Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Würzburg - Vierzehnheiligen - Konnersreuth - Kaufbeuren

4 Tage

29. Juli - 1. August 2006

Reiseroute

Kaufbeuren - Konnersreuth - Waldsassen - Tirschenreuth - Vierzehnheiligen - Würzburg

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 29. Juli

Über unsere Zusteigeorte in Richtung Ostschweiz verlassen wir unser Land. Im volkstümlichen Bayern erreichen wir das Städtchen Kaufbeuren. In der Klosterkirche feiern wir hl. Messe am Schrein der hl. Crescentia (Stadtpatronin). Führung durch das Kloster, wo die Heilige gelebt und gewirkt hat. Im Klostermuseum ist ihr interessantes Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Nach dem Mittagessen, Weiterfahrt über München und Regensburg. Ganz in der Nähe der tschechischen Grenze erreichen wir am Abend Konnersreuth. Hotelbezug für 2 Nächte.

Sonntag, 30. Juli

Im Wohnhaus der stigmatisierten Therese Neumann gewinnen wir Einblick in ihr eindrückliches und mystisches Leben und Wirken. Grabbesuch auf dem Friedhof. Nach der hl. Messe und dem Mittagessen, Besuch der herrlichen Dreifaltigkeits-Kirche in Waldsassen. Möglichkeit zur Teilnahme an der Führung durch die Kloster-Bibliothek, wo ein berühmter Schnitzer in Holz-Figuren die verschiedenen Charakter-Eigenschaften der Menschen allegorisch, einzigartig dargestellt hat. Fahrt zur schönen Pilgerkirche in Tirschenreuth. Rückfahrt nach Konnersreuth.

Montag, 31. Juli

Auf der Panoramastrasse fahren wir durch die Fränkische Schweiz nach Vierzehnheiligen. Nachmittags Besuch und Möglichkeit zur Teilname an der Führung in der einmalig schönen Wallfahrtskirche der 14 Nothelfer. Übernachtung im Pilgerhaus.

Dienstag, 1. Aug.

Frühzeitige Abreise nach Würzburg. Wir besuchen die berühmte Marienburg, wo der hl. Kilian (irischer Mönch) mit seinen Gefährten das Martyrium erlitten hat. Auf dem Burgfelsen geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Nachmittags Fahrt über Ulm, bei St. Margrethen kehren wir in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Vierzehnheiligen / D

Zu der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen" bei Lichtenfells (auch 14 Nothelfer genannt), gehören die Heiligen Christophorus, Georg, Erasmus, Blasius, Dionisius, Cyrianus, Pantaleon, Achatius, Eustachius, Vitus, Ägidius sowie Barbara, Margaretha und Katharina. Die Geschichte des Wallfahrtsortes geht auf 3 Erscheinungen zurück, welche dem Schäfer Hermann Leicht (1445 und 46) zuteil wurden. Er sah ein Kind mit einem roten Kreuz auf der Brust, umgeben von 14 anderen Kindern, welche von ihm den Bau einer Kapelle verlangten. Als dann im gleichen Jahre 1446 eine todkranke Frau durch die Anrufung der 14 Heiligen gesund wurde, hat man im selben Jahr mit dem Bau einer Kapelle begonnen. Vierzehnheiligen liegt im Erzbistum Bamberg.

Konnersreuth / D

Im Elternhaus-Museum ist das mystische Sühneleiden der stigmatisierten Therese Neumann, die 36 Jahre lang nur von der täglichen Hl. Kommunion lebte, eindrücklich dokumentiert. In der Fastenzeit 1926 stellten sich unerklärliche Phänomene ein: Es traten an den Händen, an den Füssen und an der Seite Stigmata auf, die bis zu ihrem Tod nicht mehr vergingen. Sie hatte Visionen über das Leben, Leiden und Sterben Jesu, das sie selber miterlebt und mitgelitten hat. 2005 wurde ihr Seligsprechungsprozess feierlich eröffnet.

Kaufbeuren / D

Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, wie sie nach dem Eintritt in das Kloster hiess, wichtige Aufgaben und wurde schliesslich 1741 zur Oberin gewählt. Sie führte die Gemeinschaft mit Tatkraft und Umsicht und wirkte stark nach aussen. Kleine Leute wandten sich ebenso an sie wie etwa die bayerische Kurfürstin Maria Amalia usw. Mit dem Tod von Crescentia Höss am 5. April 1744 setzte ein unablässiger Pilgerstrom ein, der Kaufbeuren für lange Zeit zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens in Schwaben machte. Bis zu siebzigtausend Menschen kamen in manchen Jahren, um am Grab von Sr. Crescentia zu beten. Ihre Heiligsprechung am 25. Nov. 2001 war eine Bestätigung ihrer bis heute anhaltenden Verehrung. Im Kloster-Museum ist das interessante Leben und Wirken der Heiligen auf eindrückliche Weise dokumentiet. Prunkstück ist das sog. wächserne Mädele, ein Meisterstück der Wachsbildnerei aus dem Jahr 1778. Ein perfektes Abbild der Maria Anna Bruggmaier, der vollständig von Epilepsie geheilten Tochter des reichen Bräumeisters von Fürstenfeldbruck.