Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Venedig - Padua - Schio - Spiazzi

5 Tage

17. - 21. April 2006

Reiseroute

Sotto il Monte - Spiazzi - Padua - Venedig - Schio - Montichiari

Geistliche Leitung / Begleitung:

Preise

Fahrpreis inkl. Eintritt Passionsspiel und Mittagessen

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Ostermontag, 17. April

Über unsere Einladestationen kommen wir ins Tessin, hl. Messe. Mittagslunch aus dem Car. Durch die Lombardei und Mailand kommen wir in die Nähe vom Garda-See und erreichen am Nachmittag das berühmte Felsenkloster Spiazzi. Übernachtung im Pilgerhotel.

Dienstag, 18. April

Besuch des einmaligen Pilgerortes der gekrönten Schmerzensmutter von Spiazzi. Nachmittags Ankunft in Padua. Bezug unserer Unterkunft direkt bei der Antonius-Basilika. Zweimalige Übernachtung.

Mittwoch, 19. April

Ausflug nach Venedig. Mittagessen fakultativ. Am Nachmittag Rückkehr nach Padua.

Donnerstag, 20. April

Wir besuchen das Kapuzinerkloster des hl. Beichtvaters Leopold Mandic. Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Reise fort und erreichen am Nachmittag Schio. Hotel-Bezug. Aufenthalt in S. Martino di Schio. Betrachtung und Gebet. Auf dem Friedhof besuchen wir das Grab von Renato Baron.

Freitag, 21. April

Besuch und hl. Messe im Kloster der Canossianerinnen in Schio. Die hl. Sr. Giuseppina Bakhita ruht in einem Glasschrein unter dem Altar. Auf dem Heimweg machen wir einen Zwischenhalt in Montichiari. Nach dem Mittagessen kehren wir gestärkt von dieser Pilgerfahrt zu den Ausgangsorten zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Venedig / I

Die Stadt ist auf 117 Inseln erbaut und zählt 150 Kanäle und 400 Brücken. Der Canal Grande als Hauptverkehrsader windet sich durch das historische Herz Venedigs. Seit Jahrhunderten sind die Gondeln das Wahrzeichen der Stadt, die wohl anmutigste Art der Fortbewegung. Mittelpunkt des öffentlichen Lebens ist die Piazza San Marco, der Markusplatz. Vom Busparkplatz aus fährt ein Boot direkt zum Markusplatz, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Im 9. Jh. wurde hier die Markuskirche genau über dem Grab des hl. Evangelisten Markus erbaut. Der hl. Markus ist der Stadtpatron Venedigs und sein Attribut, der Löwe, das Wappentier der Republik). In Venedig findet man unzählige Kirchen, wo die Reliquien vieler Heiligen ruhen, z. B. die Reliquien des hl. Rochus (S. Rocco) von Montpellier, und der hl. Lucia von Sizilien.

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Schio / I

Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst Joh. Paul II an der Heiligsprechung am 1. Okt. 2000). Im südwestlichen Gebiet des Sudan wurde sie in Olgossa 1869 geboren. Die Familie von Bakhita war wohlhabend und besass bebaute Felder und Vieh. Bakhita sagte selbst einmal: "Ich lebte vollkommen glücklich, ohne zu wissen, was Schmerz ist". Im Jahre 1876, als sie ca. 7 Jahre alt war, wurde sie von zwei Arabern geraubt und in den nächsten Jahren mehrmals als Sklavin verkauft und furchtbar gepeinigt. Sie glaubte zu sterben, doch "ich bin nicht gestorben, weil der Herr an mir ein Wunder getan und mich für größere Dinge bestimmt hat", sagte Bakhita einmal. Im Jahre 1882 verkaufte der türkische General in Khartoum Bakhita an den italienischen Konsul Callisto Legnani. Als Dienstmädchen kam sie nun nach Italien und fand zum christlichen Glauben. Nachdem sie die Hl. Taufe empfangen hatte, bei der ihr die Namen Giuseppina, Margherita, Fortunata, Bakhita gegeben wurden, blieb sie bei den Canossianerinnen, die sie im Glauben unterwiesen hatten. Bald verspürte sie, zu einem Leben mit besonderer Weihe berufen zu sein. Von nun an war ihr Leben gekennzeichnet von einer bedingungslosen Hingabe an den Willen Gottes und in das Wesen der Vollkommenheit. In San Martino di Schio: Besuch der kleinen Kapelle, in der dem Seher Renato Baron, wie er selber aussagte, die Gottesmutter von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004 erschien. Am 25. März 1985 betete Renato Baron (Sakristan) im Kirchlein San Martino vor der Statue der „Mutter des Rosenkranzes“. Plötzlich begann die Statue sich zu bewegen und lächelnd zu sprechen: “Von heute an komme hierher, denn ich muß dir viele Dinge sagen..., die du aufschreiben wirst.“ Trotz seiner Erschrockenheit kam Renato tags darauf zur Kirche zurück. Maria sprach wieder zu ihm: „Ich bin es. Maria, die Mutter Gottes. Nimm es ernst, wenn ich dich bitte, von jetzt an alle Worte aufzuschreiben. Eines Tages aber wirst du sprechen... denn gemeinsam müssen wir viele zur Umkehr und viele Seelen zu Jesus führen.“

Spiazzi / I

Die Statue der "Madonna della Corona" wurde 1432 aus Stein gehauen, ist 70 cm hoch und bemalt. Graf Ludwig v. Castelbarco hat sie anfertigen lassen. Seither kommen viele Gläubige und Kranke hierher um zu beten. Sie werden auch von der schönen Natur angelockt, die diesen Ort wunderbar ausstattet. Zum grossen Erstaunen ist die Pilgerbasilika in den Felsen gehauen.