Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Ukraine - Polen - Ungarn - Kiew - Lemberg - Krakau - Budapest

11 Tage

10. - 20. Juni 2006

Reiseroute

Wieskirche - Oberammergau - Krakau - Lagiewniki - Ukraine - Kiew - Lemberg - Gödöllö - Budapest - Maria Taferl -

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 10. Juni

Wir verlassen das Bodenseegebiet und gelangen ins Allgäu. Einzigartige Fahrt auf der Hochalpenstrasse über Kempten, Füssen und Neuschwanstein. Mittagslunch aus dem Car. Nachmittags erreichen wir die berühmte Wieskirche. Hl. Messe und Führung. Nach dem Weg Richtung Bad Tölz Zwischenhalt in Oberammergau. Hotelübernachtung in der Nähe von Rosenheim.

Sonntag, 11. Juni

Fahrt zum Kloster Weyarn. Zusammentreffen der Gruppe vom Hilfswerk „Kirche für den Osten - Deutschland“. Für uns Schweizer ist es eine grosse Freude, zusammen auch mit Mitgliedern und Wohltätern der Familie Mariens diese Reise in die Ukraine antreten zu können. Sie haben den Wiederaufbau vieler Kirchen im Osten, durch materielle und finanzielle Hilfe ermöglicht. Weiterfahrt über Salzburg, Linz und der schönen Donau entlang durch das Nibelungengau nach Tschechien. Über Brünn erreichen wir am Nachmittag Polen und kommen am Abend nach Krakau, zur ehemaligen Hauptstadt Polens und Stadt der Könige. Übernachtung im Koster der hl. Faustina.

Montag, 12. Juni

Besuch und hl. Messe im Kloster Lagiewniki, in dem die hl. Sr. Maria Faustina lebte und 1938 mit 33 Jahren starb. Weiterfahrt nach Osten, über Tarnow und die poln. Grenze in die Ukraine. Die unendlichen bis zum Horizont reichenden Ebenen und Felder der ehem. Kornkammer Europas sind sehr beeindruckend. Mittagessen fakultativ. Am späteren Nachmittag Ankunft in Ternopil. Übernachtung.

Dienstag, 13. Juni

Wir fahren zum „kleinen Lourdes der Ukraine“ nach Sarvanizja. Das marianische Heiligtum ist das Zentrum der griechisch-katholischen Kirche. Hier feiern wir den ersten Gottesdienst im byzantinisch-slawischen Ritus. Während der kommunistischen Herrschaft, besonders in der Verfolgungszeit, war hier der Versammlungsort der Gläubigen. Das Heiligtum wurde erst vor kurzem wieder neu aufgebaut. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Kiew. Abends Ankunft, Hotelbezug für 4 Nächte.

Mittwoch, 14. Juni

Gelegenheit zur Teilnahme an der orth. Liturgie. Besuch des Lawra Höhlenklosters (Wiege des christl. Glaubens der Ukraine). Stadtrundfahrt. Dreifaltigkeits-Kloster des hl. Jonas, Maria-Darstellungs-Kloster, Sofienkathedrale (1038), Wladimir-Kathedrale (Grab der hl. Barbara), Askold-Grab (griech. kath. Pfarrei). Hl. Messe bei den Karmelitern. Besuch im Zentrum „Triumph des Herzens“ in Kiew (staatl. anerkannte internationale humanitäre Hilfsorganisation von „Pro Deo et Fratribus – Familie Mariens“. Besichtigung der Sanitätsstation und der ökumenischen Druckerei, Übernachtung.

Fronleichnam, 15. Juni

Hl. Messe in der kath. Kathedrale St. Alexander. Über den Dniepr verlassen wir Kiew und fahren in nordöstlicher Richtung nach Tschernigiv. Wallfahrt zum Grab des hl. Feodosius (Theodor) und in die Dreifaltigkeits-Kathedrale, wo sich auch Reliquien des hl. Lawrentii befinden. Sitz des orth. Erzbischofs. Auf der Rückfahrt besuchen wir Priluki, das orth. Frauenkloster – eine „Oase des Friedens“. Das berühmte Gustinski-Kloster wird regelmässig von „Triumph des Herzens“ unterstützt. Nachtessen im Kloster. Zusammentreffen mit der Äbtissin Vera und den Klosterfrauen. Erholung in der Natur. Rückfahrt nach Kiew, Übernachtung.

Freitag, 16. Juni

Teilnahme am Fest-Gottesdienst zur Einweihung des „Beth-Myriam“ Heims für Strassenkinder, das von der Familie Mariens gegründet wurde. Besuch der Tagesstätte für die Strassenkinder. Besichtigung der Kiewer Altstadt, Andreaskirche, Desjatinajakirche (989), Wladimiranhöhe, das neu erbaute Michaelkloster mit Seminar (ukrain. Patriarchat), Denkmal des Fürsten Wladimir, Goldenes Tor (1038). Besichtigung des alten „Podol“, Florowkloster, Markt, Kontraktplatz, Ilinskajakirche, Abendessen, Übernachtung.

Samstag, 17. Juni

Frühmorgens hl. Messe im ersten Karmel der Ukraine. Abschied von den Schwestern der Familie Mariens der Miterlöserin und von unserem liebenswürdigen Pilgerleiter P. Rolf Philipp Schönenberger. Wir verlassen Kiew, das Herz der Ukraine, und fahren wieder westwärts. Mittagessen fakultativ. Seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Kolchosen, sind die riesigen Felder trotz fruchtbarem Boden zum grössten Teil unbestellt. Übernachtung in Lemberg.

Sonntag, 18. Juni

Hl. Messe in der Kathedrale des mit Rom uniierten Bischofs von Lemberg. Anschl. Weiterfahrt Richtung Süden. Gegen Mittag erreichen wir die östlichen Karpaten der Ukraine und verlassen das fruchtbare „Land der schwarzen Erde“ nach Ungarn. Mittagslunch. Gegen Abend erreichen wir östlich von Budapest Gödöllö. Besuch der Wallfahrtskirche u. lb. Frau v. Einsiedeln die auch die Schwarze Madonna der Ungaren ist. Übernachtung im Pilgerhaus.

Montag, 19. Juni

Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Hauptstadt Budapest. Geführte Stadtrundfahrt, Besuch der Kathedrale mit dem Grab des hl. Stefan, König von Ungarn. Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach Österreich. Übernachtung im Marienwallfahrtsort Maria Taferl.

Dienstag, 20. Juni

Hl. Messe in der Wallfahrtskirche. Interessante Fahrt vorbei an Salzburg, Chiemsee zum Kloster Weyarn. Leider verlassen uns hier schon unsere liebgewonnenen deutschen Mitpilger. Nach dem Mittagessen gelangen wir über Kufstein und Innsbruck, den wildromantischen Tirolerbergen entlang durch den Arlberg zurück in unsere Heimat.


Informationen zu den Reisezielen

Kiew (Ukraine)

Während unseres Aufenthaltes in Kiew werden wir der Liturgie im byzantinischen Ritus beiwohnen. Hl. Messe in der Kathedrale St. Alexander. Stadtbesichtigung: das neuerbaute Michaelskloster (ukrain. orth. Patriarchat), Wladimir-Denkmal und Sofienkathedrale (1038) usw. Anschliessend Besuch im Zentrum von "Triumph des Herzens" in Kiew (staatl. anerkannte internationale humanitäre Hilfsorganisation von Pro Deo et Fratribus - Familie Mariens). Mittagessen in der Mensa für die Armen und Zusammentreffen mit Kindern und Mitarbeitern. Besuch des Strassenkinder-Zentrums. Besuch der Heiligtümer Kiews: obere und untere Lawra (Höhlen - Kloster mit 118 Heiligen), Wiege des christl. Glaubens der Ukraine. Maria-Darstellungs- Kloster mit der neuen wundertätigen Ikone der Gottesmutter "Schau auf die Demut deiner Magd". Die griech. kath. Pfarrei über dem Askold-Grab und das Maria Schutz und Fürbitte-Kloster. Je nach Zeit, Besuch der Andreas-Kirche und Kathedrale des hl. Wladimir mit den Reliquien der hl. Barbara, oder Besuch der poln. Kirche des hl. Nikolaus, oder in Swjatoschino am Stadtrand, Besuch der einzigen kath. Kirche Kiews während der Sowjet-Herrschaft.

Krakau / PL

Die ehemalige goldene Hauptstadt Polens, und die Stadt der Könige. Wir sehen den Wawel (Schloss der Jagelonenkönige) mit der Krönungskirche, dem Sarkophag des hl. Stanislaus und der hl. Hedwig v. Schlesien, dem Sigismund-Turm mit der grössten Glocke Polens (11 Tonnen). In der Altstadt befindet sich der grosse, sehr berühmte Marktplatz, eingerahmt vom Rathaus und der gotischen Marienkirche mit dem weltbekannten Flügelaltar von Veith Stoss. Wir haben Zeit, auf dem Marktplatz einen Kaffee zu trinken und der berühmten Stundenmelodie "Hejnal" von der Marienkirche zu lauschen oder auch ein schönes Andenken zu kaufen. Wir besuchen das nahegelegene Kloster Lagiewniki, in dem Sr. Maria Faustina lebte und 1938 mit 33 Jahren starb. Sie wurde am 30. April 2000 vom Hl. Vater in Rom heilig gesprochen. Diese grosse Opfer- und Sühneseele ist zu den grossen Mystikern und Sehern einzureihen. Durch Christus wurde sie zur Botin der göttlichen Barmherzigkeit berufen. In der Kapelle können wir das bekannte Gnadenbild Jesu sehen, welches Sr. Faustina im Auftrag Jesu malen liess und von dem Jesus wünscht, dass es in allen Häusern verehrt wird.

Budapest / H

Auf der Stadtrundfahrt sehen wir die Zitadelle mit dem Freiheitsdenkmal, die Burg Vajdahunyad, die Fischerbastei, den Heldenplatz, die Margaretheninsel und - brücke, Opernhaus usw. Sehr interessant ist die Matthiaskirche, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt. Im Jahre 1867 wurden hier Kaiser Franz Joseph I. von Oesterreich und seine Gemahlin Elisabeth („Sissi“) gekrönt. Damals erklang die berühmte Krönungsmesse des Komponisten Franz Liszt. Besuch der St. Stephansbasilika (Grab des hl. Königs Stephan). Besuch der Kirche Maria Remete mit u. lb. Frau v. Einsiedeln.