Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

LOURDES - Ars - Albi - Le Puy

7 Tage

30. August - 5. September 2015

Reiseroute

Ars - Lourdes - Albi - Le Puy

Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Patrick Hungerbühler

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 820.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 180.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 30. Aug. Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, Mittagslunch aus dem Car. Über Genf gelangen wir in die südwestliche Region der Dombes, die Landschaft mit den tausend Deichen zum Wallfahrtsort Ars nördlich von Lyon. Besuch de


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.

Le Puy

Die Lage von Le Puy ist einzigartig, aus einem Talkessel erheben sich zwei riesige Felsnadeln vulkanischen Ursprungs, die eine ist von der entzückenden Kapelle St-Michel-d’Aiguilhe geschmückt, die andere von der Madonnen-Statue Notre–Dame de la France - und seit den Anfängen des Christentums Wallfahrtsziel. In der fast orientalisch anmutenden Kathedrale Notre-Dame befindet sich die Schwarze Madonna. Als Ausgangspunkt der „Via Podiensis“, des Jakobsweges nach Santiago, hat die Stadt über Jahrhunderte ihren Charme erhalten können und zeugt von reicher Vergangenheit. Eine durch frühe Glaubensboten bekehrte Frau namens Villa hatte eine Erscheinung Marias und wurde von einer schweren Krankheit geheilt. Viele andere Wunder und Erscheinungen an diesem Ort führten dazu, dass Jahrhunderte später die Bischöfe der Diözese Le Puy an der Stätte der ersten Erscheinung eine grosse Marienkirche erbauen liessen, für die König Ludwig der Heilige 1254 ein wertvolles Marienbild stiftete.