Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Schönstatt - St. Odilienberg - Luxembourg - Trier

4 Tage

25. - 28. Mai 2006

Reiseroute

Luxembourg - Trier - St. Odilienberg

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 25. Mai (Himmelfahrt)

Wir verlassen unser Land in Basel und kommen ins schöne Elsass, über Strasbourg und Metz erreichen wir um die Mittagszeit Luxembourg. Mittagslunch aus dem Car. Hl. Messe in der Kathedrale, beim Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“, der „Gottesmutter von Luxemburg“. Stadtbesichtigung. Gegen Abend Weiterfahrt ins Saarland nach Trier. Zimmerbezug im Pilgerhaus.

Freitag, 26. Mai

Stadtrundfahrt und Besuch wichtiger hl. Stätten in Trier. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Fahrt durch das Weingebiet der Mosel. An der Rheinmündung erreichen wir Schönstatt bei Koblenz-Vallendar. Zweimalige Übernachtung im Pilgerhaus.

Samstag, 27. Mai

Besuch der Gnadenstätte der "dreimal wunderbaren Muttergottes" von Schönstatt, das sogenannte Urheiligtum, wo sich P. Jos. Kentenich mit seinen ersten Bündnisgefährten der Muttergottes geweiht hat. Fahrt auf Berg Schönstatt zur Dreifaltigkeitskirche, in der sich das Grab von P. Josef Kentenich, des Gründers der internationalen Schönstattbewegung, befindet.

Sonntag, 28. Mai

Frühzeitige Fahrt über Strassburg nach St. Odilienberg. Besuch des Gnadenortes. Nach dem Mittagessen kehren wir mit unvergesslichen Erlebnissen durchs schöne Elsass in unsere Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Schönstatt / D

Wir besuchen die Kapelle, Urheiligtum genannt, der Schönstatt-Bewegung, die Pater Joseph Kentenich gegründet hat. Hier sind auch 2 Bündnisgefährten des Gründers begraben, die während der Nazi-Herrschaft von der Gestapo hingerichtet wurden. P. Kentenich: 1885 geboren, 1910 zum Priester geweiht, 1941 - 45 Gefangener der Gestapo in Koblenz und Dachau, 1948-51 mehrere Weltreisen, während der kirchlichen Prüfung Schönstatts Deutschenseelsorger in Milwaukee (USA) 1952 - 65. Auch deshalb wurden die Schönstätter-Marienschwestern, die schon seit 1949 in Amerika waren noch bekannter, und die ganze Schönstatt-Bewegung gut vertreten. 1968 starb P. Joseph Kentenich im Rufe der Heiligkeit.

St. Odilienberg / F

Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb töten wollte. Die Herzogin aber brachte es zu Verwandten, die dem Herzog nicht bekannt waren. Diese hatten den neuen christlichen Glauben angenommen und tauften das schon herangewachsene Mädchen, worauf es geheilt wurde. Als der Vater dies erfuhr, holte er seine Herzogs-Tochter auf das Schloss zurück. Bald bekannte auch er sich zum christlichen Glauben und liess sich taufen. Um 690 gründete die Herzogstochter mit ihrem Vater auf ihrer Hohenburg bei Barr das später nach ihr benannte (Augustiner) Chorfrauenstift Odilienberg, dessen 1. Äbtissin sie wurde. Die Verehrung der Patronin der Augenleidenden und die Wallfahrt zu ihrem Grab verbreiteten sich seit dem 9. Jh. in weite Teile Europas. Hier halten Männer, auch solche die am Passionsspiel in Masevaux mitmachen, ständige Anbetung. Die Pilger waschen sich die Augen mit dem Wasser der heilkräftigen Odilienquelle auf dem Odilienberg. Viele haben schon Linderung oder Heilung erfahren.

Luxemburg

Beschreibung folgt

Trier / D

Das „altdeutsche Rom" ist Ausgangspunkt für die Verbreitung des Christentums im Norden. Besuch der St. Matthiaskirche, wo die Gebeine des hl. Apostels Matthias (Nachfolge-Apostel des Judas Iskariot) ruhen. Im Dom wird der ungenähte Leibrock (Tunica) unseres Herrn aufbewahrt, den Jesus auf dem letzten Weg zum Kreuz getragen hat. Die letzten Schaustellungen der Tunica waren 1959, 1996 und 2000; mehrere Millionen Pilger besuchten die alte Kaiserstadt. In der Domschatzkammer wird auch ein Nagel des hl. Kreuzes Christi und eine Sandale aufbewahrt.