Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

LOURDES - Nevers

6 Tage

16. - 21. September 2006

Reiseroute

Nevers - Rocamadour - Lourdes - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 16. Sept.

Fahrt über Basel, Mülhausen und Belfort nach Beaune. Je nach Ankunftszeit Möglichkeit zum Besuch des Hotel-Dieu, eine Kirche, die als Armenspital eingerichtet war. Mittagslunch aus dem Car. Im Bus betrachten wir das Leben der hl. Bernadette Soubirous. Nachmittags Ankunft in Nevers. Hl. Messe am Schrein der hl. Bernadette. Übernachtung im Kloster St. Gildard, wo die Heilige fast 13 Jahre lang, bis zu ihrem Tod am 16. April 1879, weilte.

Sonntag, 17. Sept.

Weiterfahrt über Limoges zum einmalig schönen Pilgerort Rocamadour (Felsen des hl. Amadour). Nach dem Mittagessen direkte Fahrt über Toulouse, Tarbes nach Lourdes. Dreimalige Übernachtung unweit der Grotte. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Montag, 18. bis Mittwoch-Mittag 20. Sept.

Aufenthalt in Lourdes. Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle.

Mittwoch, 20. Sept.

Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse zur berühmten mittelalterlichen Burgstadt Carcassonne. Mittagessen fakultativ. Wir überqueren den alten, im 18. Jh. erbauten Schiffskanal du Midi, der das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet. Übernachtung im Rhônetal.

Donnerstag, 21. Sept.

Nördlich von Lyon erreichen wir Ars. Nach dem Mittagessen kehren wir über Genf, das Waadtland und Bern in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Nevers / F

Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers auf dem Hügel St. Gildard an. Bernadette wurde am 29. Juli 1866 unter dem Namen Schwester Marie-Bernard eingekleidet. Schwer krank, machte sie am 25. Oktober 1866 die Profess und legte am 22. September 1878 ihre ewigen Gelübde ab. Hier lebte die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang, bis sie am 16. April 1879 an Knochentuberkulose starb. Sie wurde in der St. Josephs-Kapelle im Klostergarten begraben. Im Jahre 1909 wurde ihr Körper zum erstenmal exhumiert und intakt befunden. Heute, über 120 Jahre nach ihrem Tod, ruht sie unversehrt in einem Glasschrein. In einem kleinen Museum ist ihr Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Rundgang im Klosterpark, wo die grosse Heilige auch ihre Gartenarbeiten verrichtete. (Buch: "Die über alles schöne Frau" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0752-6).

Rocamadour / F

Das beeindruckende ehemalige Benediktinerkloster entstand schon um ca. 1160. Zu jener Zeit kamen viele Jakobspilger nach Rocamadour, um vor dem unversehrten Leib des hl. Amadour zu beten, der hier als Einsiedler im achten Jahrhundert lebte. Von hier zogen sie mit dem "Sportelle", dem Pilgerabzeichen von Rocamadour weiter nach Santiago de Compostela (Nordspanien), zum Grab des hl. Apostels Jakobus. Deshalb gehört Rocamadour bis heute zum Jakobspilgerweg. In der Kloster-Kapelle wird seit 1479 die schwarze Muttergottes von Rocamadour als Notre Dame de France und Schutzherrin der Seeleute verehrt.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.