Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

FATIMA - LOURDES <br>Santiago de Compostela - Santo Domingo de la Calzada - Avila - Montserrat - Zaragoza - Burgos - Ars<br>

12 Tage

7. - 18. Oktober 2006

Reiseroute

Lourdes - Santo Domingo de la Calzada - Burgos - Santiago de Compostela - Fatima - Avila - Valencia - Montserrat - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 7. Okt.

Nach der hl. Messe in der Westschweiz (Mittagslunch aus dem Car), direkte Fahrt über Genf und Lyon. Südwärts mit der Rhône erreichen wir die Provence. Übernachtung.

Sonntag, 8. Okt.

Nach dem Frühstück interessante Fahrt über Carcassonne, Toulouse und Tarbes. Zu Mittag erreichen wir Lourdes. Lichterprozession um 21.00 Uhr.

Montag, 9. Okt.

Frühzeitig verlassen wir Lourdes und fahren westwärts über Biarritz, an den Golf von Biscaya über die spanische Grenze. Interessante Fahrt zunächst der wilden kantabrischen Küste entlang, dann verlassen wir weiter südlich das Baskenland und kommen auf den Jakobsweg. Wir besuchen Santo Domingo de la Calzada. Gegen Abend Ankunft in Burgos. Übernachtung.

Dienstag, 10. Okt.

Unsere Pilgerfahrt geht weiter auf dem Jakobsweg: Castrojeriz, Fromista, Villalcazar de Sirga - hier verlassen uns die Pilger, welche eine Fusswallfahrt machen möchten. Wir besuchen die Pilgerstationen in Carrion de los Condes, bis unsere Fusspilger den Car wieder erreichen. Mittagshalt in Sahagun. Über Leon erreichen wir am Abend das Hauptziel der Jakobspilger, Santiago de Compostela, mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus. Übernachtung in klösterlicher Unterkunft.

Mittwoch, 11. Okt.

Vormittags Aufenthalt am Gnadenort. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Weiterfahrt der Küste entlang Richtung Süden. Wir befinden uns nahezu am westlichsten Punkt des alten Europa, am alten Ende der Welt, und erreichen Portugal. Über Vigo und Porto kommen wir gegen Abend nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unsere Unterkunft. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Donnerstag, 12. Okt.

Aufenthalt in Fatima. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francesco, sowie die Schwester Maria Lucia, beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Fahrt nach Aljustrel, Besuch der Geburtshäuser der Seherkinder. Beichtgelegenheit. Nachmittags Ausflug nach Batalha und evtl. nach Nazaré ans Meer.

Freitag, 13. Okt.

Ganzer Tag Aufenthalt in Fatima. Teilnahme am internationalen Gottesdienst um 10.00 Uhr. Ein unvergessliches Erlebnis.

Samstag, 14. Okt.

Wir verlassen Fatima und kommen über Coimbra, Viseu und die alte Festungsstadt Guarda nach Spanien zurück. Über Salamanca erreichen wir am Abend Avila. Besuch der Klosterkirche mit Reliquien der hl. Theresia v. Avila und deren Geburtszimmer.

Sonntag, 15. Okt.

Über das Zentralgebirge und die Hauptstadt Madrid erreichen wir die Region Aragon, die in sehr enger Beziehung zum Abendmahlskelch Jesu steht. Fahrt durch einzigartige Landschaft, gegen Abend Ankunft in der Hafenstadt Valencia. Wir besuchen die Kathedrale mit der Capilla del Santo Cáliz, wo der Abendmahlskelch Jesu aufbewahrt wird. Hotelübernachtung.

Montag, 16. Okt.

An der schönen Mittelmeerküste entlang erreichen wir die Costa Dorada (Orangenblüten) und die beliebte Badeküste Costa Brava. Um die Mittagszeit erreichen wir die katalanischen Berge und Montserrat, ein wunderschöner und unvergesslicher Ort. Nachtessen und Übernachtung.

Dienstag, 17. Okt.

Wir verlassen das Naturwunder Montserrat. Der Weg führt uns nach Frankreich, über Perpignan, Narbonne in die Provence. Nachmittags Fahrt Rhône-aufwärts in die Nähe von Lyon. Übernachtung.

Mittwoch, 18. Okt.

Über Lyon erreichen wir am Vormittag Ars. Besuch der Wirkungsstätte des hl. Pfarrers Jean Maria Vianney - Patron aller Priester. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir zurück zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Lanciano / I

Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen besteht die zu Fleisch gewordene Hostie aus einem Herzmuskel, und der zu Blut gewordene Wein im Kelch ist mit der festgestellten Blutgruppe auf dem Leichentuch in Turin identisch.

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."

Nazaré / P

Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Valencia / E

Der Abendmahlskelch, El Santo Cáliz, ist das Gefäß (el vaissel oder Gral), mit dem Jesus Christus das Abendmahl begangen hat. Joseph von Arimathäa habe dieses Gefäß nach Europa bringen lassen. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Valerian habe der Papst Sixtus II., das Gefäß im Jahr 257/58 seinem Diakon, dem hl. Laurentius anvertraut, der aus der Stadt Huesca in Aragón stammte. Er fand später auf dem Rost den Märtyrertod, doch zuvor sei es ihm gelungen, den Kelch vor dem Zugriff der Römer in Sicherheit zu bringen und in seine iberische Heimat schaffen zu lassen. Auf diese Weise blieb das Gefäß während der gesamten Herrschaft der Westgoten über die iberische Halbinsel in Huesca. Als die Eroberung von Huesca durch die Araber im Jahr 716 unmittelbar bevorstand, brachte der dortige Bischof das Gefäß in die entlegenen Pyrenäentäler von Hoch-Aragón in Sicherheit. Mehr als drei Jh. lang hüteten die Mönche der westgotischen Klöster von San Pedro de Sasave und Santa María de Siresa die kostbare Reliquie, bis sie 1063 in die neue aragónische Königsresidenz nach Jaca gelangte. Als sich Sancho, Bischofvon Jaca und Huesca, 1071 nach San Juan de la Peña zurückzog, nahm er den Abendmahlskelch in das Höhlenkloster, wo sie bis zum Jahr 1399 verwahrt wurde. Dann liess König Martín die Reliquie zunächst in seinen Palast Aljafería nach Zaragoza und später in das Schloß von Barcelona bringen. Von dort gelangte es in den Königspalast von Valencia, um endlich 1437 in der "Kapelle des hl. Kelchs" der Kathedrale von Valencia den vorerst letzten Aufenthaltsort zu finden. Das Gefäß, das sich heute in der Capilla del Santo Cáliz der Kathedrale befindet, besteht aus einer aus Achat gearbeiteten Kelchschale, ein einziger, edel strukturierter Stein orientalischer Herkunft. Die Untersuchungen, die der Archäologe und Kunsthistoriker Antonio Beltrán durchführte, haben ergeben, daß der obere und eigentliche Teil des Kelches, die Schale, durchaus irgendwo im Nahen Osten - in Ostägypten, Palästina oder Syrien - vor oder in der Zeit Christi hergestellt worden ist. „Die Entdeckung des hl. Grals“ Buch von Michael Hesemann, Pattloch- Verlag. ISDN: 3-629-01659-6. Erwähnt sei auch die Basilika mit dem Gnadenbild u. lb. Frau der Verlassenen, dessen Ursprung auf eine 1413 gegründete Bruderschaft „der Eucharistischen Anbetung“ zurückgeht, die sich auch für das christliche Begräbnis unschuldig Hingerichteter und für Schiffbrüchige einsetzte. Kein Zufall dass sich in der Ordenskirche das Grab der Günderin hl. Madre Maria Miguela Desmaisieres befindet.

Burgos / E

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.