Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Marienfried - Augsburg - Kaufbeuren

3 Tage

18. - 20. August 2006

Reiseroute

Wigratzbad - Marienfried - Augsburg - Kaufbeuren

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 18. Aug.

Fahrt ab den verschiedenen Einsteigeorten nach Wigratzbad. Nach dem Mittagessen Fahrt durch das alpenländische Allgäu, nach Marienfried. Zweimalige Übernachtung im Pilgerhaus. Nach dem frühen Nachtessen, gem. Rosenkranzgebet und hl. Messe in der Wallfahrtskirche, Lichterprozession, Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung.

Samstag, 19. Aug.

Den ganzen Tag Aufenthalt am Gnadenort.

Sonntag, 20. Aug.

Im volkstümlichen Bayern erreichen wir das Städtchen Kaufbeuren. In der Klosterkirche feiern wir hl. Messe am Schrein der hl. Crescentia (Stadtpatronin). Führung durch das Kloster, wo die Heilige gelebt und gewirkt hat. Im Klostermuseum ist ihr interessantes Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Nach dem Mittagessen, Rückreise zu unseren Einsteigeorten.


Informationen zu den Reisezielen

Marienfried / D

Marienfried gehört zum Markt Pfaffenhofen/Roth, Kreis Neu-Ulm. Im Kriegsjahr 1944 legte die Pfarrei St. Martin ein Gelübde ab: Wenn die Pfarrgemeinde von den Kriegsschäden verschont bleibt, bauen wir der Gottesmutter zum Dank eine Kapelle. Das ist die erste Wurzel von Marienfried. Eine Gruppe Schönstatt-Mädchenjugend hat dieses Gelöbnis aufgegriffen. Sie wollte der Dreimal Wunderbaren Mutter opfernd und betend einen Thron für ihr Gnadenwirken bereiten (zweite Wurzel). Am 18. Mai 1947 wurde die Marienfriedkapelle mit bischöflicher Genehmigung geweiht. Sie erhielt den Titel: "Dreimal Wunderbare Mutter und Mittlerin der Gnaden". Am 4. Juli 1995 hat der Augsburger Diözesanbischof Marienfried als Kirchenstiftung errichtet und dieser Gebetsstätte den schönen Namen "Maria, Mutter der Kirche" verliehen. Er sagt dazu: "Mein Herzenswunsch ist es, dass die Mutter Jesu in Marienfried immer als Mutter der Kirche verehrt wird." In Marienfried finden Sie u.a.: Gnadenkapelle, Marienfriedkirche, Lourdes- und Fatima-Grotte, Rosenkranzweg, Immaculata-Weg und Kreuzweg.

Augsburg / D

Die Stadt zählt nebst Trier und Köln zu den ältesten Deutschlands. Die Siedlung Augsburg, Hauptstadt der Provinz Rätien, entstand um 15 v. Chr. aus dem Militärlager Augusta Vindelicorum, das den Namen von Kaiser Augustus erhielt. Die „via Claudia“ verband die Stadt mit Verona. Diese günstige Verkehrslage förderte die Entwicklung von Handel und Industrie. Mauerring und Türme schützten die wichtige Handelsstadt, die mit Italien und bis zum Orient Handel betrieb. Die Fugger und Welser zählten im 15. und 16. Jahrhundert zu den reichsten Fernkaufleuten der Erde. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu sehen, z.B. die Fuggerhäuser, der goldene Saal, usw. Wir besuchen den Dom, wo sich Reliquien der frühchristlichen Märtyrin, der hl. Afra und des hl. Bischof Ulrich befinden. Der hl. Ulrich bewahrte die Stadt 955 vor einem Ungarn-Einfall. In selbstloser Weise sorgte er für Kranke und Bedürftige und gründete ein Armenhospiz. Er führte ein heiligmässiges und genügsames Leben. Viermal pilgerte er nach Rom.

Kaufbeuren / D

Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, wie sie nach dem Eintritt in das Kloster hiess, wichtige Aufgaben und wurde schliesslich 1741 zur Oberin gewählt. Sie führte die Gemeinschaft mit Tatkraft und Umsicht und wirkte stark nach aussen. Kleine Leute wandten sich ebenso an sie wie etwa die bayerische Kurfürstin Maria Amalia usw. Mit dem Tod von Crescentia Höss am 5. April 1744 setzte ein unablässiger Pilgerstrom ein, der Kaufbeuren für lange Zeit zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens in Schwaben machte. Bis zu siebzigtausend Menschen kamen in manchen Jahren, um am Grab von Sr. Crescentia zu beten. Ihre Heiligsprechung am 25. Nov. 2001 war eine Bestätigung ihrer bis heute anhaltenden Verehrung. Im Kloster-Museum ist das interessante Leben und Wirken der Heiligen auf eindrückliche Weise dokumentiet. Prunkstück ist das sog. wächserne Mädele, ein Meisterstück der Wachsbildnerei aus dem Jahr 1778. Ein perfektes Abbild der Maria Anna Bruggmaier, der vollständig von Epilepsie geheilten Tochter des reichen Bräumeisters von Fürstenfeldbruck.

Wigratzbad / D

Die "Gebetsstätte Wigratzbad" des Bistums Augsburg wird im Auftrag des Diözesanbischofs geleitet. Es liegt im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz, was die europäische Dimension des Gnadenorts seit seinen Anfängen prägt. Gegründet wurde die Stätte von einer unscheinbaren Frau, Fräulein Antonie Rädler (1899-1991), während der bedrängten Zeit des Nationalsozialismus. Sie war überzeugt, dass die Entstehung des Gnadenorts auf eine direkte Initiative Gottes zurückgeht. Immer folgte sie den übernatürlichen Impulsen, die sie gnadenhaft erleben durfte. Erstes sichtbares Zeichen war eine einfache Lourdesgrotte, die 1936 errichtet wurde. Bald darauf entstand daneben die Kapelle "Maria vom Sieg", in der das bekannte Wigratzbader Gnadenbild verehrt wird. Im Zug des wachsenden Pilgerstroms wurde die 1976 eingeweihte grosse Sühnekirche "Herz Jesu und Mariä" gebaut, die den Gläubigen 1200 Sitzplätze bietet. Geplant wurde dieses Gotteshaus von Gottfried Böhm, dem bislang höchst dotierten Architekten der deutschen Nachkriegsgeschichte. 500'000 Pilger nehmen jährlich an den Veranstaltungen der Gebetsstätte teil. Im Mittelpunkt des Wallfahrtsgeschehens stehen die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie. Gebetsstunden und Sühnenächte sind geprägt von der Anbetung des Allerheiligsten und dem Rosenkranzgebet.