Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

S I Z I L I E N - MALTA - Palermo - SYRAKUS - Catania

9 Tage

22. - 30. Oktober 2006

Reiseroute

Sizilien - Malta - Neapel - Palermo - Syrakus - Monte Cassino - Pompei

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

inkl. Vollpension (2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 22. Okt.

Nach der hl. Messe und anschl. Mittagslunch aus dem Car, verlassen wir das Tessin. Fahrt durch die fruchtbare Po-Ebene über Bologna. Wir machen einen angenehmen Zwischenhalt im Appennin. Durch die Toscana über Florenz kommen wir am Abend schon in das Tal des Tibers, wo wir nördlich von Rom übernachten.

Montag, 23. Okt.

Nach ca. 2-stündiger Fahrt erreichen wir auf dem Monte Cassino das berühmte Benediktinerkloster mit dem Grab des hl. Benedikt. Nach dem Mittagessen Fahrt durch malerische Gegend, vorbei am Vesuv in die Bucht von Neapel, bis Pompei. Besuch des Heiligtums der Rosenkranzkönigin, Möglichkeit zur Besichtigung der Ausgrabungen von Pompei. Gegen Abend Fahrt zum Hafen nach Neapel, wo wir einen Eindruck der riesigen Stadt bekommen. Einschiffen auf unsere Fähre und Bezug der 2-4 Bett Kabinen mit fl. Wasser. Fak. Nachtessen und Frühstück an Bord. Unvergessliche Überfahrt nach Sizilien.

Dienstag, 24. Okt.

Gegen 07.00 Uhr Ankunft im Hafen von Palermo. Stadtrundfahrt und Besuch der wichtigen Pilgerstätten. Nachmittags durchqueren wir in gut zwei Stunden Sizilien und kommen zum traumhaft gelegenen Syrakus. Übernachtung.

Mittwoch, 25. Okt.

Ganzer Tag Aufenthalt in Syrakus. Nach dem Abendessen Fahrt zum Hafenstädtchen Pozzallo. Nach ca. 2 Std. Überfahrt erreichen wir die alte Hafenstadt La Valletta auf der Insel Malta. Hotelbezug für 3 Nächte.

Donnerstag. 26. Okt.

Stadtführung und Besuch der Johannes-Kathedrale und der Schiffbruchs-Kirche. Hier in der Nähe ist der hl. Apostel Paulus auf einem röm. Schiff in Seenot geraten und als Schiffbrüchiger gestrandet, worauf dann auch auf dieser Insel die erste Christengemeinde entstand. Führung durch den Grossmeister-Palast, dem Hauptsitz des Malteser-Ordens.

Freitag, 27. Okt.

Carfahrt zur alten Festung Mdina und zur Katakombe, wo der hl. Apostel Paulus für kurze Zeit gelebt und gewirkt hat. Erneut besteigen wir das Schiff und erreichen nach kurzer Überfahrt die Insel Gozo. Mittagessen fakultativ. Besuch des Marienheiligtums Ta‘Pinu. Inselrundfahrt. Rückkehr nach Malta.

Samstag, 28. Okt.

Frühzeitige Überfahrt nach Sizilien. Das Schnellboot legt in Catania an. Hl. Messe im Dom, am Grab der hl. Agatha. Anschl. Weiterfahrt nach Messina, hier verlassen wir mit der Autofähre die Insel und erreichen nach ca. 20 Minuten Überfahrt das italienische Festland. Fahrt der schönen adriatischen Küste entlang, über Cosenza, Salerno und Pompei. Gegen Abend erreichen wir unseren Übernachtungort am Golf von Neapel, mit Blick auf den Vesuv und das Meer.

Sonntag, 29. Okt.

Nach der hl. Sonntagsmesse besuchen wir den Dom von Pagani. In einem Glassschrein unter dem Hauptaltar ruht hier der hl. Alfons Maria von Liguori. Er ist der Gründer der Redemptoristen. Anschl. fahren wir nördlich über Neapel, Cassino und Rom nach Collevalenza. Besuch des von Madre Speranza gegründeten Pilger-Zentrums, Wirkungsstätte der stigmatisierten Mystikerin. Übernachtung.

Montag, 30. Okt.

Nach der hl. Messe kehren wir über Florenz und Bologna, durch die Po-Ebene und Mailand mit unvergesslichen Erlebnissen nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Malta

Die Ritter des Johanniterordens „Korsaren Christi“ brachten die zweite eigenständige Hochkultur Maltas. Die Geschichte der Johanniterritter beginnt um das Jahr 1050 im Heiligen Land. Die Pflege der Verwundeten und der Kranken, sowie die Sorge für die Armen war die ursprüngliche Ordenspflicht. Bald erweiterten sich jedoch die Ordenspflichten auf den "Schutz" der Pilger nach Jerusalem und auf den Kampf gegen den Islam. Während des Mittelalters bedrohte der Islam den gesamten Mittelmeerraum, und seit der Ausbreitung des Osmanischen Reiches bestand sogar die Gefahr, daß die Türken, die im Norden bald bis Wien vordrangen, durch ein Ausgreifen auf Südeuropa das Abendland in die Zange nehmen würden. Daran hinderte sie jedoch der Johanniterorden. Ihre schnellen Galeeren waren bald der Schrecken aller muslimischen Schiffe, wenn sie die Konvois christlicher Kauffahrer schützten und christliche Rudersklaven aus türkischen und arabischen Schiffen befreiten. Die Bekämpfung des nordafrikanischen Piratenunwesens, sowie die Verhinderung der völligen Islamisierung und Osmanisierung des Mittelmeerraums, können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auf Rhodos schufen die Ordensritter die damals stärkste Festung der Welt und bauten ihre Flotte zu einer gefürchteten Seemacht aus. Trotz der hervorragenden Befestigung von Rhodos mußte der Orden nach einer schrecklichen Belagerung im Jahre 1522, wenngleich unbesiegt, vor dem türkischen Sultan Soliman dem Prächtigen weichen und Rhodos aufgeben. Bald wurde Malta der neue Ordenssitz, von wo aus die Ritter mit ihrer Flotte das westliche Mittelmeer gegen die Türken sperrten, die schon mehrfach versucht hatten, in Italien Fuß zu fassen. Auf Malta erfuhr der Orden dann seine größte Herausforderung, als die Türken 1565 mit 35000 Mann landeten und die Festungen des Ordens belagerten. Vier Monate dauerte der heldenhafte und opferreiche Kampf der Ritter unter ihrem Großmeister Jean de la Valette. Die Hälfte der Ritter fand den Tod, niemand blieb unverletzt, und die Detonationen der unterminierten Festungsmauern waren bis nach Sizilien zu hören. Aber schließlich gaben die Türken erschöpft auf, denn ihre endgültige Niederlage wurde bald darauf in der Seeschlacht von Lepanto besiegelt. „Korsaren Christi“ (ISBN: 3-7995-0090-1, Buch v. Jörg-Dieter Brandes) Unser Besuch in Valletta gilt u.a. besonders der: St. John‘s- Kathedrale mit Museum, dem Grossmeisterpalast, der Anglikaner Kathedrale St. Paul, dem Carmel-Collegiat mit der St. Paul‘s - Schiffbruchkirche, wo Reliquien vom Handgelenk des Apostels in Gold gefasst, sichtbar aufbewahrt sind. In der Kapuziner-Kirche St. Mary of Jesus ist das vom ganzen maltesischen Volk verehrte Kreuz mit Corpus Christi, dem grosse Wunderkraft zugeschrieben wird (mit besonders liebevollem Gesichts-Ausdruck). Ferner ist zu erwähnen, die St. Barbara- Kirche, in der die hl. Messe in deutscher Sprache gefeiert wird

Palermo / I (Sizilien)

Auf dem 606 Meter hohen Monte Pellegrino hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt, den Hafen und auf das Meer. Hier ist die berühmte Höhlenkapelle der hl. Rosalia, die Goethe auf seiner Sizilienreise schon beschrieben hat, in der die Stadtpatronin bis zu ihrem Tod (1166) in Busse lebte. In der 25m tiefen Grotte wird das Wasser von den Wänden in ein Becken geleitet. Auf die Fürsprache der hl. Rosalia durften durch dieses Wasser unzählige Heilungen geschehen. Unter dem Altar liegt die mit einem Goldmantel eingekleidete Statue mit Reliquien der hl. Rosalia. Das Grab der Stadtpatronin befindet sich in der Kathedrale von Palermo. Auf der Stadtrundfahrt besichtigen wir die sehr alte Capella Palatina mit den prächtigen Mosaikkunstwerken im Regierungsgebäude (Palazzo dei Normanni). Fahrt zum alten Teatro Massimo und zur bekannten Totengruft der Kapuziner. Besuch des mit Mosaiken wunderschön ausgeschmückten Domes von Monreale.

Catania / I (Sizilien)

Die hl. Agatha wurde unter Decius im Jahre 251 wegen ihres christlichen Glaubens grausam gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im wunderbaren barocken Dom von Catania sind die Reliquien der Stadtpatronin aufbewahrt.

Syrakus / I (Sizilien)

Syrakus war eine antike griechische Stadt. Der Grieche Archimedes machte hier seine bis heute gültigen Kreisberechnungen. Von Malta herkommend machte hier auch der hl. Apostel Paulus drei Tage Station (Apg 28,12). In den Katakomben San Giovanni führt eine Treppe in die Krypta des hl. Marcian. Dies soll der Ort sein, wo der hl. Paulus predigte. Die Krypta wird deswegen von allen Pilgern aufgesucht. Am 29. Aug. 1953 vergoss in der bescheidenen Wohnung des Arbeiterehepaares Iannuso in Syrakus ein Gipsbild, welches das Unbefleckte Herz Mariens darstellt, menschliche Tränen. Dieses Wunder verbreitete sich schnell durch die Medien in die ganze Welt und Syrakus wurde rasch das Ziel zahlreicher Pilger. Im Oktober 1995 wurde die neue Kirche der weinenden Muttergottes von Syrakus von Papst Johannes Paul II. feierlich eingeweiht. Die Architektur der Kirche stellt eine Träne dar. Nicht weit von hier kann man die Hinrichtungs- und Begräbnisstätte der hl. Lucia, Stadtpatronin von Syrakus aufsuchen. Die Heilige wurde im Jahre 304 unter Kaiser Diokletian hingerichtet. Spaziergang in der Altstadt und Besichtigung des Domes, in dessen hintersten Seitenkapelle rechts eine Silberbüste im Altar aufbewahrt ist, in der Reliquien der hl. Lucia eingefasst sind. Sie werden immer am 14. Dezember, am Fest der hl. Lucia, feierlich in einer Prozession um die Altstadt getragen. Besuch des Teatro Grecco mit dem berühmten Ohr des Dionysos.

Monte Cassino / I

Besuch der berühmten Benediktinerabtei des hl. Benedikt von Nursia (heute Norcia), die er um 529 gegründet hat. Im 2. Weltkrieg wurde das Kloster bombardiert und fast völlig zerstört, das Grab des hl. Benedikt jedoch blieb unversehrt. Im Museum ist eine wertvolle Sammlung handgeschriebener Bibeln und Schriften ausgestellt.

Pompei / I

Wir halten Andacht in der Rosenkranzkirche von Pompei vor dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin. Auf dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin, sind der hl. Dominikus und die hl. Katharina v. Siena abgebildet, wie sie vom Jesuskind und der Gottesmutter den Rosenkranz erhalten. Auch unser Hl. Vater Johannes Paul II. besuchte dieses Heiligtum. Das Grab des sel. Bartolo Longo befindet sich in der Krypta der Kirche. Pater Pio war ein sehr grosser Verehrer der Rosenkranzkönigin und betete jeden Tag die Supplica (Fürbitte zur Rosenkranzkönigin von Pompei). Je nach Zeit, Möglichkeit zum Besuch der Ausgrabungen der antiken Stadt Pompei, die beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. von Vulkanasche begraben wurde.