Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

La Salette - Turin - Mesero - Grande Chartreuse

4 Tage

3. - 6. August 2006

Reiseroute

Grande Chartreuse - La Salette - Turin - Mesero

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 3. Aug.

Hl. Messe in der Westschweiz. Mittagslunch aus dem Car. Im Tal der Isère fahren wir auf das Gebirge der Chartreuse, zur 961 m ü. M. gelegenen Grande Chartreuse, Gründungsort der Kartäuser, Hl. Messe und Besuch des Kloster-Museums. Nachmittags fahren wir an Chambéry, dem ehem. Sitz der Erzherzöge von Savoyen vorbei und kommen über Grenoble auf die berühmte Route Napoleon. In atemberaubender Bergwelt (1800 m ü.M.) erreichen wir den einmaligen Wallfahrtsort La Salette. Zweimalige Übernachtung im Pilgerhaus.

Freitag, 4. Aug.

Ganzer Tag Aufenthalt am Gnadenort.

Samstag, 5. Aug.

Frühzeitig verlassen wir La Salette und fahren über Briançon, die höchstgelegene Stadt Frankreichs und überqueren den durch die „Tour de France“ berühmten Col de Montgenèvre (1854 m.ü.M.). Wir verlassen das franz. Grenzgebirge und fahren durch die Bergtäler des Piemont. Gegen Mittag Ankunft im Zentrum der Salesianer-Missionare in Turin, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Übernachtung im Pilgerhaus am Stadtrand von Turin.

Sonntag, 6. Aug.

Westlich von Mailand besuchen wir den Ort Mesero mit dem Grab der hl. Gianna Beretta Molla. Andacht zum Schutz des ungeborenen Lebens. Nachmittags kehren wir über Mailand und den Gotthard in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

La Salette / F

Der Ort zählt mit Lourdes und Fatima zu den bekanntesten marianischen Erscheinungsstätten der Welt. Am 19. September 1846 weiden zwei Hirtenkinder, Maximin und Melanie, ihre Herden hoch über dem Dorf La Salette auf den Weideplätzen. Unerwartet sehen sie über dem Stein, auf dem sie eben noch schliefen, eine geheimnisvolle Feuerkugel schweben. Im Gefunkel des Lichtes erscheinen zwei Hände, in den Händen aber verbirgt sich ein Gesicht. Eine Frau voll Hoheit und Majestät und doch voll Mütterlichkeit steht vor ihnen. Sie trägt ein Sonnengewand, auf dem zahllose Sterne strahlen. Das edle Antlitz der Frau ist von einer Anmut, die kein Künstler je nachbilden kann. Es leuchtet im hellsten Glanz. Sie wendet sich den Kindern zu, die unbeweglich stehen und kein Auge von ihr wenden können. Sie spricht mit den Kindern und gibt ihnen eine für die ganze Welt wichtige Botschaft. An der Erscheinungsstelle befindet sich eine Quelle, die seit damals ununterbrochen fliesst.

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Grande Chartreuse / F

Der hl. Bruno lebte hier 6 Jahre lang in diesem Kloster, das er mit einigen Mitbrüdern im Jahr 1084 errichtete, bevor er von Papst Urban II. als Ratgeber nach Rom gerufen wurde. Im Klosterkomplex ist ein grossartiges Museum eingerichtet, das die Entstehung und Geschichte des Klosterlebens der Karthäuser, eindrücklich dokumentiert.

Mesero / I

Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. Okt. 1922 als 10. von insgesamt 13 Kindern in Magenta geboren, wuchs in Geborgenheit einer christlichen Familie auf, aber verlor schon früh ihre Eltern. Sie war begeisterte kath. Jugendführerin. Bereits 1949 schloss sie ihr Medizinstudium ab und wurde Doktor der Medizin. 1955 heiratete sie Pietro Molla, den Fabrikdirektor der "Jaffa" mit über 3500 Beschäftigten. Die glückliche Ehe schenkte ihr einen Sohn und drei Mädchen. Während der Schwangerschaft des 4. Kindes, Gianna Emanuela, entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter. Trotz der grossen Probleme, die ihr Leben und das Leben des Kindes bedrohten, willigte Gianna nicht zur Beendigung der Schwangerschaft und zur Entfernung der Gebärmutter ein! Die Aerzte kamen der Bitte von Gianna zur risikoreichen Operation nach, um nur den Tumor zu entfernen. Sie überliess alles der Vorsehung Gottes: "Gott wird sorgen. Wie er will, so soll es geschehen!" Da bin ich, um zu sterben. Hauptsache es geht dem Kind gut, auf mich kommt es nicht an!" Am 20. April 1962 kam die kleine Gianna Emanuela gesund zur Welt, die heute, wie ihre Mutter Ärztin ist. Eine Woche nach der Entbindung starb Gianna. Am 16. Mai 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II, in Gegenwart ihres Ehemannes und all ihrer glücklichen Kinder heilig gesprochen. (Buch: "Freude der Liebe" ISBN 3-901297-10-3.) Wir wollen an diesem Ort inständig für das ungeborene Leben beten.