Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Marseille - Turin - Le Barroux - St. Baume - Ars

6 Tage

24. - 29. Mai 2007

Reiseroute

Turin - St. Baume - Marseille - Le Barroux - Châteauneuf de Galaure - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 24. Mai

Fahrt ab verschiedenen Einladestellen (je nach Schwerpunkt der Anmeldungen) durch das Tessin nach Italien. Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand gelangen wir nachmittags ins Piemont nach Turin. Besuch des Domes, in dem das Grabtuch Christi aufbewahrt wird. Wir können eine Kopie der Reliquie betrachten. Besuch der Wirkungsstätte des hl. Don Bosco. Hl. Messe. Auf dem Weg nach Ligurien erreichen wir den Marienwallfahrtsort „Maria Bambina“ in Mondovì. Übernachtung in klösterlicher Unterkunft.

Freitag, 25. Mai

Nach dem Besuch des Gnadenortes Weiterfahrt in südlicher Richtung. Wir kommen zum Grenzort "Ventimiglia", der zur Zeit der Römer schon so genannt wurde, und gelangen an die Côte d'Azur. Eindrückliche Fahrt der Meeresküste entlang, vorbei an Monaco und Nizza. Das tiefblaue Meer und das unglaubliche Licht überzeugen uns, dass diese Gegend zu den beliebtesten Ferienorten zählt. Mittagessen fakultativ. Nun kommen wir nach Hyères in der Nähe der Stadt Toulon, wo wir die Kapelle "Notre Dame de Consolation" (Unsere Mutter des Trostes) besuchen. Am späteren Nachmittag erreichen wir die Hochstätte der Provence, St. Baume. Bezug der einfachen Pilgerunterkunft.

Pfingst-Samstag, 26. Mai

Aufenthalt mit hl. Messe an diesem Gnadenort, an dem die hl. Magdalena in einer Grotte ihre letzten Lebensjahre verbracht hat (Legende). Vormittags Weiterfahrt in die nahegelegene Hauptstadt der Provence, nach Marseille, wo wir das auf der Höhe gelegene Kloster La Servianne besuchen. Wir sehen auch die wundervolle Kirche Notre Dame de la Garde (Patronin der

Seefahrer), die sich auf einem hohen Felsen befindet, so dass sie weit draussen vom Meer her sichtbar ist. Man hat eine einmalige Aussicht auf die ganze Stadt. Gegen Abend lassen wir das Mittelmeer hinter uns und fahren eine gute Stunde nördlich, in die Nähe von Le Barroux. Nachtessen und Übernachtung (2 Nächte).

Pfingsten, 27. Mai

In den nahen Bergen erreichen wir Le Barroux, wo sich das schlichte Benediktinerkloster St. Madeleine befindet. Hier pflegen die Mönche die Liturgie und die gregorianischen Gesänge mit Inbrunst und Hingabe. Um 09.30 Uhr Teilnahme am Stundengebet (Terz) mit anschliessend gesungener Konventmesse. Gegen Abend kehren wir in das Tal zurück.

Pfingst-Montag, 28. Mai

Wir fahren der Rhône entlang Richtung Norden und erreichen Châteauneuf de Galaure, wo Marthe Robin (1902-1981) wirkte. Hl. Messe im Foyer de Charité. Über Lyon fahren wir weiter nach Ars. Übernachtung in Pilgerhaus.

Dienstag, 29. Mai

Aufenthalt an der Wirkungsstätte des hl. Pfarrers von Ars – Patron aller Priester. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir zurück zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Marseille / F

Wir besuchen das auf der Höhe gelegene Kloster La Servianne. Die heutige Schwester Oberin, Raphaela Betschart, freut sich besonders auf unseren Besuch, sie ist nämlich von Brunnen. Hier halten die "Töchter des Herzens Jesu" im ehemaligen Schloss ihrer Gründerin (die am 22. Okt. 1989 seliggesprochene Mutter Maria von Jesus), wie ihre Mitschwestern im St. Josefsklösterli in Schwyz, ständige Anbetung. Im Föhrenwald von La Servianne steht ein Kreuz an der Stelle, wo die sel. Mutter Maria von Jesus am 27. Febr. 1884 Opfer eines Attentats wurde. Wir sehen auch Notre Dame de la Garde (Patronin der Seefahrer). Die wundervolle Kirche befindet sich auf einem hohen Felsen, die Aussicht auf‘s Meer und die ganze Stadt ist einzigartig.

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

St. Baume / F

Die Wallfahrt zu diesem Gnadenort geht in die Zeit des Frühchristentums im 5. Jh. zurück. Nach der Legende hat die hl. Magdalena hier in einer Grotte ihre letzten Lebensjahre verbracht. Päpste, Könige und Fürsten kamen hierher, um die heilige Apostolin der Auferstehung zu verehren. Auch viele Heilige haben diesen Ort besucht: u.a. die hl. Katharina von Siena, die hl. Brigitte v. Schweden, der hl. Vinzenz v. Paul, der hl. Benedikt Josef Labre usw.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.

Châteauneuf de Galaure / F

Besuch des elterlichen Hofes, auf dem Martha jahrelang auf den Feldern gearbeitet hatte, bis es ihr wegen ihrer schweren Krankheit verwehrt wurde. Im Auftrag von Marthe Robin wurde das Foyer de la Charité, ein christliches Einkehrhaus, in Châteauneuf-de-Galaure gebaut. Hier erhält man einen Einblick in das grosse Opferleben der Mystikerin, die ähnlich wie der hl. Pater Pio alle Leiden und schweren Krankheitstage dem Herrn zur Sühne für die Mitmenschen aufgeopfert hat. Am 13. März 1902 wurde Marthe Robin als sechstes Kind einer Bauernfamilie geboren. Obwohl die Familie ein wenig intensives Christenleben führt und nur selten die hl. Messe besucht, ermuntert die Mutter ihre Kinder zu Bescheidenheit und Verzicht. Im November 1918 erliegt sie einer teilweisen Lähmung, gefolgt von einer Hirnentzündung, die 27 Monate andauert. Im April 1921 wird ihr die letzte Ölung gespendet; Marthes Zustand verbessert sich nach und nach. Vier Jahre später, am 15. Oktober 1925, immer noch krank und fast blind, weiht sie sich gänzlich Gott, wobei ihr Gebet an jenes der Jesuiten–Gelübde erinnert. Es ist das Gebet tiefer, umfassender Hingabe an Gott; für das Heil der Millionen von Herzen, welche Gott nicht lieben; für die Bekehrung der Sünder; für die Heimkehr der Verirrten; für die Heiligung und das Apostolat der von Gott so geliebten Priester und für alle Geschöpfe. 1930 erscheint ihr Jesus und fragt, ob sie so sein will wie er. Dem Jawort folgen ein paar Tage später die Wundmale Christi. Jede Woche schaut sie aufs neue die Passion. Marthe Robin stirbt in der Nacht vom 5. zum 6. Februar 1981, fast 79 Jahre alt. 50 Jahre lang hatte sie ihr Martyrium ohne Nahrung, jedoch gestärkt durch die wöchentliche Kommunion gelebt. Die begnadete Frau hatte die Seelenschau und war ein lebendiges Wunder der Eucharistie. (Buch: "Martha Robin" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0863-8).