Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Altötting - München - Traunkirchen

5 Tage

14. - 18. Juni 2006

Reiseroute

Feldkirch - Traunkirchen - Altötting - München

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mittwoch, 14. Juni

Fahrt nach Feldkirch im Vorarlberg. Hl. Messe im Kapuzinerkloster und anschl. Segen mit der Kopfreliquie des hl. Fidelis - Patron der Kopfleidenden. Mittagslunch aus dem Car. Nachmittags Fahrt über Kufstein und Salzburg nach Traunkirchen am wunderschönen Traunsee. Hotelübernachtung.

Fronleichnam, 15. Juni

Die Pfarrkirche Mariä Krönung beherbergt die berühmte Fischerkanzel mit der Darstellung des Fischzugs Petri (1753). Nach der hl. Messe Teilnahme an der beeindruckenden Fronleichnams-Prozession. Nachmittags Kirchen- und Klosterführung. Möglichkeit zu einer individuellen Schiffahrt zum malerischen Dorf Karbach, das nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Das festliche Abendessen wird mit traditioneller Zithermusik umrahmt.

Freitag, 16. Juni

Fahrt durch herrliche Weidelandschaft, am Höllengebirge vorbei zum Attersee und Mondsee. Im Ort besuchen wir die weltberühmte Kirche, in der die Hochzeit im Film der Trapp-Familie „Sound of Music“ gedreht wurde. Weiterfahrt nach Salzburg. Stadtführung u.a. in Bezug auf 250 Jahre seit der Geburt von Wolfgang Amadeus Mozart. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Fahrt entlang der Salzach nach Oberndorf. Hier wurde das bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht“ komponiert und uraufgeführt. Gegen Abend Ankunft in Altötting. Hotelbezug für 2 Nächte beim Kapellplatz.

Samstag, 17. Juni

Ganzer Tag Aufenthalt am Gnadenort.

Sonntag, 18. Juni

Direkte Fahrt nach München. Besuch der Bürgersaalkirche mit dem Grab des sel. Rupert Mayer, Spaziergang durch die Hauptgasse zum Marienplatz. Bereichet kehren wir gegen Abend in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Altötting / D

Es zählt zu den bedeutendsten Fusspilgerorten Deutschlands. Die Gnadenkapelle, welche sich mitten auf dem Kapellplatz befindet, ist der älteste Kirchenbau des Landes mit der schwarzen Muttergottes. Nach einer alten Tradition werden beim Betrachten der schmerzhaften Rosenkranzgeheimnisse Kreuze um die Kapelle getragen, bevor die Pilger das Heiligtum betreten. Besonders eindrucksvoll sind auch die unzähligen, teils gotischen Mirakeltafeln, die einen grossen Teil der Kapellenmauer bedecken. Eine alte Chronik von 1489 berichtet, dass ein ertrunkenes, lebloses Kind aufgrund des Vertrauens seiner Mutter zur Jungfrau Maria wieder lebendig wurde. Die Pilger können nicht nur die Gnadenkapelle, sondern auch die anderen zahlreichen Kirchen besuchen. Am Kirchenplatz befinden sich die Stiftskirche mit dem "senseschwingenden Tod" von Eding, die Tillygruft, die Schatzkammer mit dem goldenen Rössl, die St. Magdalenakirche, ehem. Jesuiten-, heute Kapuzinerkirche. In der Konradskirche mit dem St. Annakloster befindet sich das Grab des hl. Pförtners Konrad von Parzham, der im Jahr 1894 starb. Er hat durch sein heiligmässiges Leben, seine Ehrfurcht und seine Liebe, ganz wesentlich zum Aufschwung und zum Gelingen der Wallfahrten nach Altötting beigetragen.

München / D

In der Bürgersaalkirche befindet sich das Grab des sel. Jesuitenpaters Rupert Mayer. Er wurde am 23.01.1876 in Stuttgart geboren. Im ersten Weltkrieg war er Feldseelsorger und verlor bei einem Angriff das linke Bein. Nach dem 1. Weltkrieg widmete er sich ganz der Männerseelsorge. Unerschrocken trat er bei seinen Predigten gegen den Nationalsozialismus und Antisemitismus auf. Dafür wurde er nach der Machtübernahme Hitlers immer wieder festgenommen und aufs schärfste verhört, dann in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Gesundheitlich völlig zerstört wies man ihn dort in die Abtei Ettal, wo er 4 Jahre gezwungen war, unter Hausarrest und absolut von der Aussenwelt abgeschnitten zu leben. Pater Rupert Mayer starb an Allerheiligen 1945 während seiner Predigt stehend, nachdem er dreimal seine letzten Worte „der Herr...„ wiederholte: Die Gläubigen mussten den Priester (mit der Beinprotese) aufrecht stehend wegtragen. Man sagt: „Pater Rupert Mayer ist in seinem Leben nie umgefallen, nicht einmal beim sterben!“