berühmte Astronomische Uhr mit den Aposteln die Stunden zählt. In Prag spüren wir die Geschichte auf jedem Schritt...

Konnersreuth / D

Im Elternhaus-Museum ist das mystische Sühneleiden der stigmatisierten Therese Neumann, die 36 Jahre lang nur von der täglichen Hl. Kommunion lebte, eindrücklich dokumentiert. In der Fastenzeit 1926 stellten sich unerklärliche Phänomene ein: Es traten an den Händen, an den Füssen und an der Seite Stigmata auf, die bis zu ihrem Tod nicht mehr vergingen. Sie hatte Visionen über das Leben, Leiden und Sterben Jesu, das sie selber miterlebt und mitgelitten hat. 2005 wurde ihr Seligsprechungsprozess feierlich eröffnet.