Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Altötting - Mariazell - Wien (Maria-Namenfeier) - Maria Taferl - Marktl

5 Tage

6. - 10. September 2006

Reiseroute

Wigratzbad - Altötting - Marktl am Inn - Mariazell - Wien

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mittwoch, 6. Sept.

Frühzeitige Abfahrt nach Wigratzbad. Hl. Messe, Mittagslunch aus dem Car. Am späteren Nachmittag Ankunft in Altötting. Übernachtung direkt am Kapellplatz.

Donnerstag, 7. Sept.

Hl. Messe in der Gnadenkapelle und Aufenthalt am Gnadenort. Nachmittags Fahrt über Marktl, das ganz in der Nähe von Altötting, am Zusammenfluss der Salzach in den Inn liegt. Besuch des Geburtshauses und der Kirche im Heimatdorf des Hl. Vaters Benedikt XVI. Anschliessend geht die Fahrt über Linz, dann weiter südlich in die östl. Voralpen der Steiermark nach Mariazell. Hotelbezug für 2 Nächte.

Freitag, 8. Sept.

Ganzer Tag Aufenthalt, hl. Messe und Besuch am Gnadenort. Mariazell gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtstätten Mitteleuropas (vor allem der Ungarnen).

Samstag, 9. Sept.

Weiterfahrt auf dem alten Pilgerweg, der "Heiligen Strasse", über Lilienfeld, Hafnerberg, Heiligenkreuz, nach Wien. Stadtrundfahrt und Aufenthalt in der Altstadt. Nachmittags Teilnahme an der Maria Namenfeier. Ein bedeutendes, glaubensstärkendes Erlebnis mit Gottesdienst in der Stadthalle. Anschl. Fahrt nach Maria Taferl.

Sonntag, 10. Sept.

Hl. Messe in der Wallfahrtskirche. Interessante Fahrt vorbei an Salzburg, Chiemsee und Kufstein nach Hall in der Nähe von Innsbruck. Nach dem Mittagessen gelangen wir den wildromantischen Tirolerbergen entlang durch den Arlberg, zurück in unsere Heimat.


Informationen zu den Reisezielen

Wigratzbad / D

Die "Gebetsstätte Wigratzbad" des Bistums Augsburg wird im Auftrag des Diözesanbischofs geleitet. Es liegt im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz, was die europäische Dimension des Gnadenorts seit seinen Anfängen prägt. Gegründet wurde die Stätte von einer unscheinbaren Frau, Fräulein Antonie Rädler (1899-1991), während der bedrängten Zeit des Nationalsozialismus. Sie war überzeugt, dass die Entstehung des Gnadenorts auf eine direkte Initiative Gottes zurückgeht. Immer folgte sie den übernatürlichen Impulsen, die sie gnadenhaft erleben durfte. Erstes sichtbares Zeichen war eine einfache Lourdesgrotte, die 1936 errichtet wurde. Bald darauf entstand daneben die Kapelle "Maria vom Sieg", in der das bekannte Wigratzbader Gnadenbild verehrt wird. Im Zug des wachsenden Pilgerstroms wurde die 1976 eingeweihte grosse Sühnekirche "Herz Jesu und Mariä" gebaut, die den Gläubigen 1200 Sitzplätze bietet. Geplant wurde dieses Gotteshaus von Gottfried Böhm, dem bislang höchst dotierten Architekten der deutschen Nachkriegsgeschichte. 500'000 Pilger nehmen jährlich an den Veranstaltungen der Gebetsstätte teil. Im Mittelpunkt des Wallfahrtsgeschehens stehen die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie. Gebetsstunden und Sühnenächte sind geprägt von der Anbetung des Allerheiligsten und dem Rosenkranzgebet.

Altötting / D

Es zählt zu den bedeutendsten Fusspilgerorten Deutschlands. Die Gnadenkapelle, welche sich mitten auf dem Kapellplatz befindet, ist der älteste Kirchenbau des Landes mit der schwarzen Muttergottes. Nach einer alten Tradition werden beim Betrachten der schmerzhaften Rosenkranzgeheimnisse Kreuze um die Kapelle getragen, bevor die Pilger das Heiligtum betreten. Besonders eindrucksvoll sind auch die unzähligen, teils gotischen Mirakeltafeln, die einen grossen Teil der Kapellenmauer bedecken. Eine alte Chronik von 1489 berichtet, dass ein ertrunkenes, lebloses Kind aufgrund des Vertrauens seiner Mutter zur Jungfrau Maria wieder lebendig wurde. Die Pilger können nicht nur die Gnadenkapelle, sondern auch die anderen zahlreichen Kirchen besuchen. Am Kirchenplatz befinden sich die Stiftskirche mit dem "senseschwingenden Tod" von Eding, die Tillygruft, die Schatzkammer mit dem goldenen Rössl, die St. Magdalenakirche, ehem. Jesuiten-, heute Kapuzinerkirche. In der Konradskirche mit dem St. Annakloster befindet sich das Grab des hl. Pförtners Konrad von Parzham, der im Jahr 1894 starb. Er hat durch sein heiligmässiges Leben, seine Ehrfurcht und seine Liebe, ganz wesentlich zum Aufschwung und zum Gelingen der Wallfahrten nach Altötting beigetragen.

Mariazell / A

Das österreichische "Einsiedeln" - und berühmteste Marienheiligtum Österreichs. Die in der Wallfahrts-Basilika verehrte Muttergottes von Mariazell „Magna Mater Austriae“ ist die Patronin der deutschsprachigen und slawischen Völker, hauptsächlich der Ungaren. Die weithin sichtbare Basilika Mariä Geburt mit den drei Türmen prägt das Ortsbild. Mariazell wurde zum Pilgerort, als der Mönch Magnus als Einsiedler vor über 800 Jahren, am 21. Dez. 1157, eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue aus dem Stift St. Lambrecht für die Seelsorge des Hirtenvolkes hierher brachte. Der Gnadenaltar mit der Marienstatue ist, umrahmt von einem prunkvollen Silberaltar (1727), der Mittelpunkt der Basilika; er befindet sich an der Stelle, wo einst die Zelle des heiligmässigen Magnus war. Früher befand sich hier auch das Grab des Kardinal Mindszenty im linken Kirchenschiff. Die sehr bekannte und wertvolle Schatzkammer, mit Votivgaben die bis 1000 Jahre zurückreichen, kann besichtigt werden.

Wien / A

Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Heldenplatz, dem Stadtpark, Burgtheater, usw. Auf dem Rundgang durch die Innenstadt besuchen wir den Stefansdom. Besuch der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des "Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges". Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug (RSK) ist eine 1947 auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges gegründete Gebetsgemeinschaft zum Erhalt des Friedens in der Welt. Beten für den Frieden – nach diesem Wort gründete der Franziskaner P. Petrus eine Gebetsgemeinschaft, die viel Segen zu erbitten vermochte, zuerst für den ersehnten Frieden in Österreich, später über alle Grenzen hinweg. Heute gehören dem „RSK“ weltweit rund 700.000 Menschen in 132 Ländern an. „Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“ (P. Petrus / Quelle: www.rsk-ma.at) Die alljährliche Maria-Namenfeier erinnert an die Befreiung der Belagerung der Türken am 12. Sept. 1683, als die Stadt auf die Fürbitte Mariens durch die ruhmreiche, polnische Armee unter General Subiewski im letzten Augenblick gerettet werden konnte. Je nach Zeit evtl. Besuch der Kirche St. Maria am Gestade wo der Stadtpatron Wiens, hl. Clemens Maria Hofbauer seine letzte Ruhestätte fand.