Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Schio - Montichiari

3 Tage

15. - 17. September 2006

Reiseroute

Montichiari - Schio

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 15. Sept.

Über unsere Einladestationen kommen wir über das Tessin, Mailand und Bergamo nach Montichiari. Mittagslunch aus dem Car. Nachmittags Ankunft in Schio. Hotelbezug für 2 Nächte. Aufenthalt in S. Martino di Schio. Hl. Messe, Kreuzweg, Betrachtung und Gebet mit Beichtgelegenheit und Weihe an das unbefleckte Herz Mariens. Nach dem Nachtessen, um 21.00 Uhr, beginnt der Kreuzweg am Monte di Cristo.

Samstag, 16. Sept.

Ganzer Tag Aufenthalt in S. Martino di Schio. Teilnahme am feierlichen Gottesdienst und am Gebetstreffen des „Opera dell‘Amore“, Vorträge. Auf dem Friedhof besuchen wir das Grab von Renato Baron. Besuch im Kloster der Canossianerinnen in Schio, wo die hl. Sr. Giuseppina Bakhita gelebt und gewirkt hat. Sie ruht in einem Glasschrein unter dem Altar.

Sonntag, 17. Sept.

Nach der hl. Sonntags-Messe, Weihe-Erneuerung. Auf dem Heimweg machen wir einen Zwischenhalt beim Marienwallfahrtsort „Muttergottes von der Esche“ in Frassino. Nach dem Mittagessen kehren wir gestärkt von dieser Pilgerfahrt frühzeitig zu den Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Schio / I

Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst Joh. Paul II an der Heiligsprechung am 1. Okt. 2000). Im südwestlichen Gebiet des Sudan wurde sie in Olgossa 1869 geboren. Die Familie von Bakhita war wohlhabend und besass bebaute Felder und Vieh. Bakhita sagte selbst einmal: "Ich lebte vollkommen glücklich, ohne zu wissen, was Schmerz ist". Im Jahre 1876, als sie ca. 7 Jahre alt war, wurde sie von zwei Arabern geraubt und in den nächsten Jahren mehrmals als Sklavin verkauft und furchtbar gepeinigt. Sie glaubte zu sterben, doch "ich bin nicht gestorben, weil der Herr an mir ein Wunder getan und mich für größere Dinge bestimmt hat", sagte Bakhita einmal. Im Jahre 1882 verkaufte der türkische General in Khartoum Bakhita an den italienischen Konsul Callisto Legnani. Als Dienstmädchen kam sie nun nach Italien und fand zum christlichen Glauben. Nachdem sie die Hl. Taufe empfangen hatte, bei der ihr die Namen Giuseppina, Margherita, Fortunata, Bakhita gegeben wurden, blieb sie bei den Canossianerinnen, die sie im Glauben unterwiesen hatten. Bald verspürte sie, zu einem Leben mit besonderer Weihe berufen zu sein. Von nun an war ihr Leben gekennzeichnet von einer bedingungslosen Hingabe an den Willen Gottes und in das Wesen der Vollkommenheit. In San Martino di Schio: Besuch der kleinen Kapelle, in der dem Seher Renato Baron, wie er selber aussagte, die Gottesmutter von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004 erschien. Am 25. März 1985 betete Renato Baron (Sakristan) im Kirchlein San Martino vor der Statue der „Mutter des Rosenkranzes“. Plötzlich begann die Statue sich zu bewegen und lächelnd zu sprechen: “Von heute an komme hierher, denn ich muß dir viele Dinge sagen..., die du aufschreiben wirst.“ Trotz seiner Erschrockenheit kam Renato tags darauf zur Kirche zurück. Maria sprach wieder zu ihm: „Ich bin es. Maria, die Mutter Gottes. Nimm es ernst, wenn ich dich bitte, von jetzt an alle Worte aufzuschreiben. Eines Tages aber wirst du sprechen... denn gemeinsam müssen wir viele zur Umkehr und viele Seelen zu Jesus führen.“